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  April 2020
Geschrieben von: Tommy2Rock - 31.03.2020, 07:29 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (5)

Hallo Freunde,

die vierte Runde der 2020er Hörercharts steht an und auch hier machen wir keine schlechten Witze. Im März war die Teilnehmerzahl wieder etwas besser, aber wenn ihr alle brav zu Hause seid, dürften ein paar Klicks ja kein Problem sein. Jetzt ist es wieder Zeit Vorschläge zu machen und ab Samstag wieder fleißig zu wählen.

Bis Samstag um 14 Uhr habt ihr Zeit.

Folgende Dinge sind dabei wichtig:


- Jeder User darf einmalig im Monat von bis zu 5 verschiedenen Bands je einen Song vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts.
- Die Vorschläge sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: Onlap - Numb). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, zum Beispiel weil einfach ein Textausschnitt als Titel angegeben wird, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind. 
- Songs, die es nur als Youtube Video gibt, exklusiv zu einem Streamingdienst gehören usw., werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genug Vorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen. Sollten diese Bands allerdings schon in den Charts sein, wird ein Songvorschlag natürlich gern angenommen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen, oder es wurden mehr Vorschläge gemacht, als aufgenommen werden können. Die Vorschläge werden in Reihenfolge der Posts aufgenommen, bis die Liste Voll ist. Letztendlich sind es aber eben nur Vorschläge und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist die alleinige Entscheidung von Durchgehört.

Die Bands der letzten Charts und die Neuvorschläge findet ihr hier: März Charts

Bitte beachtet, dass ihr die Lieder bei den Neuvorstellungen nicht ändern könnt, die Songs für die Top 30 Bands aber nach euren Ideen verändert werden können.

Ich bin sehr gespannt, wer es diesen Monat in eure Liste schaffen wird.

- Tommy -

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  März
Geschrieben von: Tommy2Rock - 30.03.2020, 06:12 - Forum: 2020 - Keine Antworten

01. BRDigung - Zeig dich!
02. Five Finger Death Punch – Inside out (Radio Edit)
03. SDP - Merkste selber, wa?!

04. Versengold - Thekenmädchen
05. dArtagnan feat. The Dark Tenor - Sing mir ein Lied
06. Santiano - Lieder der Freiheit (MTV Unplugged)
07. Unantastbar - Wir sind die Stimme
08. Hollywood Undead – Enemy
09. Saltatio Mortis - Augen zu
10. Grenzen/Los - Keine Einigkeit um Recht und Freiheit

11. ASP - Tintakel
12. Duivelspack - Igoros
13. Die Habenichtse - Lieber dreckig als braun
14. Fuchsteufelswild - Wenn weiße Rosen blühen
15. Schandmaul - Der Totengräber
16. Nightwish - Harvest
17. Rapalje - Galway Girl
18. Coppelius - Way down in the Hole
19. Thomas Benjamin Wild Esq - Pants Drunk
20. Skillet - Legendary

21. Blind Channel - Fever
22. Grey Daze - What´s in the Eye
23. In Extremo - Troja
24. Volbeat - The Everlasting
25. Diztord - Follow Me
26. Onlap - Mondays
27. Avenged Sevenfold – Set Me Free
28. Aeverium – Safe Harbour
29. Amaranthe feat. Angela Gossow - Do or die
30. Corvus Corax - Ragnarök (Era Metallum)

Neuvorstellungen die im April wählbar sind:
Feuerschwanz – Metfest
Die Kreatur – Die Kreatur
Marc Martel – Bohemian Rhapsody
VIVA – Fich dich VIVA!
Wiens No 1 – Diese Tage
Burden of Life – Anthem of the Unbeloved

Übersicht mit Stimmanzahl

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  [Melodic Death Metal] Burden Of Life - The Makeshift Conquerer (2020)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 12.03.2020, 07:59 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: bol.jpg]



Release: 13. März 2020
Label: Noizgate Records


Tracklist:
01. The Makeshift Conqueror Pt. I
02. Geistesblitz
03. Goddess Of The River
04. Anthem Of The Unbeloved
05. Sealing Our Fate
06. Pisces
07. Regression (Goddess Return)
08. Trust My Own Heart
09. The Makeshift Conqueror Pt. II


Komplexe Arrangements, vertrackte rhythmische Spielereien und progressive Songstrukturen treffen mal auf brachiale Härte, mal auf hymnisch anmutende Chöre, mal auf dramatische Reduktion: Musikalische Korsetts sind einfach nichts für Burden Of Life! 2004 als klassische Melodeath Combo gestartet, haben sich die Regensburger inzwischen zu einer der spannendsten Progressive Metal Bands der deutschen Szene gemausert: Burden Of Life überzeugen mit ihrem ganz eigenen, innovativen Stil – und sind dabei immer wieder für eine Überraschung gut. Musikalische Grenzen gibt es für die Vier ganz einfach nicht! Dafür ist ihre Neugier viel zu groß. Das beweisen die Querdenker auf ihrem vierten Studioalbum „The Makeshift Qonquerer“ (VÖ 13.03.2020) einmal mehr: Burden Of Life präsentieren sich hier aufs Neue ungemein facettenreich. Dabei treiben sie Parameter wie „schnell“, „langsam“, „lang“, „kurz“, „heavy“ oder „soft“ nicht einfach auf die Spitze. Vielmehr ist all das auf „The Makeshift Conquerer“ viel stärker, ja untrennbar miteinander verwoben. Das Resultat sind neun unvergleichlich abwechslungsreiche und spannende Tracks, die Haken schlagen, mitreißen, knallen und grooven. (Quelle: Pressetext)


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Burden Of Life sind:
Christian Kötterl: Gesang & Gitarre
Michael Schafberger: Gitarre
Karl-Arnold Bodarwé: Bass
Matthias Babl: Schlagzeug
zusätzliche Hinweise & Musiker:
Christian Kötterl & Hubi Hoffmann: Keyboards, Synthesizer, Strings & Programmierung
Luisa Funkenstein: Piano & Gesang (Lied 8)
Anne Guggenberger: Flöte (Lied 4)
Moritz Damiantschitsch & Michael "Air" Hoffmann: Marching Snare (Lied 9)
Karl-Arnold Bodarwe, Mona Fischer, Luisa Funkenstein, Henriette Heine, Michael "Air" Hoffmann, Michael Oberberger, Alois Reissig & Franziska Rummel: Chor, Rufe, Klatschen


Wer Burden Of Life kennt weiß, dass sich die Band von Genregrenzen nicht einengen lässt. Seit 2004 ist die Band nun aktiv und auch mit dem neuen Album "The Makeshift Conqueror", beweist sie sehr viel Kreativität. Dies zeigt sich auch in den Liedern, die nie gradlinig sind und immer wieder mit Überraschungen aufwarten. Doch auch die Liederauswahl an sich lässt keine Wünsche offen. Mit "The Makeshift Conquerer Pt. I" startet es ziemlich entspannt und mit "Geistesblitz" steigt man dann richtig ins Album ein. Von da an kann man sich eigentlich nur noch anschnallen und die musikalische Achterbahnfahrt genießen. Schnelle Passagen wechseln sich mit ruhigen Klängen ab. Klare und gutturale Gesänge bekommen gleichermaßen Raum und klingen auch jeweils sehr gut. Wenn dann noch der Chor einsetzt und neben dem Brett aus Gitarren auch noch Keyboards und Synthesizer erklingen, ist der Sound grandios. Dann ist mit "Trust My Own Heart" auch noch eine Ballade vorhanden, die fast schon einfach gemacht wirkt. Durch ihren Text und die Melodie steht sie den anderen Liedern in nichts nach und könnte sich gerade live zu einer Hymne entwickeln, die mit lauten Chören mitgesungen wird. Man kann also sagen, dass Burden Of Life mit ihrem vierten Studioalbum alles richtig machen und die kreativen Entscheidungen für ein Album gesorgt haben, von dem man auch lange nach dem Release noch einiges hören wird, da es garantiert nicht allzu schnell aus den Playlisten der Hörer verschwinden wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass es auch möglich sein wird, die Lieder live auf die Bühne zu bringen, was in der momentanen Situation nicht gerade leicht wird, da viele Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.

Mein Fazit: Burden Of Life liefern mit "The Makeshift Conquerer" ein Album ab, das zwischen Härte und Melodien balanciert. Dabei beweist das Quartett viel Fingerspitzengefühl, denn die Lieder sind sehr geschickt und teilweise schon episch arrangiert. Dies fängt schon mit dem Opener an, der melodisch und mit akustischen Gitarren startet. Gegen Ende setzen dann die E-Gitarren ein und spätestens bei den ersten Tönen von "Geistesblitz" dürfte jeder Fan von elektronischen Gitarrenklängen voll im Album angekommen sein. "Geistesblitz" zeigt dann auch schon wunderbar, dass Burden Of Life ihren Liedern viel Zeit geben, um sich entfalten zu können. Radiogerechte Zuschnitte auf 3:30 Minuten würden die Kreativität der Band auch unnötig einschränken. Der Aufbau der Lieder macht einfach Spaß und es gibt nicht nur beim ersten Hören viele Feinheiten zu entdecken. Mit "Trust My Own Heart" ist außerdem eine wunderschöne Ballade auf dem Album, die sofort ins Ohr geht und zum Mitsingen einlädt. Während ich die meiste Zeit eine 4 von 5 geben wollte, hat mich "The Makeshift Conquerer Pt. II" dann nochmal richtig abgeholt und die volle Punktzahl verdient. Melodie, Gesang und dann noch der Chor ergeben eine Mischung, die am besten mit "episch" beschrieben werden. Mein Anspieltipp sieht deshalb so aus, dass ihr euch eine Stunde Zeit nehmen solltet und das Album einfach im Ganzen genießt, damit euch nichts entgeht.

[Bild: bewertung5.png]

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  [Heavy Metal / Groove Metal] Five Finger Death Punch - F8 (2020)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 08.03.2020, 13:17 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: f8.jpg]


Release: 28.02.2020
Label: Better Noise Music (Sony Music)


Tracklist:
01. F8
02. Inside Out
03. Full Circle
04. Living The Dream
05. A Little Bit Off
06. Bottom Of The Top
07. To Be Alone
08. Mother May I (Tic Toc)
09. Darkness Settles In
10. This Is War
11. Leave It All Behind
12. Scar Tissue
13. Brighter Side Of Grey
14. Making Monsters (Bonus)
15. Death Punch Therapy (Bonus)
16. Inside Out (Radio Edit) (Bonus)


Five Finger Death Punch sind zurück! Und sie nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand. Das langerwartete neue Album "F8" der Band aus Las Vegas erscheint am 28. Februar und wird abermals keine Wünsche offen lassen. Five Finger Death Punch haben bis heute mehr als 10 Millionen Alben verkauft, diverse Gold- und Platinawards abgeräumt und Arenen rund um den Globus ausverkauft. (Quelle: Pressetext)


Website
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Five Finger Death Punch sind:
Ivan: Gesang
Zoltan: Gitarre
Jason: Gitarre
Jeremy: Schlagzeug
Chris: Bass


Mit ruhigen, orchestralen Klängen beginnt das achte Studioalbum "F8" von Five Finger Death Punch, die sich langsam steigern, bis Schlagzeug und E-Gitarre einsteigen und einen nahtlosen Übergang zum eigentlichen Opener "Inside Out" bilden. Von da an wird deutlich, was das neue Album hauptsächlich ausmacht. Harte Gitarren, die durch Schlagzeug und Bass noch mehr Druck bekommen und die unverwechselbare Stimme von Ivan Moody. Ivan zeigt sich erneut sehr vielseitig und kann innerhalb einer Sekunde zwischen harter und gefühlvoller Stimme wechseln. Nachdem die ersten drei Lieder vor allem durch Härte überzeugen, kommt mit "A Little Bit Off" ein Lied, das schon durch seinen Titel zeigt, dass es nicht ganz ins Gesamtbild passt. Zuerst wirkt es sehr entspannt und ruhig, doch die Stimmung ändert sich im weiteren Verlauf und die unterschwellige Aggression kommt immer mehr durch. Doch richtig hart will man auch bis zum Ende nicht werden. Mit "Bottom Of The Top" gibt man dann schon wieder Gas, auch wenn es hier wieder kleine Atempausen gibt, bevor die Band erneut richtig Gas gibt. Mit dem Ticken einer Uhr beginnt "Mother May I (Tic Toc) und sorgt durch seinen Text für die eine oder andere Gänsehaut. Der flehend klingende Chorus an Mutter und Vater geht sehr unter die Haut und besonders live könnte dieses Lied für sehr emotionale Momente sorgen. Wer auf eine typische Ballade von Five Finger Death Punch gewartet hat, wird mit "Darkness Settles In" bestens bedient. Streichinstrumente und ein sehr starkes Gitarrensolo sorgen hier für ein echtes Highlight auf "F8". Insgesamt ist "F8" ein doch härteres Five Finger Death Punch Album und zeigt, dass ein gewisser Mainstreamklang nicht gleich in eine softe Richtung gehen muss, wie es bei vielen anderen Bands der Fall ist. Das Album hat die Fähigkeit, sowohl in kleineren Hallen als auch in Stadien sehr gut zu klingen. Dazu kommt noch, dass das Album sehr gut abgemischt worden ist und sowohl in der heimischen Anlage, als auch im Auto sehr gut klingt.

Kleine Anmerkung noch zur Edition, die ich besitze - die EMP exklusive Limited Edition Box. Neben einer sehr stilvollen Holzbox mit dem Albumartwork auf dem Deckel, gibt es das Album nicht nur als CD, sondern auch als limitierte, goldene Vinylversion. Dazu liegt noch eine Slipmat mit dem Albumartwork, mit der man den eigenen Schallplattenspieler sehr stilvoll dekorieren kann. Das Echtheitszertifikat ist noch ein schönes Extra, auch wenn es aus Fansicht nicht unbedingt notwendig wäre. Für Fans auf jeden Fall eine sehr lohnenswerte Anschaffung, die sehr edel aussieht und in einigen Jahren durchaus ein begehrtes Sammlerstück werden könnte.

Mein Fazit: "F8" hat meine Erwartungen erfüllt und zum Teil auch übertroffen. Die Lieder sind sehr stark und es gibt keine Lückenfüller. Die Balladen sind an den richtigen Stellen platziert und sorgen so für die nötige Abwechslung. Das Intro "F8" kann ich mir auch sehr gut für Konzerte vorstellen. Es hat genau die richtige Länge, um das Publikum anzuheizen und bietet auch die Möglichkeit, nicht nur "Inside Out" danach spielen zu können. Während viele schon allein durch die Musik vom Album begeistert sein werden, sind es für mich auch die sehr guten Texte, die für mich ein Five Finger Death Punch Album ausmachen und auch in diesem Punkt hat mich "F8" nicht enttäuscht. Mit 56 Minuten hat es außerdem eine ordentliche Spielzeit, auch wenn "Inside Out" in zwei Versionen vertreten ist. Meine Anspieltipps sind "Inside Out", "This Is War", "Mother May I (Tic Toc)", "Darkness Settles In" und "Full Circle". Nachdem es nun acht Studioalben und ein Best of Album gibt, ist meine Hoffnung derzeit, dass endlich eine amtliche Liveaufnahme folgt, die meiner Meinung nach überfällig ist. Bei 15 Jahren Bandgeschichte wäre der Zeitpunkt dafür jedenfalls sehr passend.

[Bild: bewertung5.png]

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  März 2020
Geschrieben von: Tommy2Rock - 06.03.2020, 07:02 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (6)

Hallo Freunde,


die dritte Runde der 2020er Hörercharts steht an. Nachdem im Februar die Teilnehmerzahl leider etwas eingeknickt ist, ist es nun wieder Zeit Vorschläge zu machen und ab Sonntag wieder fleißig zu wählen.

Bis Sonntag um 14 Uhr habt ihr Zeit.

Folgende Dinge sind dabei wichtig:


- Jeder User darf einmalig im Monat von bis zu 5 verschiedenen Bands je einen Song vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts.
- Die Vorschläge sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: Onlap - Numb). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, zum Beispiel weil eifach ein Textausschnitt als Titel angegeben wird, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind. 
- Songs, die es nur als Youtube Video gibt, exklusiv zu einem Streamingdienst gehören usw., werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genug Vorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen. Sollten diese Bands allerdings schon in den Charts sein, wird ein Songvorschlag natürlich gern angenommen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen, oder es wurden mehr Vorschläge gemacht, als aufgenommen werden können. Die Vorschläge werden in Reihenfolge der Posts aufgenommen, bis die Liste Voll ist. Letztendlich sind es aber eben nur Vorschläge und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist die alleinige Entscheidung von Durchgehört.

Die Bands der letzten Charts und die Neuvorschläge findet ihr hier: Februar Charts

Bitte beachtet, dass ihr die Lieder bei den Neuvorstellungen nicht ändern könnt, die Songs für die Top 30 Bands aber nach euren Ideen verändert werden können.

Ich bin sehr gespannt, wer es diesen Monat in eure Liste schaffen wird.

- Tommy -

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  Februar
Geschrieben von: Tommy2Rock - 29.02.2020, 11:59 - Forum: 2020 - Keine Antworten

01. Saltatio Mortis - Augen zu
02. BRDigung - Zeig dich!
03. Dan Vasc - Toss A Coin To Your Witcher

04. Versengold - Thekenmädchen
05. SDP - Merkste selber, wa?!
06. ASP - Tintakel
07. Nightwish - Noise
08. Schandmaul - Der Totengräber
09. Five Finger Death Punch - Full Circle
10. Hollywood Undead – Enemy

11. dArtagnan feat. The Dark Tenor - Sing mir ein Lied
12. Volbeat - The Everlasting
13. Aeverium – Safe Harbour
14. Die Habenichtse - Lieber dreckig als braun
15. Onlap - Mondays
16. Duivelspack - Igoros
17. Grenzen/Los - Keine Einigkeit um Recht und Freiheit
18. Knasterbart - Laich mich ein
19. Santiano - Lieder der Freiheit (MTV Unplugged)
20. Coppelius - Way down in the Hole

21. Amaranthe - 82nd All the Way
22. Ye Banished Privateers - Blame the Brits
23. Avenged Sevenfold – Set Me Free
24. Corvus Corax - Ragnarök (Era Metallum)
25. Rapalje - Galway Girl
26. Skillet - Legendary
27. Pipers of the World - The Bonnie Banks o' Loch Lomond
28. Thomas Benjamin Wild Esq - Pants Drunk
29. Die Kinder der toten Stadt – Der Tod wird niemals müde
30. Feuerschwanz - Methämmer

Neuvorstellungen:
Fuchsteufelswild - Wenn weiße Rosen blühen
Eldoradomusik - Verlieb dich nie (Thekenmädche)
Subway to Sally - Die Engel steigen auf (Live)
Ledger - My Arms
Böhse Onkelz (Offiziell) - Die Erinnerung tanzt in meinem Kopf
In Extremo - Troja

Übersicht mit allen Stimmen

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  [Deutschrock] Grenzen|Los - Keine Einigkeit um Recht & Freiheit (2020)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 25.02.2020, 19:44 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: grenzenlos.jpg]


Release: 27.03.2020
Label: Rookies & Kings


Tracklist:
01. Wir stehen hier - Video
02. Keine Einigkeit um Recht und Freiheit - Video
03. Falsche Patrioten
04. Menschlichkeit
05. Bleib nicht stumm
06. Woher der Wind auch weht
07. Geboren um zu fliegen
08. Solange wir Leben - Video
09. Die Wahrheit euer Feind
10. Schmerz gehört zum Leben
11. Die Band, die du brauchst
12. Du hast dich überrundet
13. Getrennte Wege ins Vergessen
14. Wir gehen nicht, wir sind noch da


Grenzen|Los melden sich für 2020 mit neuem Studioalbum zurück. Und das mit voller Wucht! Wer ein Ausrufezeichen der vier Allgäuer erwartet, liegt goldrichtig! Und das ist auch gut so! Wir schreiben das Ende der 2010er Jahre. Die Gesellschaft ist polarisiert, individualisiert, gespalten. Was darf man sagen, was nicht. Welche Meinung darf man haben, welche nicht.
Umso zutreffender der gewählte Albumtitel „Keine Einigkeit um Recht&Freiheit“. Bist du nicht „dafür“, bist du automatisch „dagegen“ und umgekehrt! Sollte es wirklich so sein? Gibt es nur noch Schwarz-Weiß, Pro-Kontra, Rechts-Links? Die sogenannte „Mitte“ der Gesellschaft wird aufgeteilt und zum Fangbecken für Blender, Demagogen und selbsternannte Weltverbesserer! Die Band fordert auf, sich nicht zum Stimmenkasper jener solchen zu machen, welche in Wahrheit nur nach eigener größtmöglicher Macht trachten. „Entkomme diesem Sog und bilde dir deine eigene Meinung“ ist die klare Message. Mitreißenden Chöre, knackige Riffs und sich einbrennenden Hooklines zeigen, dass Grenzen|Los ein Sprachrohr für all diejenigen sein kann, die Menschlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit, aber auch Bodenständigkeit leben wollen. (Quelle: Pressetext)





Grenzen|Los sind:
Martin: Gesang & Gitarre
Marco: Gitarre
Vitz: Bass
Jo: Schlagzeug


Auf ihrem vierten Studioalbum "Keine Einigkeit um Recht & Freiheit" geben Grenzen|Los direkt Vollgas. Ein Intro hat man sich nämlich gespart und stattdessen gibt es mit "Wir stehen hier" direkt eine deutliche Ansage, was man auf dem Album erwarten kann. Das Lied macht sich nicht nur als Opener sehr gut, denn es hat auch schon live bewiesen, dass Grenzen|Los genau wissen, was ihre Fans wollen. Der Gesang von Martin bringt die Texte deutlich, authentisch und mit Druck rüber, ohne dabei aggressiv zu wirken. Ehrlichkeit spielt in den Liedern von Grenzen|Los allgemein eine große Rolle, denn die Texte sind teilweise sehr persönlich. Den Nagel auf den Kopf getroffen haben Grenzen|Los aber eindeutig mit dem namensgebenden Titel auf ihrem Album. "Keine Einigkeit um Recht und Freiheit" spricht eines der großen Probleme unserer Zeit an. Zivilcourage und vor allem das richtige Verständnis des Wortes Meinungsfreiheit werden hinterfragt und sie fordern auf, sich damit auseinanderzusetzen und endlich auch aktiv zu werden. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Album und es werden auch diejenigen angesprochen, die für das Problem verantwortlich sind. Wer durch das Klischee, dass Deutschrock sich heimlich an die rechte Szene richten würde, Abstand von der Musik nimmt, der kann hier mal ein Beispiel dafür hören, dass dies wirklich nur ein Klischee ist. Grenzen|Los haben hier nicht nur musikalisch ein brilliantes Album geschaffen. In einer Zeit, wo ein klares Statement wichtiger denn je ist, kommt "Keine Einigkeit um Recht & Freiheit" genau richtig daher. Dass bei aller Härte und Deutlichkeit auch mal Luft geholt werden kann, dafür sorgen die Jungs mit Balladen wie "Schmerz gehört zum Leben" und "Woher der Wind weht". Durch diese Abwechslung macht es einfach Spaß, das Album zu hören und es wird interessant, wo sich Grenzen|Los mit "Keine Einigkeit um Recht & Freiheit" in den Albumcharts platzieren können.

Mein Fazit: Wer auf handgemachten Deutschrock steht, der kommt an Grenzen|Los nicht mehr vorbei. Was die Fans der Band schon lange zu schätzen wissen, haben die vier Allgäuer in insgesamt 14 neue Lieder gepackt, die geschickt zwischen eingängigen Melodien und ordentlichen "auf die Fresse" Parts hin und her wechseln. Auf "Keine Einigkeit um Recht & Freiheit" nehmen Grenzen|Los kein Blatt vor den Mund und fordern durch sehr gutes Songwriting deutlich zum Mitsingen auf. Da kommt die gemeinsame Tour mit BRDigung genau richtig und auch wenn das Releasedatum kaum Zeit zum Lernen der Texte ermöglicht, wird es sehr schnell laute Chöre zu den Liedern geben. Die Texte erzählen vom Bandleben, sind teilweise sozialkritisch und auch Gefühle kommen nicht zu kurz. Die große Stärke liegt aber darin, dass Grenzen|Los immer sehr ehrlich wirken und die Lieder nicht nach gezielt ausgesuchten Klischees klingen, die man von einem Deutschrockalbum erwartet. Von meiner Seite gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle, die schnörkellosen Deutschrock mögen. Wem die Musik alleine noch nicht als Kaufgrund genügt, der sollte einen Blick auf die limitierte Fanbox werfen und diese am besten auch schnell ordern, bevor sie vergriffen ist. Meine Anspieltipps sind "Wir stehen hier", "Keine Einigkeit auf Recht und Freiheit", "Solange wir leben" und "Schmerz gehört zum Leben".

[Bild: bewertung5.png]

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  [Tribal folk/ Pagan Folk/ Electronic/ Celtic] KYN - Earendel (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.02.2020, 14:59 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: kyn.jpg]


Release: 30.10.2019
Label: Blackdown Music


Tracklist:
01. Kamprab
02. Kyn
03. La Leggenda di Colapesce
04. Yggdrasil
05. Amor Lontano
06. Sang Til Jomfru Maria
07. Herr Mannelig
08. Fata Morgana


KYN ist ein italienisch-schweizerisch-deutsches Projekt, das die Musik der nördlichen Länder mit mediterraner Wärme vermischt, die durch den Klang von Drehleier, Dudelsack, Nyckelharpa, Davul, Laute und dem Gesang von Ida Elena erzeugt wird. Die Texte sind von den keltischen Göttern und denen der Wikinger inspiriert. Ein weiteres wichtiges Element ist die See, die vielen Liedern als Szenario dient. Dazu kommt noch das dominante Bild der Frauen, die stark, wild und spirituell sind, wie es besonders bei den Wikingern der Fall gewesen ist. (Quelle: Pressetext)


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KYN sind:
Ida Elena (Bare Infinity, Fairy Dream): Vocals , guitar, jambe, bodhran, darabuka.
Albert Dannenmann (ex Blackmore's Night, ex Geyers, Fairy Dream): Hurdy-Gurdy, Bagpipe, Renaissance Wood Instruments, flute, low whistle, voice.
Gino Hohl (Kel Amrun, ex Veitstanz): bock, shalmei, electronic bagpipe,guitar, davul, darabuka, voice, sequences
Anja Novotny (ex Metusa, The Dolmen): Medieval Bagpipe, Hümmelchen, Highland Bagpipe, Irish Tin, Low whistle, silver flute, guitar, keyboard, Backing Vocals.
Dirk Kilian (Triskilian, Joyosa): Bouzouki, Nickelharpa, oud, wood whistle, duduk, Bulgarian Gaita, Schäferpfeife, Medieval Bagpipe, Sitar, Citola. voice.
Heiko Gläser (Tinnitus Brachialis, Fairy Dream): Drums, davul, jambe, Backing Vocals


KYN ist im ersten Moment wahrscheinlich eine Band, mit deren Name man nicht so richtig etwas anfangen kann. Sieht man dann allerdings, wer hinter diesem Namen steht, werden Kenner der Mittelalter - und Folkszene auf jeden Fall hellhörig. Die italienisch-schweizerisch-deutsche Band spielt dann auch eine Mischung dieser beiden Musikstile, aber nicht so, wie man es vielleicht erwartet. Dies fängt direkt beim Arrangement der Lieder an, bei dem neben klassischen Folkinstrumenten auch elektronische Elemente in die Musik eingeflochten werden. Ida Elenas mehrsprachiger Gesang ist fesselnd und scheint den Hörer in andere Welten führen zu wollen. Dafür muss sie nicht einmal richtige Texte singen, allein der Klang ihrer Stimme reicht dazu aus. Dies ist zum Beispiel beim Opener "Kamprab" der Fall, der erst wie ein langgezogenes Intro wirkt, aber ein vollwertiges Lied ist. Mit "Herr Mannelig" ist ein Szeneklassiker auf dem Album, den man gefühlt schon ein paar hundert Mal gehört hat, doch auch hier zeigen KYN ihren Eigenklang und liefern eine Version ab, die sich sehr von dem anderer Bands abhebt. Hier und da erkennt man aber schon,  wer hinter KYN steht, denn verschiedene Elemente lassen sich den einzelnen Bandmitgliedern zuordnen, wenn man deren Karriere schon länger verfolgt. Durch die Kombination der gesammelten Erfahrungen und Eigenschaften jedes Einzelnen schaffen sie es trotzdem, nie zu stark in eine Richtung zu tendieren. "Earendel" ist somit ein Album, das die meisten Szenegänger begeistern wird und auch fernab vom Mittelalter viele interessierte Hörer finden kann.

Mein Fazit: "Earendel" ist wahrlich kein gewöhnliches Album. Die Mischung der musikalischen Einflüsse, zusammen mit Ida Elenas Stimme erschaffen eine fast schon magische Stimmung. Die Menge an Talent und Erfahrung, die alle Bandmitglieder hier vereinen, ist überwältigend. Da ich die meisten Bandmitglieder aus anderen Projekten kenne, war es sehr spannend zu hören, was gemeinsam neu erschaffen wurde und wie man sich ergänzt. Der Eigenklang gibt der Musik einen enormen Wiedererkennungswert und macht Lust auf mehr und Meer. Spannend dürfte auch sein, wie KYN live klingen, denn die Lieder sind sehr hochwertig produziert worden und jedes Instrument und jede Stimme wurde nahezu perfekt abgemischt. Die genannten Stärken könnten aber auch dafür sorgen, dass das Album nicht jeden anspricht. Vor allem wenn man traditionellen Klang ohne viele Effekte mag, könnte dies der Fall sein. Wer sich in die Musik reinhören möchte, dem empfehle ich "Kamprab", "Herr Mannelig" und "KYN" als Anspieltipps.

[Bild: bewertung4_5.png]

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  [Hip Hop / Rock / Metal] Hollywood Undead - New Empire, Vol. 1 (2020)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 11.02.2020, 13:39 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: hunev1.jpg]


Release: 14.02.2020
Label: BMG Rights Management


Tracklist:
01. Time Bomb
02. Heart of a Champion
03. Already Dead
04. Empire
05. Killin It
06. Enemy
07. Upside Down
08. Second Chances
09. Nightmare


Die kalifornische Fünfertruppe Hollywood Undead veröffentlicht ihr sechstes Album New Empire, Vol. 1 am 14. Februar 2020. Produziert wurde das Werk von Matt Good (Sleeping With Sirens, Asking Alexandra) und präsentiert die Band auf ihren neun High-Energy-Tracks diesmal von einer härteren, Hard Rock-beeinflussten Seite. "Mit diesem Album versuchen wir, Hollywood Undead ganz neu zu definieren. Es geht nicht nur darum, einen neuen Sound für diese Platte zu finden, sondern für die gesamte Band. Das Ziel war von Beginn an, Musik zu komponieren, die sich einerseits von unseren vorherigen Alben abhebt, die auf der anderen Seite aber auch nahtlos an das anschließen sollte, was wir bisher gemacht haben. Wir bauen auf dem Alten auf, um einen völlig neuen Sound zu erschaffen. Ein `New Empire`, sozusagen.", so Sänger und Bassist Johnny 3 Tears.  (Quelle: Pressetext)


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Hollywood Undead sind:
Daniel "Danny" Murillo. Gesang, Bass
Jorel "J-Dog" Decker: Gesang, Rhythmusgitarre, Synthesizer, Bass
George "Johnny 2 Tears" Ragan: Gesang, Bass
Jordon "Charlie Scene" Terell: Gesang, Leadgitarre
Dylan "Funny Man" Alvarez: Gesang


Mit "New Empire, Vol. 1" steht das sechste Studioalbum von Hollywood Undead in den Startlöchern. Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu Kritik gekommen ist, weil der Sound der Band zu poplastig war, gibt es nun eindeutig härtere Töne auf die Ohren. Schon der Opener "Time Bomb" heizt ordentlich ein und hat gleichzeitig das Potential ein Ohrwurm zu werden. Diese beiden Eigenschaften ziehen sich fast komplett durch die knapp 32 Minuten Spieldauer. Verschnaufspausen gibt es hier und da innerhalb der Songs und zum Ende gibt es mit "Nightmare" noch einen melodischen Abschluss, bei dem auf harte Gitarrenriffs verzichtet wird. Ein echter Killersong ist "Enemy", bei dem die Jungs so richtig Gas geben und bei dem der Metalsound des Albums so richtig zur Entfaltung kommt. Fans der Band werden sich nun fragen, ob es denn auch einen guten Hip Hop Song auf dem Album gibt. "Killin It" beantwortet die Frage mit genialen Beats und Rapparts, die einen unglaublich guten Flow haben und bei dem die Jungs ihre Skills mal wieder zur Schau stellen. Dass der Sound an sich ordentlich Druck hat, muss man bei Hollywood Undead eigentlich nicht mehr betonen. Wenn "New Empire, Vol. 1" den Kurs für die nächsten Jahre vorgibt, dürften Hollywood Undead nicht nur durch die Studioversionen neue Fans gewinnen, denn live dürften die Songs nochmal einiges an Energie dazu gewinnen. Einzig für ihre Website und ihre Musikvideos sollten sich Hollywood Undead nochmal Gedanken machen, denn diese sind so effektüberladen, dass es schon fast in den Augen schmerzt, diese anzuschauen.

Mein Fazit: Nach dem enttäuschenden fünften Album "Five" scheinen Hollywood Undead auf ihre Fans gehört zu haben. "New Empire, Vol. 1" ist ein Schritt zurück zu den Wurzeln und gleichzeitig ein mutiges Experimentieren mit neuen Elementen und Effekten. Herausgekommen ist ein Album, das durch harte Gitarren und treibende Drumbeats endlich wieder den Biss hat, den man von frühen Hollywood Undead Alben kennt. Die Effekte auf den Stimmen wirken ein wenig ungewohnt und sind eigentlich auch nicht nötig, da die Jungs auch ohne Technik sehr gut klingen. Auf die einzelnen Lieder betrachtet, sind die Effekte aber sehr passend. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der Einsatz der einzelnen Bandmitglieder in den Liedern. Während auf "Five" noch das Gefühl vorhanden war, vieles schon in anderen Songs gehört zu haben, wird auch beim Gesang auf viel Abwechslung geachtet. "New Empire, Vol. 1" wirkt wie ein Befreiungsschlag, mit dem Hollywood Undead bewusst bekannte Pfade verlassen. Meine Anspieltipps sind "Time Bomb", "Already Dead", "Enemy" und "Nightmare".

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  [DVD] Die Kinder der toten Stadt - Musikdrama gegen das Vergessen
Geschrieben von: Tommy2Rock - 07.02.2020, 17:22 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: dkdtsdvd.jpeg]



Von DR. SARAH KASS, LARS HESSE und THOMAS AUERSWALD
SCREEN LAND FILM Aufzeichnung der Uraufführung des PAPAGENO MUSIKTHEATERS FRANKFURT
Regie: HANS-DIETER und NIKLAS MAIENSCHEIN
Laufzeit: 87 Minuten


Das Werk erzählt von den inhaftierten Kindern und Jugendlichen im Ghetto Theresienstadt 1944 - nach wahren Begebenheiten.
Mit Prolog von IRIS BERBEN.


Besetzung:
Erzähler: Kammersänger Hubert Bischoff                              Hannah: Carolina Kascha
Albert: Lino Kalich                                                           Benjamin: Filip Niewiadomski
Michael: Julian Winkelmann                                               Lisa: Lia Winkelmann
Dana: Frida Killmer                                                          Kommandant: Tim Grothe
Komponist: Marc Ermisch                                                  Frau des Komponisten: Natalie Raggi
Lehrerin: Renate Maienschein                                            Pianistin: Karina Schwarz

Kinderchor:
Leitung: Karina Schwarz
Sean Balzereit, Fabiana Förch, Clara Geadah, Valerie Gorelikov, Kaan Hamurcu, Ava Killmer, Paula Killmer, Alexandra Marquard, Samuel Meller,
Selma Ramonat, Laurens Reinhart, Ben Schmitt, Justus Stolze, Lara Stolze, Eva Antonia Zukunft

Kammermusikensemble:
Leitung / Klavier: Seung-Jo Cha                                          Geige: Stany Anders
Bass: Don Hein                                                                Gitarre: Phillipp Romacker
Schlagzeug: Tobias Baum


Website - Die Kinder der toten Stadt
Facebook - Die Kinder der toten Stadt"
Website - Screen Land Film
Website - Papageno - Musiktheater am Palmengarten
Rezension - Die Kinder der toten Stadt - Hörspiel Edition


Handlung: "Dies ist nicht die Geschichte über Kinder in Not. Auch wenn sie allein davon handelt."

Nachdem der Erzähler den Zuschauer auf die Geschichte vorbereitet hat, lernt man nach und nach die inhaftierten Kinder der toten Stadt kennen. Sehnsüchte und Ängste werden angesprochen, aber auch der spielerische Umgang mit gefährlichen Situationen, der den Alltag erträglicher macht. Die Gefahr, die durch die Soldaten ausgeht, ist dennoch allgegenwärtig. Unter den Kindern ist auch Albert, dessen Bruder zur Zwangsarbeit eingeteilt wird, um einen neue Bahnlinie zu bauen. Später muss er hilflos mit ansehen, wie dieser von den Soldaten erschossen wird, weil ein anderer versucht hat aus der Gruppe zu entkommen. Auch Hannah ist inhaftiert und durch sie erfahren die Kinder, die auf dem Weg in die vor den Soldaten verheimlichte Schule sind, von einem Chor, der heimlich probt. Auch gehen Gerüchte um, dass eine Aufführung stattfinden soll. Dieses Gerücht wird später bestätigt, als der Komponist den Befehl erhält, eine Kinderoper zu schreiben, die vor Besuchern vorgeführt und gefilmt werden soll. Während der Komponist darin die Hoffnung sieht, auf die Zustände in der Stadt aufmerksam zu machen, wittert seine Frau darin eine List, um den Rest der Welt zu täuschen. Die meisten Kinder teilen die Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Situation und so beginnen die Proben für die Kinderoper "Der Fuchs", in deren Verlauf sich Hannah und Albert näher kommen und sich ineinander verlieben. Während der Geschichte fällt immer wieder ein kleiner Junge auf, der sich versteckt hält und mit einem Holzpferdchen in der Hand die anderen Kinder aus seiner Deckung heraus beobachtet. Als man mehr über seine Geschichte erfährt, versteht man sehr gut, weshalb er nicht auffallen möchte.

Die Aufführung der Oper rückt näher und es wird fleißig geprobt. Während der Proben müssen Kinder ausgetauscht werden, weil sie von einen Tag auf den anderen nicht mehr da sind. Die Hoffnung der Kinder und die Ängste der Erwachsenen, was nach der Aufführung passiert, gehen immer weiter auseinander. Das Ghetto wird renoviert und der Versuch, es wie eine normale Stadt aussehen zu lassen, wird für die Inhaftierten immer ersichtlicher. Unmittelbar vor der Aufführung bittet Albert Hannah darum, einen Fluchtversuch mit ihm zu wagen, da er in Freiheit leben möchte. Hannah entscheidet sich zu bleiben, da sie die kleineren Kinder nicht im Stich lassen möchte. Albert versucht die Flucht allein und wird dabei von Soldaten erschossen. Nachdem die Aufführung erfolgreich stattgefunden hat, erfährt man vom Erzähler, dass nahezu alle Beteiligten der Oper direkt danach ermordet worden sind. Als der kleine Benjamin sein Holzpferdchen neben den Erzähler ablegt und dieser es ergreift, wird deutlich, dass er selbst Benjamin ist.

Zur DVD: So großartig das Projekt ist, so muss man bei der DVD aus technischer Sicht ein paar Kompromisse eingehen. Zum einen ist die Aufnahme nicht in Kapitel unterteilt, was unpraktisch ist, wenn man die Aufzeichnung unterbrechen muss. Dazu ist das Bild in einigen Einstellungen sehr körnig, was vor allem diejenigen stören wird, die High Definition gewohnt sind und deren Bildschirme entsprechend groß sind. Bei der Audioqualität gibt es dagegen wenig zu meckern. Hie und da nehmen die Bühnenmikrofone Nebengeräusche auf, die nicht ganz ins Bild passen, die aber zu einer Liveaufnahme gehören. Bis auf den Prolog von Iris Berben gibt es leider auch kein Bonusmaterial. Ein paar Blicke auf die Vorbereitungen, ein paar Kommentare der Darsteller oder der Produzenten, wäre bestimmt interessant gewesen.

Mein Fazit: Schon die Hörspiel Edition von Die Kinder der toten Stadt ist mir sehr unter die Haut gegangen. Die Lieder jetzt nicht nur zu hören, sondern auch die Reaktionen der Darsteller sehen zu können, verstärkt dieses Gefühl noch. Trotz der jungen Besetzung ist die schauspielerische Leistung wirklich sehr gut und gerade die Mimik der Kinder wirkt sehr glaubhaft. Wer das Album kennt, ist natürlich andere Stimmen gewohnt, doch auch da braucht man keine Angst haben, dass es qualitativ Abstriche gibt. Man muss sich aber bewusst sein, dass Die Kinder der toten Stadt nicht unterhalten will. Das Ziel, an die Vergangenheit zu erinnern und gleichzeitig davor zu warnen, dass etwas Vergleichbares nicht noch einmal passiert, sorgt immer wieder für ein beklemmendes Gefühl. Dies merkt man auch dem Livepublikum an, denn Zwischenapplaus gibt es nicht und als am Ende der Kinderoper ein Darsteller in NS-Uniform hinter ihnen auftaucht und den Kindern applaudiert, merkt man jedem der Anwesenden an, wie unwohl er sich fühlt. Doch gerade wegen der dichten Atmosphäre und den aktuellen politischen Ereignisse sollte man sich die DVD anschauen und andere darauf aufmerksam machen. Für mich persönlich wäre eine Integration des Projektes in den Geschichtsunterricht sehr wünschenswert.

Der Punkteabzug ergibt sich also nur aus technischen Gründen. Wie schon beim Album gebe ich hier eine Sonderauszeichnung, um den Mut und die Wichtigkeit dieses Projektes zu untermalen und zu würdigen.

[Bild: bewertung4_5.png]                                [Bild: Bewertung_dvd.png]

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