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  [Mittelalter Rock] Saltatio Mortis - Brot und Spiele (Deluxe Edition) (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 17.08.2018, 12:12 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: samobus.jpg]


Tracklist CD 1 "Brot und Spiele":
01. Ein Stück Unsterblichkeit
02. Große Träume
03. Dorn im Ohr
04. Ich werde Wind
05. Europa
06. Spur des Lebens
07. Brot und Spiele
08. Nie wieder Alkohol
09. Träume aus Eis
10. Mittelalter
11. Brunhild
12. Besorgter Bürger
13. Sie tanzt allein

Tracklist CD 2 "Panem et Circenses - Ad fontes":
01. Präludium - Ad fontes
02. Heimdall
03. Drachentanz
04. Schon wieder Herbst
05. Epitaph To A Friend
06. Ad digitum prurigo
07. Herr Holkin
08. Raghs-e-Pari
09. Tränen des Teufels
10.  Amo lem ad nauseam
11. Marselha
12. Volta
13. Mitt Hjerte Alltid Vanker


Ganz bewusst haben sich Saltatio Mortis drei Jahre Zeit genommen, um dem überaus erfolgreichen Vorgänger einen mehr als würdigen Nachfolger zu spendieren. Entstanden ist ein in sich geschlossenes Album, in dessen zwölf Stücken sich all das verdichtet, was Saltatio Mortis immer schon ausgezeichnet hat: Themen die berühren, aufregen und mitreißen. Rhythmen, die einen nicht nur mitwippen lassen, sondern packen und an die erste Reihe eines Festivals erinnern. Brettgitarren, die bissig zuschnappen, wenn es härter zugehen soll, dem Song aber auch Platz geben, wo er gebraucht wird. Hymnische Melodien, die zum Mitsingen und auch zum mitschreien verführen. Leidenschaftlich vorgetragen von Frontmann Alea und eben jenen Dudelsäcken, die seit über 18 Jahren den einzigartigen Sound von Saltatio Mortis prägen. Trotz ihrer Vorliebe für das Vergangene klingen die Songs auf Brot und Spiele modern und aktuell.


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Amazon
Video "Spur des Lebens" anschauen
Video "Dorn im Ohr" anschauen
Video "Große Träume" anschauen


Saltatio Mortis sind:
Alea der Bescheidene
Lasterbalk der Lästerliche
Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein
El Silbador
Bruder Frank
Jean Méchant, genannt der Tambour
Luzi das L
Till Promill


Schon die alten Römer wussten, dass Brot und Spiele die richtige Mischung ist, um das Volk zu unterhalten und von wichtigen Themen abzulenken. Passender hätten Saltatio Mortis ihr Album also nicht nennen können, wo wir doch eben erst den Trubel der Fußballweltmeisterschaft in Russland hinter uns gelassen haben und die Politik wieder diverse Versuche gestartet hat, Gesetze und andere Dinge in ihrem Windschatten durchzuboxen. Saltatio Mortis, die sich jeher als Spielmänner gesehen haben, folgen deren Tradition und gehen erneut politische Themen an, die nicht immer bequem sind. "Europa", "Besorgter Bürger" und "Brot und Spiele" zeigen sehr deutlich den Standpunkt der Band. Von einigen Stellen wurde ihnen dabei ein zu starkes schwarz-weiss Denken vorgeworfen, was oberflächlich durchaus so wirken kann. Doch gibt es immer Textstellen, die der Gegenseite eine Hand reichen und man zeigt sich selbst nie als die allwissende Richtigkeit der eigenen Ansichten. Mit "Große Träume" und "Mittelalter" schauen die Spielleute auf ihre gemeinsame Zeit. "Spur des Lebens" ist aus einem Brief Lasterbalks entstanden, den er an sein ungezeugtes Kind geschrieben hat und musikalisch umsetzen wollte. Vom Klang her haben sich Saltatio Mortis weiter für den Mittelalterpunk entschieden, der schon auf Zirkus Zeitgeist verstärkt hörbar war.  Doch wenn man denkt man ist fertig, kommt dann noch die 2. CD "Panem et Circense - Ad fontes" daher. Von einer Bonus CD zu sprechen fällt hier sehr schwer, denn dafür bietet dieses Album einfach zuviel und wäre bei vielen anderen Bands garantiert als selbständiges Album auf den Markt gekommen. Jeder, der schon einmal einen Marktauftritt von Saltatio Mortis erlebt hat, wird gefallen an dieser CD finden. Laute Säcke, tanzbare Melodien, treibende Takte und gleichzeitig sehr viel Gefühl wird hier geboten. "Heimdall" bietet sich zum Beispiel zum Klatschen und mitsingen an, währen "Schon wieder Herbst" und "Tränen des Teufels" für eine Gänsehaut nach der anderen sorgen. 

Mein Fazit: Nachdem ich mit Zirkus Zeitgeist nicht sofort warm geworden bin, hat mich Brot und Spiele sofort begeistert. Saltatio Mortis verbinden Spielspaß mit ernsten Themen und die Leichtigkeit des Lebens steht neben ernsten Problemen unserer Zeit. Musikalisch kommen noch mehr Punkelemente vor, ein Stil den Saltatio Mortis aber schon seit Jahren gern benutzen, der also nichts neues ist und auch keine Erscheinung der letzten Alben. Einzig die zusätzlich angepasste Wortwahl will nicht immer gefallen, da Saltatio Mortis sonst eher diplomatisch klangen und Beleidigungen wie "Arschloch" keinen Mehrwert für das Album bedeuten. Aleas Gesang hat sich merkbar verändert. Meiner Meinung nach zum Positiven, denn er klingt so sicher wie noch nie. Die ewigen Vergleiche mit Campino von Die Toten Hosen sollte man weniger als Kritikpunkt sehen, sondern als ein Kompliment, denn Campinos Stimme verkauft sich ja nicht gerade schlecht. Der große Kommerzaufschrei liegt sehr wahrscheinlich daran, dass das Album sehr rund klingt und keinen echten Grund zum Meckern bietet, da schwingt man eben die Kommerz-Kelle. Abgerundet und veredelt wird das Album noch durch die 2. CD, denn dort zeigen Saltatio Mortis was die Fans seit Jahren lieben und was gerade Besucher des MPS lieben. Moderne, aber mittelalterliche Klänge, die zum Tanzen einladen, für Gänsehaut sorgen und die nicht einfach nur Beiwerk sind, sondern ein zweites und vollwertiges Album darstellen, welches auch für sich allein stehen könnte und erfolgreich sein würde. Wer sich vorab ein Bild machen möchte, darf gerne die Links zu den Videos nutzen, die weiter oben stehen. Einen Anspieltipp möchte ich aber nicht geben, weil "Brot und Spiele" einfach zu viele Möglichkeiten dafür bieten würde.

[Bild: bewertung5.png]

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  [Gothic / Melodic Death Metal] Circus of Fools - REX (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 14.08.2018, 14:44 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: rex.jpg]


Tracklist:
01. Testimony of an Ignorant Prick
02. Caligula
03. Watch Me
04. Sideshow - Das letzte Sandkorn fällt
05. Fallen Paradise
06. Styx 2.0
07. Drag me onto your Orbit
08. Sisyphos was Wrong
09. Smile Baby_Chelsea Smile feat Antoine Marionette
10. Ride on_Euphoria_
11. Another World Within
12. From Dusk till Dawn feat John Gahlert


"Circus of Fools ist eine absolute Live-Band: Eine bombastische Show, ein charismatischer Frontmann, ausgefeilte Kostüme, eine Sängerin mit einer vielseitigen Stimme und publikumsnahe Musiker, darunter als kleine Besonderheit eine Bratsche, bieten ein stimmiges Bild zwischen Moral und Wahnsinn. Dieser Zirkus ist das hässliche Spiegelbild der Gesellschaft und eine verdammt energiegeladene Musikkapelle. Die Shows dieser anarchistischen Clowns strecken den Mittelfinger aus gegen unsere menschenfeindliche und zerstörerische Gesellschaft und entrücken in eine fremde Welt. Steampunkiges Varieté trifft auf postapokalyptische Wasteland-Atmosphäre und düsterer Gothic auf folkig angehauchten melodischen Extreme Metal. Das sollte man als offenherziger Mensch wirklich nicht verpassen!" So beschreibt sich die junge Band aus Tübingen selbst, die am 31. August das zweite Album mit dem Titel "REX" veröffentlichen wird, auf das Fans nach dem ersten Album "Raise the Curtain" schon sehnsüchtig warten.


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Video zu "Watch Me" anschauen


Circus of Fools sind:
Tim Strouken - Gesang & Programmings
Carolin Saia - Gesang
Dominik Bolter - Gitarren
Julian Langer - Gitarren
Yannick Ninkov - Bass
Coen Strouken - Viola, E-Viola & Additional Programmings
Nico Staller - Schlagzeug
Gastmusiker:
Charlotte Lauel: Gesang (Tracks 10 & 11)
Antione Marionette: Gesang (Track 9)
John Gahlert: Gesang (Track 12)


Schon auf ihrem ersten Album wurde deutlich, dass Circus of Fools eine Band ist, von der man viel erwarten kann. Am 31. August wird nun das zweite Album "REX" erscheinen, dass musikalisch einen gewaltigen Schritt nach vorne bedeutet. Waren bei "Raise the Curtain" noch ein paar typische Kinderkrankheiten herauszuhören, die ein Debütalbum eben hat, wird bei "REX" aus allen Rohren gefeuert. Der Sound ist so abgemischt, dass Gitarren und Bässe das Trommelfell ordentlich bearbeiten, ohne dabei die Stimmen zu verdrängen. Die klare Frauenstimme von Carolin Saia wechselt sich mit den harten Growls ihrer Kollegen ab und mit diesem Wechsel erschaffen sie immer wieder neue Klangbilder, die für viel Abwechslung in den Liedern sorgen. Auch der Aufbau der Lieder selbst ist sehr kreativ und so macht das Album auch nach wiederholtem anhören immer wieder Spaß. Im Gegensatz zu vielen Kollegen in ihrem Genre, achten Circus of Fools weniger darauf besonders radiotauglich zu klingen. Stattdessen überzeugt die Band mit Persönlichkeit, viel Talent und dem hörbaren Wunsch durch ihren eigenen Stil weiter nach oben zu kommen. 

Mein Fazit: Wer "Raise the Curtain" kennt und mag, wird "REX" lieben. Die Band hat sich konsequent weiterentwickelt und liefert hier ein Album ab, dass einen großartigen Song nach dem anderen abliefert. Die Songs bauen eine Erwartung auf und überraschen dann plötzlich mit Stilelementen, die man nicht erwartet hätte. Zeigt sich ein Lied eben noch ruhig, kann es nur Sekunden später dazu kommen, dass einem die Vocals und die harten Girarrenriffs nur so um die Ohren fliegen. Carolin Saia bildet mit ihrer Stimme einen wunderbaren Kontrast zu ihren männlichen Kollegen und überzeugt auch als Hauptstimme, wie es in "Watch Me" der Fall ist. Circus of Fools zeigen mit "REX" vor allem eins: Sie sind hungrig, lassen sich durch musikalische Grenzen nicht einengen und sie sind bereit für die großen Bühnen der Welt. Meine Anspieltipps sind "Watch Me", "Fallen Paradise" und "Styx 2.0". 

[Bild: bewertung4_5.png]

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  07: H. G. Francis - Die Begegnung mit der Mörder-Mumie
Geschrieben von: Tommy2Rock - 11.08.2018, 09:57 - Forum: Die Gruselserie - EUROPA - Keine Antworten

[Bild: gs07.jpg]


Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
CD mit ca. 45 Minuten Laufzeit


Ein Fluch der Pharaonen? Dr. Jansing, deutscher Archäologe, glaubt es nicht. Er dringt in das Grab der Pharaonen ein und öffnet den Sarkophag... Geister der Wüste werden lebendig, Horden der Nacht jagen Grabschänder, die sich über die Götter zu erheben wagten. Die Prophezeiung wird Wahrheit: Merikarra, der Schrecken der Wüste, entsteigt dem Grab und rächt den Frevel.


Sprecher:
Hannes Messemer: Dr. Erich Jangsing
Heidi Schaffrath: Heide Jangsing
Joachim Richert: Callaghan
Wolfgang Rahtjen: Muhammad
Gottfried Kramer: Jussuf
Peter Kirchberger: Polizist
Klaus Klein: Merikarra, die Mumie
Hans Meinhardt: Wächter
Günther Ungeheuer: Erzähler


Seit Boris Karloff 1932 in der Rolle der Mumie die Kinobesucher begeistert hat, ist die Beliebtheit dieses Monsters nicht abgerissen. H. G. Francis übernimmt dieses Motiv und führt eine Archäologengruppe ins Tal der Könige. Dort sehen sie, wie ein Fremder von Reitern verfolgt und getötet wird. Die fehlenden Spuren im Wüstensand und der unverletzte Leichnam werfen Rätsel auf. Jussuf, der ägyptische Helfer der Gruppe erklärt, dass der Mann durch die Rache der Götter niedergestreckt wurde, weil er ein Grab geschändet hätte. Als endlich die Grabkammer Merikarras gefunden wird, warnt Jussuf davor sie zu öffnen, da jeder verflucht wird, der das Siegel bricht, mit dem sie verschlossen wurde. Allen Warnungen zum Trotz setzen sie ihre Ausgrabungen fort und stellen fest, dass das Siegel nicht unbeschädigt ist und jemand vor ihnen in der Grabkammer war. Neben vielen Schätzen finden sie einen Sarkophag mit einer Mumie darin. Die unheimlichen Reiter greifen erneut an, während die Mumie ihrem Grab entsteigt um ihre tödliche Aufgabe zu erfüllen. Als immer deutlicher wird, dass man die Mumie nicht mit Gewalt aufhalten kann, übersetzt Dr. Jansing die Texte auf dem Sarkophag und erkennt so, wie man Merikarra erlösen und das Morden beenden kann. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Mordlust der Mumie.

Mein Fazit: Nach dem  "Duell mit dem Vampir", folgt mit der Mörder-Mumie ein Hörspiel bei dem es wenig zu meckern gibt. Die Folge wird spannend erzählt, Merikarra wirkt durch seine Geschichte nicht eindimensional und seine Beweggründe werden sehr gut erklärt. Dr. Jansing, Heide und Mr. Callaghan sind auch nicht die naiven Forscher, die man in anderen Folgen erlebt hat, sondern versuchen mit Logik und Verstand eine Lösung zu finden. Die Darstellung der Ägypter ist für die Zeit der Hörspielproduktion nicht unüblich, zeigt aber deutlich, dass es heute viel mehr Hass und Rassismus gegen Muslime gibt und die romantische Vorstellung von Kismet und fremden Glauben bei vielen Menschen verloren gegangen ist.  Zwei Dinge sind mit aufgefallen, die nicht ganz stimmig sind. Bei zwei verschiedenen Angriffen der Mumie stirbt ein Ali, was ungewollt komisch wirkt, denn es wären bestimmt noch andere Namen aus dem Ägyptischen da gewesen. Die andere Unstimmigkeit betrifft den Rückklappentext, der die Folge beschreibt. Einige Zeitabläufe sind dort verdreht worden und nicht die Grabräuber haben versucht sich über die Götter zu erheben, sondern Merikarra. Dieser rächt diesen Frevel auch nicht. Vielmehr büßt er für ihn und wird durch den Götterfluch zum Handeln gezwungen, um ewige Ruhe zu finden. Dies stört aber in keinster Weise den Spaß, den diese Folge macht.  

[Bild: bewertung4_5.png]

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  [Singer/Songwriter] Poetess' Play - Wandering Trees (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 08.08.2018, 12:27 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: wanderingtrees.jpg]



Tracklist:
01. Sun
02. Alien
03. Blackberry
04. Stop The Time
05. In The Bed
06. I Remember
07. You & Me
08. Lovesong/Over The Sea
09. Green Moon
10. Wandering Trees
11. Dirty Pretty Things


Seit "love & chaos" sind drei Jahre vergangen, doch nun präsentieren Poetess’ Play endlich ihr neues Album: Wandering Trees.  Franziska Pilz, Stimme und kreativer Kopf der Formation, verrät, was es mit dem Namen auf sich hat. „Dieses Album ist für mich persönlich eine Weiterentwicklung, ein Ankommen an den Ort an dem ich jetzt lebe, ein Abnabeln von fremden Vorstellungen. Ich habe mir mit diesem Album mein ganz eigenes, kleines ‚Poetess’ Play‘-Universum aufgebaut und es in allen seinen Facetten erstrahlen lassen. Die Natur zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Album, immer verbunden mit den Menschen, Allegorien, Beziehungen, Freude, Leid und Emotionen. Meine Band hat mich auf diesem Prozess wesentlich begleitet und unterstützt. Man kann hören das dieses Album gemeinsam und langsam gewachsen ist – wie die wandernden Bäume – und das macht es so schön!“


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Poetess' Play sind:
Franziska Pilz: Gesang & Hintergrundgesang
Andreas Piper: Yamaha-Bass & Yamaha-Keyboard
Dankward Pillmann: Gitarren & Hintergrundgesang (Alien)
Tilman Wittkopf: Violine
Tom Dyba: Bass (Stop The Time), Schlagzeug & Keyboard


Mit viel Gefühl und Musik im Blut schaffen es Poetess' Play ein Album zu präsentieren, dass trotz seiner ruhigen Stimmung nie träge oder melancholisch wirkt. Die Spielfreude und Kreativität sind in jedem Lied hörbar. Mit Ruhe und Geduld ist "Wandering Trees" langsam entstanden und dies tut der Musik sehr gut. Während andere Musiker fast schon im Akkord Alben auf den Markt bringen, ist es eine schöne Abwechslung Musik zu erleben, die lebendig und persönlich klingt. Geprägt werden die Lieder durch die Stimme von Franziska Pilz, die gefühlvoll und mit hohem Wiedererkennungswert immer die richtige Stimmung erzeugen kann, die für ein Lied notwendig ist. Gemeinsam mit ihren Bandkollegen wird so Lied  für Lied eine eigene kleine Klangwelt erschaffen, die sich nicht an einem Musikstil festklammert und für viel Abwechslung beim Hören sorgt.

Mein Fazit: "Wandering Trees" scheint wie für diesen Sommer geschrieben worden zu sein. Die bezaubernde Stimme von Franziska Pilz lädt zum Träumen ein und die Melodien sind der passende Soundtrack für sonnige Tage, die man ohne Hektik erlebt und an denen man die Atmosphäre auf sich wirken lässt. Passend dazu sind auch die Texte, die sich immer wieder um die Natur drehen, aber auch um Beziehungen und Gefühle. Wirklich schnelle Nummern findet man auf dem Album nicht, dies wird aber durch viele kreative Ideen in den Liedern ausgeglichen. Die Fusion zwischen Gesang und Instrumenten gelingt auf erstaunliche Weise und so ergeben sie in  jedem Lied ein großes Ganzes, das sich durch viele kleine Details auszeichnet. Meine Anspieltipps sind "Sun", "Alien" und "Lovesong / Over The Sea".

[Bild: bewertung4_5.png]

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  August 2018
Geschrieben von: Tommy2Rock - 02.08.2018, 07:12 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (14)

Hallo Freunde,


die 8. Runde des Jahres steht an und ihr dürft wieder Vorschläge machen und zwar bis zum 05. August um 12 Uhr. 

Folgende Dinge sind dabei wichtig:

- Jeder User darf einmalig im Monat von 3 verschiedenen Bands je einen Song vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts. Sollte das Voting voll sein gebe ich Bescheid, dann können nur noch Liedvorschläge für die genannten Bands gemacht werden. Der Song mit den meisten  Vorschlägen wird im Voting aufgenommen.
- Die Songs sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: Modern Talking - Cherry, Cherry Lady). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind.
- Songs, die es nur als Youtube Video usw. gibt, werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genugVorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen. Letztendlich sind es aber nur Vorschläge und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist die Entscheidung von Durchgehört. 


Folgende Bands stehen aufgrund der Top 30 im Juni schon fest, ihr könnt aber Lieder vorschlagen die für die Charts eingesetzt werden sollen.

01. Saltatio Mortis

02. Antiheld
03. William 
04. Bad Wolves
05. Mike Shinoda
06. Five Finger Death Punch
07. Duivelspack
08. Linkin Park
09. Feuerschwanz
10. Onlap 
11. Rapalje
12. SDP
13. Volbeat
14. Diztord
15. BRDigung
16. Pill & Pankratz
17. Corvus Corax
18. Angelo Kelly & Family
19. Böhse Onkelz
20. Dunblane
21. Blind Channel
22. Powerwolf
23. The Kilkennys
24. ASP
25. Goodbye To Gravity
26. Skillet
27. Unherz
28. Hollywood Undead
29. Keltenstimme
30. Mono Inc.


Folgende Bands waren Neuvorstellungen, bei denen die Lieder nicht ausgetauscht werden:

Airu - B. Disoriented Rex

TEUFELSKREIS - Wahrheit oder Lüge
Kilkenny Band - The Mad Lady And Me
Elmsfeuer - Schiffbruch
Rise Against - Savior (Ghost Note Symphonies)
Bad Bullet - Use The Energy

Und jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Vorschläge für die  Top 30 im August.


- Tommy -

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  Juli
Geschrieben von: Tommy2Rock - 31.07.2018, 16:35 - Forum: 2018 - Keine Antworten

Für alle die gestern nicht zuhören könnten, hier nun die Juli Charts in der Übersicht:


01. Saltatio Mortis - Heimdall
02. Antiheld - Ficken für den Weltfrieden
03. William - The Galway Girl

04. Bad Wolves – Zombie (acoustic)
05. Mike Shinoda - Ghosts
06. Five Finger Death Punch - Trouble
07. Duivelspack - Wir sind der Folk
08. Linkin Park - One more light (live)
09. Feuerschwanz – Schubsetanz
10. Onlap - Fight like the Devil

11. Rapalje - Flatlands
12. SDP – Friendzone
13. Volbeat – Fallen
14. Diztord - Living is easy
15. BRDigung – Sommerlied
16. Pill & Pankratz - Lied für die letzte Reihe
17. Corvus Corax - Her Wirt
18. Angelo Kelly & Family - Fields of Athenry
19. Böhse Onkelz – Jeder kriegt was er verdient
20. Dunblane – Knocking on Heaven's Door

21. Blind Channel - Sharks love Blood
22. Powerwolf - Demons are a Girl's best friend
23. The Kilkennys - Homeland (feat Arís Celebration Choir)
24. ASP - Astoria verfallen
25. Goodbye To Gravity - Back To Live
26. Skillet - Awake and Alive
27. Unherz – Mein Glas
28. Hollywood Undead - Gotta Let go
29. Keltenstimme - Rosenkind
30. Mono Inc. - A Vagabond's Life

Neuvorstellungen:
Airu - B. Disoriented Rex
TEUFELSKREIS - Wahrheit oder Lüge
Kilkenny Band - The Mad Lady And Me
Elmsfeuer - Schiffbruch
Rise Against - Savior (Ghost Note Symphonies)
Bad Bullet - Use The Energy

Übersicht mit Stimmanzahl

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  06: H. G. Francis - Das Duell mit dem Vampir
Geschrieben von: Tommy2Rock - 26.07.2018, 17:09 - Forum: Die Gruselserie - EUROPA - Keine Antworten

[Bild: grusel06.jpg]



Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
CD mit ca. 33 Minuten Laufzeit


Überfall des Wolfsmenschen auf eine unbekannte Frau! Warum leugnet diese Frau, dem Wolfsmenschen begegnet zu sein? Was geschieht in dem spanischen Hotel, in dem Tom Fawley und seine Frau Eireen übernachten wollen? Was bedeuten die nächtlichen Schreie? Tom und Eireen sind neugierig und wollen es herausfinden. Sie folgen der Spur, die aus dem Kamin kommt und direkt ins Grauen führt...


Sprecher:
Horst Frank: Reporter Tom Fawley
Brigitte Kollecker: Eireen Fox

Joachim Wolff: Doktor
Cordula Hubrich: Señorita Alvarez
Carlo Masur: Wolfsmensch
Günther Ungeheuer: Erzähler


Machtkämpfe zwischen Werwölfen und Vampiren gibt es in vielen Geschichten und immer wieder kommt es zu tödlichen Kämpfen dieser zwei klassischen Horrorwesen. Dieser hier findet in einem spanischen Schlosshotel statt, in dem Tom Fawley und Eireen Fox übernachten möchten. Auf dem Weg dorthin machen sie am Straßenrand halt und werden Zeugen einer unheimlichen Szene. Wolfsgeheul ist zu hören und eine Frau bittet sie um Hilfe, weil ein Wolfsmensch sie angefriffen hat. Im Hotel angekommen leugnet die Frau, die sich als Señorita Alvarez vorgestellt hat, den Vorfall und auch, dass sie von einem Wolfsmenschen gesprochen hätte, streitet sie ab. In der Nacht bricht eine Frau durch den Kamin in Toms und Eireens Zimmer ein und bei der Verfolgung treffen sie auf einen Doktor, der ebenfalls im Hotel untergebracht ist und über viele der Geschehnisse bescheid weiß. Bei der Suche nach der Frau finden sie einen weiblichen Vampir, der wie Señorita Alvarez aussieht und vor ihren Augen zu staub zerfällt. Die Gefahr wird noch größer, weil der Doktor die Anweisung gibt, das Hotel zu verschließen, damit es keine Fluchtmöglichkeiten für den Wolfsmenschen gibt. Als es zum Kampf auf Leben und Tod kommt, zeigt nicht nur der Wolfsmensch sein wahres Gesicht, denn das Grauen nimmt nach dieser Nacht kein Ende.


Mein Fazit: Bei keiner anderen Folge kollidieren die Empfindungen aus meiner Kindheit so sehr mit denen, die ich als Erwachsener beim Hören habe. Auf der einen Seite steht die spannende und bedrückende Atmosphäre in dem scheinbar menschenleeren spanischen Hotel, die gleich durch 2 Bedrohungen gesteigert wird. Auf der anderen Seite gibt es Handlungsstränge die ins leere laufen und einer davon ergibt noch nicht einmal einen Sinn. Die Geschichte um den weiblichen Vampir, der im Lauf der Geschichte zu staub zerfällt und wie Señorita Alvarez aussieht, wird nicht weiter erklärt und bringt der Geschichte lediglich mehr Laufzeit. Das Señorita Alvarez selbst eine Untote ist, wirkt dann auch sehr merkwürdig und hinterlässt viele Fragen, da die Beziehung zum anderen Vampir in keinster Weise erklärt wird.  Das Ende läuft ebenfalls ins Leere, da eine dringend notwendige Fortsetzung dieser Folge nicht existiert. Der große Pluspunkt ist aber alles rund um den Wolfsmenschen. Sein Geheul, das plötzliche Auftauchen hier und da und auch die körperliche Gefahr die von ihm ausgeht, sind jedes Mal ein Höhepunkt. Horst Frank und Brigitte Kollecker zeigen sich auch wieder in Höchstform und auch die restlichen Sprechrollen sind sehr gut besetzt. Ein echtes Duell mit einem Vampir gibt es in der Geschichte übrigens gar nicht zu hören, da es zu keinem Zeitpunkt zu einen Zweikampf dieser beiden Geschöpfe kommt. Vielmehr entwickeln sich mehrere Lager, die aus verschiedenen Gründen den Wolfsmenschen jagen. Das Hörspiel richtet sich also mehr an die Hörer, die unterhalten werden möchten und keinen Wert auf logische Abläufe legen.

[Bild: bewertung2_5.png]

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  [Mittelalter / Celtic / World Music] Corvus Corax - Skál (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 22.07.2018, 16:54 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: skal.jpg]



Tracklist:
01. Intro Yggdrasill
02. Yggdrasill
03. Her Wirt
04. Sauf noch ein
05. Hugin & Munin feat. Arndis Halla
06. Pfeifsack
07. Hol Bier herbei
08. Skál
09. Eine Jungfrau feat. Cesair
10. Die Rose fet. Maxi Kerber
11. Ofermod


Corvus Corax legen mit „Skál“ ein mutiges und innovatives Album vor, dass in mancherlei Hinsicht neue Wege geht – ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Erstmals überführt Corvus Corax Geschichten und Schwänke aus alter Zeit in die heutige Sprache – und erschaffen so einerseits gemeinsam mit Gastsängerin Maxi Kerber (u.a. „Der Fluch des Drachen“) sanfte Balladen wie „Die Rose“ oder erotische Schelmenstücke wie „Eine Jungfrau“ (unterstützt von Cesair an Lyra und Nyckelharpa). Andererseits nehmen sie die Hörer mit auf rauschende Feste („Sauf noch ein“, „Hol Bier herbei“). Doch der klassische, unverwechselbare Klang, für den Corvus Corax steht, kommt nicht zu kurz - mächtig dröhnen die Trommeln und klagen die Dudelsäcke bei Stücken wie „Pfeifsack“. Hiermit setzt die Band ein Denkmal für das Instrument, das ihre Musik von Anfang an ausgemacht hat.


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Corvus Corax sind:
Castus Karsten Liehm: Dudelsack, Schalmei, Cister, Trumscheit, Busine - Gesang
Norri Drescher: Trommeln, Percussion, Gordon
Hatz: Trommeln, Percussion, Gesang
Vit: Dudelsack, Schalmei
Jordon: Dudelsack
Frick - Bass Citole

Nachdem Corvus Corax mit "Der Fluch des Drachen" ein eigenes Fantastical auf die Beine gestellt und dieses Live aufgeführt haben, melden sie sich nun mit dem neuen Studioalbum "Skál" zurück. Dabei gelingt ihnen ein musikalischer Spagat, der die Wurzeln der Band mit innovativen Ideen verbindet. Während sich die erste Singleauskopplung "Hugin & Munin" mit der nordischen Mythologie beschäftigt, zeigt "Her Wirt" als zweite Single, dass Trinklieder und dazugehöre Feste nicht nur im Albentitel "Skál" ein Thema sind. Allgemein zeigen sich die Könige der Spielleute mit einer Leichtigkeit in der Musik, die beim Hören für gute Laune sorgt. Corvus Corax gehen dabei eigene Wege, die sich deutlich vom klanglichen Einheitsbrei abheben, der sich mittlerweile in der Mittelalterszene ausgebreitet hat und vielen schon ein Dorn im Auge ist. Dadurch gibt es von Lied zu Lied immer wieder Überraschungen und viele Feinheiten, die man unmöglich sofort entdecken kann. Die Gäste auf "Skál" sind sehr gut ausgewählt und geben den jeweiligen Liedern eine eigene Note. Corvus Corax zeigen erneut, dass eine jahrelange Karriere eine stetige Weiterentwicklung nicht ausschließen muss und das man ohne selbst gesetzte Genregrenzen immer wieder für frischen Wind in der eigenen Musik sorgen kann.

Mein Fazit: In Zeiten, in denen die Mittelalterszene immer politischer wirkt, ist es erfrischend, ein Album zu hören, dass den Hörspaß und die Freude an der Musik in den Vordergrund stellt. "Skál" ist als schwedischer Trinkspruch sehr passend gewählt und deutet schon an, worum es in den meisten Liedern geht. Neben Liedern die zum Trinken einladen, gibt es aber auch noch andere Themen, wie die nordische Mythologie und Romantik. Musikalisch gehen Corvus Corax wieder einen Schritt zurück zu ihren Wurzeln, ohne die modernen Einflüsse aus "Der Fluch des Drachen" zu verlieren. Dadurch entwickelt sich "Skál" zu einem zeitgemäßen und dennoch mittelalterlich klingendem Album, das die Playlisten der Fans lange nicht verlassen wird. Wer Corvus Corax schon kennt oder auf moderne-mittelalterliche Musik steht, die sofort uns Ohr geht, kann hier also bedenkenlos zugreifen. Meine Anspieltipps sind "Her Wirt", "Hugin & Munin" und "Die Rose".

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  [Mittelalter / Folk Comedy] Pill & Pankratz - A (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 13.07.2018, 11:45 - Forum: Musik - Keine Antworten

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Tracklist:
Worauf ihr gewartet habt:
01. A
... authentisch, anachronistisch, aingängig
02. Von Bloedelin
Nie gehört, doch längst verklungen...
03. Gunhild
oder "Ode an dem Odem"
04. Ballade: Das Mäglein Unverwandt
live von der "Schleunchenbeteiliger-Tour"
05. Die Erbsenmaid
... kann wahllose Produktplatzierungen enthalten
06. W. I. M.
Der nydrigen Mynne zweyter Theyl
07. Lied für die letzte Reihe
... nur bedingt geeignet für Reihe 1 - 9
08. Ballade: Die verbotenen Strophen
im >>Bemeinertreu<<-Mix
09. Adelheids Kleid
trad. aud Heidelberg. Oder Braunschweig.
Was euch schon gefiel:
10. >>Nota bene<<
... damit das klar ist!
11. Hymnus Incredibiliy I
... was die Geschichtsbücher verschweigen
12. Auf ritterlicher Aventiure
Folge 27: Sängerwettstreit auf Schloss Ermeister
13. >>Es ritt ein Fürst zu Jagd hinaus<<
feat. Frater Ingobert & Frater Incontigens
14. Hymnus Incredibilis II
... als wir noch auf Nonnen ritten
15. Auf ritterlicher Aventiure
Folge 151: Am Füße der Burg Erking


Allein die Namen Pill & Pankratz sorgen in der Mittelalterszene für ein breites Grinsen und Erinnerungen an Bauchschmerzen, die man durch Lachanfälle hatte. Diese zwei Originale vermischen Musik mit Humor und wenn die Geschichtsbücher nicht lügen, waren sie historisch gesehen die ersten Stand Up Comedians. Wer kennt nicht ihre Korrektur der Historie, gepaart mit einem fröhlichen Fallala. Ein musikalisches Werk, welches es zum eigenen Nebenprojekt geschafft hat. "Der Ohrwurm" ist unter Fans sehr beliebt und viele mittelalterliche Bands und Künstler (u.a. Die Streuner, Schelmish, Pampatut und Saltatio Mortis) haben daran mitgewirkt. Nun ist nach langer Zeit mit "A" ein neuer Silberling erschienen, bei dem sich neue Aufnahmen mit denen des Mini Albums "Am Rande der Erdscheibe" zu einem großen Ganzen ergänzen. 


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Pill & Pankratz sind:
Harald "Pankratz" Peinzke: Harfe, Gesang
Torsten "Pill" Schrödling: Laute, Gesang


Wenn Bloedelin mit seinen Texten für Knoten in den Synapsen sorgt, die Sänger sich nicht einige sind, über wen oder was sie nun eigentlich singen und dann noch ein Fallala ertönt, dann kann es sich nur um Pill & Pankratz handeln. Diese sind nun nach gefühlten Ewigkeiten wieder im Studio gestanden und haben einen neuen Silberling aufgenommen. Das Werk, welches auf den schlichten Namen "A" hört, ist im Prinzip nichts anderes als ein Best of der musikalischen Beiträge, mit denen Pill & Pankratz seit Jahren für Lacher sorgen. Wer die Auftritte kennt, wird sich fragen ob diese Aufnahmen ohne die Interaktion mit dem Publikum funktionieren können. Die Antwort ist ja, denn die Stücke sind nicht einfach runtergespielt. Wie bei jedem Auftritt unterbrechen sich die Beiden gegenseitig gerne mal, um Anmerkungen loszuwerden, oder wie bei "Adelheids Kleid" einig zu werden, wie es richtig im Text weitergeht. Die Aufteilung des Albums in "Worauf ihr gewartet habt" und "Was euch schon gefiel", zeigt deutlich und ehrlich, wo es neue Aufnahmen zu hören gibt und welcher Teil ein Re-Release des Erstlings "Am Rande der Erdscheibe" darstellt. Dies wird aber auch für alle deutlich, die nicht genau zuhören, denn stimmlich unterscheiden sich beiden Teile doch sehr stark. Was gleich bleibt, ist der Humor und das gewollte Chaos in den Aufnahmen, für das Pill & Pankratz auch auf der Bühne bekannt sind und geliebt werden.

Mein Fazit: "A" ist Fanservice auf höchstem Niveau. Wer wie ich seit Jahren die Auftritte von Pill & Pankratz besucht, wird viele Stücke wiederfinden die er sich schon lange für zu Hause gewünscht hat. Egal ob "Von Bloedelin" oder "Das Mägdlein Unverwandt", man fühlt sich sofort auf einen Mittelaltermarkt versetzt und beginnt zu grinsen. Durch die Kombination mit den Stücken des nicht mehr erhältlichen Mini Albums "Am Rande der Erdscheibe", sind auch neue Fans in der glücklichen Lage, diese Klassiker zu genießen. Die CD klingt wie ein echter Auftritt. Ein wenig chaotisch, musikalisch gewollt schön-schräg und mit genügend kleinen Kunstpausen für Lacher. Ein wenig verwundert hat mich das Design des Albums, das irgendwie düster wirkt und nicht erahnen lässt, dass hier etwas zum Lachen vorliegt. "A" ist ein Album für alle, die historisch angehauchten Humor lieben und Pill & Pankratz schon immer mit nach Hause nehmen wollten. Anspieltipps gebe ich hier nicht, dafür die Empfehlung diesen Silberling in Ruhe zu genießen und die Nachbarn vor lauten Lachern vorzuwarnen.

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  Folge 066 & Folge 067: H. P. Lovecraft - Der Schatten über Innsmouth
Geschrieben von: Tommy2Rock - 07.07.2018, 18:25 - Forum: Gruselkabinett - Titania Medien - Keine Antworten

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Hörspiel von Marc Gruppe
Nach der Erzählung von H. P. Lovecraft
2 CDs im Schuber mit ca. 120 Minuten Spielzeit
ISBN 978-3-7857-4716-2



Im Winter 1927/28 führten Beamte der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika eine streng geheime Untersuchung in dem alten Hafenstädtchen Innsmouth in Massachusetts durch. Während dieses Einsatzes wurde eine große Anzahl morscher, wurmstichiger Häuser im verlassenen Hafenbezirk niedergebrannt oder sogar gesprengt. Warum dies nötig wurde, davon weiß ein junger Mann zu berichten, der nun endlich sein Schweigen bricht …(Quelle)


Sprecher:
Hasso Zorn: Ansage
Louis Friedemann Thiele: Robert Olmstead
Benjamin Kiesewetter: Regierungsbeamter
Peter Reinhardt: Funker
Jessy Rameik: Passantin
Hans-Jürgen Wolf: Fahrkarten-Verkäufer
Reinhilt Schneider: Anna Tilton
Ronald Nitschke: Joe Sargent
Hans-Jürgen Dittberner: Hotel-Rezeptionist
Dirk Petrick: Verkäufer
Peter Weis: Zadok Allen
Wilfried Herbst: E. Lapham Peabody
Frank-Otto Schenk: Walter Williamson
Sonja Deutsch: Roberts Großmutter


"Schatten über Innsmouth" basiert auf dem gleichnamigen Roman H. P. Lovecrafts aus dem Jahr 1931 beziehungsweise 1936, wenn man die Erstveröffentlichung als Zeitpunkt wählt. Die Geschichte fängt mit einer geheimen Operation der U.S. Regierung an, bei der es zur Bombardierung der Stadt Innsmouth und des nahegelegenen Teufelsriffs kommt. Robert Olmstead blickt auf diesen zurück und erklärt, dass seine Erlebnisse in der Stadt und seine Aussagen darüber der Auslöser dafür waren. Auf der Reise nach Arkham hört Olmstead in Newburyport von Innsmouth und von der Aneignung und Angst dieser Stadt gegenüber. Da sein Bus erst am nächsten Morgen fährt, forscht er weiter nach und erfährt so unter anderem von einer fremdartigen Tiara, die im örtlichen Museum ausliegt. Die abgebildeten Fisch-Frosch-Wesen darauf faszinieren und beunruhigen ihn zugleich, während die Kuratorin ihm von Esoterischen Orden von Dagon erzählt. Dieser Kult soll Innsmouth und seine Bewohner fest im Griff haben. Als er sich am nächsten Morgen mit dem Bus auf den Weg nach Innsmouth macht, fällt ihm sofort das außergewöhnliche Aussehen des Fahrers und der Gäste auf, den er später als Innsmout-Look bezeichnet. Faltige Hälse, schmale Köpfe mit ausdruckslosen Gesichtern und großen, hervortretenden Augen. In Innsmouth bekommt Olmstead Hilfe durch einen jungen Mann, der in einem Lebensmittelgeschäft arbeitet und ihm eine Karte der Stadt aushändigt. Außerdem gibt er Olmstead den Tipp, sich mit dem alten und scheinbar verrückten Zadok Allen zu unterhalten, dessen Zunge man mit einer Flasche billigem Whiskey lockern kann. An der Küste kommt es zum Treffen der Beiden und Allen erzählt die Geschichte des Ordens, die mir der des Captains Obded Marsh zusammenhängt. Es stellt sich heraus, dass der Innsmouth-Look durch die Paarung der Anwohner mit den auf der Tiara abgebildeten Wesen zustande gekommen ist. Auch erwähnt Allen, dass Olmstead starke Ähnlichkeit mit dem Captain hätte.

Nachdem Allen meint die Frosch-Fisch-Wesen im Wasser zu entdecken, schickt er Olmstead fort und warnt ihn vor der Gefahr, die sein erlangtes Wissen beuten würde. Dieser muss im Ort mit Erschrecken feststellen, dass er nicht weiterfahren kann. Gezwungener Maßen übernachtet er im Gillman House und bemerkt dort Nachts, das man in sein Zimmer eindringen will. Als er flüchtet, macht die Stadt mobil und er entdeckt, dass unter den Suchenden auch reine Fisch-Frosch-Wesen sind, deren Aussehen noch ekelerregender ist, als er sich hätte vorstellen können. Wie der anfängliche Bericht über die Bombardierung verrät, gelingt die Flucht. Doch damit ist die Geschichte für Olmstead noch nicht vorbei. Die Erlebnisse in Innsmouth und die Geschichte des Captains und dessen Familie, lassen ihn nicht los. So forscht er weiter bis eine schreckliche Wahrheit ans Licht kommt, die sein Leben verändern wird.

Mein Fazit: Titania Medien zeigen erneut das richtige Gespür für Sprecher, Musik und Effekte, um eine Geschichte spannend und unterhaltsam aufzubauen. Die geschichtlichen Längen, die sich gerade vor der Reise nach Innsmouth aufbauen, erklären sich im Laufe des Hörspiels von selbst. Viele Informationen, die erst im Gesamtbild Sinn ergeben und viele Hintergründe beleuchten, wären bei einer Kürzung verloren gegangen. Louis Friedemann Thiele bringt den Wechsel von Neugier und Ekel, der während seines Besuches in Innsmouth stattfindet, sehr gut rüber. Peter Weis als Zadok Allen wirkt glaubhaft paranoid und das Grauen, dass Weis Allen während seiner Erzählungen empfinden lässt, ist für die dichte Atmosphäre der Geschichte essential. Die spätere Flucht Olmsteads aus Innsmouth bildet einen weiteren Höhepunkt der Geschichte, bevor das Ende etwas enthüllt was dem aufmerksamen Hörer schon klar sein dürfte, aber dennoch für eine unangenehme Überraschung sorgt. Freunde des von H. P. Lovecraft erschaffenen Cthulu Mythos werden sich bei diesem Hörspiel sofort heimisch fühlen. Wer bisher noch keinen Einblick in Lovecrafts Werke hatte, bekommt hier einen sehr guten ersten Einbruck der Lust auf mehr macht.

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