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  [Gothic/Rock] Letzte Instanz - Morgenland (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 14.02.2018, 17:58 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: li.jpg]



Tracklist:
01. Morgenland
02. Schwarz
03. Disco D'Amour
04. Mein Land
05. Glücksritter
06. Ikarus
07. Noch Einmal
08. Asche Zu Gold
09. Du Lebst
10. Wellenreiter
11. Symphonie
12. Für Immer Sein
13. Armageddon (Digipak Bonus)
14. Children (feat. Orphaned Land) (Digipak Bonus)


Immer wieder für eine Überraschung gut und sich dabei stets treu bleiben – das ist der musikalische Kern von Letzte Instanz. Denn auch wenn man mit jedem Album unverschämt modern klingt, so hört man vom ersten Ton, dass es die Band um Sänger Holly Loose ist. Dafür sorgen vor allem seine beispielhaften lyrischen und tiefgängigen Texte, seine tiefe, samtrauchige Stimme, sowie mit Cello und Violine zwei Streichinstrumente, die es schaffen einen verblüffend orchestralen Klang zu entwickeln.Nun steht das neue musikalische Baby in den Startlöchern und erscheint am 16.02.2018. Und es vereint alles, wofür diese Band bekannt ist – hymnische Gesangsmelodien in aktuellem Rocksound eingebettet, anspruchsvolle Texte, die den Finger in die Wunden der Zeit legen und filmische Streicher, die dem neuen Wurf die Krone aufsetzen. Der Albumtitel "Morgenland" ist dabei mit Bedacht gewählt worden und spiegelt sich in den Texten wider. Natürlich sticht einem als erstes das provokationspotential des Titels ins Auge, wenn man erfährt, dass die Band ihre Wurzeln in Dresden hat. Davon zeugen kraftvolle, fast wütende Lieder wie „Mein Land“, „Armageddon“ und der Titelsong „Morgenland“. Doch geht es der Band um mehr als nur anzuecken. Für sie verschmelzen die traditionellen und mit Wertungen versehenen Begriffe „Abendland“ und „Morgenland“ zu einem Sehnsuchtsort, einem Land im Morgen, das frei, tolerant und offen ist. Somit bietet sich "Morgenland" als Soundtrack für Hoffnung und Verheißung an.


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Letzte Instanz sind:
Holly Loose : Gesang

Benni Cellini: Cello
M.Stolz: Violine
Bernie Geef: Guitar
Michael Ende: Bass
Andy Horst: Drums


Keine 2 Jahre nach ihrem letzten Album "Liebe im Krieg", melden sich Letzte Instanz mit "Morgenland" zurück und schon im Vorfeld deutet sich an, dass dieses Album ein weiterer Erfolg sein wird. Ein wenig kontrovers und provokativ kommt man daher und versucht so alle wach zurütteln, die bei Themen wie Fremdenhass und Politik abschalten. Das dies bei "Morgenland" nicht geschieht, wird durch das hervorragende Songwriting erreicht. Die Themen werden so angesprochen, dass sie nicht den typischen Stammtischgesprächen entsprechen. Wo andere auf flache Parolen und einfache Schlagwörter setzen, ist die lyrische Tiefe auf "Morgenland" enorm und der Blickwinkel mit dem Themen betrachtet werden, ist selten vorhersehbar. Letzte Instanz laden aber auch dazu ein, über sich selbst und sein Leben nachzudenken und aktiver daran teilzuhaben, anstatt alles an sich vorbeiziehen zu lassen. Musikalisch setzt man auf modernen Rock mit den typischen Eigenheiten, die ein Letzte Instanz Album ausmachen. Sänger Holly Loose zeigt sich ebenfalls in Hochform und zeigt mit seiner Stimme, dass die Themen nicht blind gewählt worden sind, sondern der Band wirklich am Herzen liegen. "Morgenland" liegt musikalisch und thematisch genau am Puls der Zeit und wird nicht nur Fans ansprechen.

Mein Fazit: Letzte Instanz liefern mit "Morgenland" ein Album ab, dass man nicht mal eben nebenbei hören sollte. Die Texte behandeln sehr ernste Themen, wirken teilweise sehr melancholisch und haben durch die musikalisch Umsetzung immer noch genug Leichtigkeit, um den Hörer von Anfang bis Ende zu fesseln. Das sie dabei eine klare politische Stellung gegen Fremdenhass und rechtes Gedankengut beziehen, sorgt natürlich für Gesprächsstoff und genau das wollen Letzte Instanz auch. Man soll darüber reden und sich klar machen, dass wegschauen genauso schlimm ist, wie ein aktives Auftreten gegen andere Menschen, egal welcher Herkunft. Auch andere Themen wie Liebe und die Aufforderung den Tag zu nutzen, weil er einmal vergangen nicht zurückgeholt werden kann, sind sehr gut umgesetzt worden. Der moderne rockige Sound vermischt sich durch Cello und Violine mit klassischen Elementen und selbst beim vierten oder fünften Anhören, entdeckt man noch neue Dinge. Leider ist "Children" nicht auf der normalen Edition enthalten, obwohl das Video zum Lied lange vor dem Release veröffentlicht worden ist. Dieses Video hat vielen die Band Orphaned Land näher gebracht hat, von denen das Lied im Original stammt und die die neue Version zusammen mit Letzte Instanz umgesetzt haben. Meine Anspieltipps sind daher "Morgenland", "Du lebst", "Glücksritter" und "Mein Land". 


[Bild: bewertung4_5.png]

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  Die Gruselserie Folge 02: H. G. Francis - Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten
Geschrieben von: Tommy2Rock - 07.02.2018, 13:59 - Forum: Die Gruselserie - EUROPA - Keine Antworten

[Bild: grusel2.jpg]



Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
CD mit ca. 38 Minuten Laufzeit


Todessturz vom Balkon ... Es fehlt der Kopf des Toten! Gibt es eine Macht, die Tote verschwinden lässt? Angst überdeckt das Land! Die Reporter Eireen Fox und Tom Fawley auf der Spur des unheimlichen Geschehens. Das Labor des Dr. Stein, gefährliche Experimente, entwendetes Blut! Eireen ahnt: Dracula war hier!


Sprecher:
Horst Frank: Reporter Tom Fawley
Brigitte Kollecker: Eireen Fox
Benno Sterzenbach: Wirt
Hans Paetsch: Dr. Stein
Jo Wegener: Dr. Finistra
Andreas Weber: Humunculus
Gottfried Kramer: Graf Dracula
Karl Walter Diess: Erzähler


Auch in der zweiten Folge der Gruselserie, geht es um Dr. Frankenstein und seine Machenschaften. Diesmal sind Dr. Frankenstein und sein Monster jedoch in Gesellschaft einer weiteren, klassischen Figur der Grusel- und Horrorliteratur in Form von Graf Dracula. Auch bei diesem Hörspiel handelt es sich um keine neu produzierte Folge, sondern um eine Neuauflage von "Dracula trifft Frankenstein" aus dem Jahre 1979. Die Geschichte beginnt mit einem rätselhaften Mord an einem Unbekannten, dessen Kopf und eine Hand entfernt werden, bevor die Zeugen beim Toten ankommen. Am nächsten Morgen ist er spurlos verschwunden und der Tisch auf dem er lag ist leer bis auf eine Staubschicht, die vorher nicht auf dem sauberen Tisch war. Eireen Fox und Tom Fawley stehen vor einem scheinbar unlösbarem Rätsel, das durch die Verschwiegenheit der transylvanischen Bevölkerung noch mysteriöser wird. Damit können sie sich jedoch nicht weiter befassen, da sie beruflich auf Schloss Morderbrunn fahren müssen, um einen Bericht über Dr. Stein zu schreiben, der sie auf das Schloss eingeladen hat. Dort treffen sie zunächst auf den unheimlichen Graf Cula, der beim Eintreffen Dr. Steins spurlos verschwindet. Die Merkwürdigkeiten lassen auch nach dem Betreten des Schlosses nicht nach, denn Eireen erkennt in Dr. Steins Asisstentin Dr. Finistra die Mörderin des Unbekannten und ihr wird klar, dass am Humunculus in Dr. Steins Labor, die fehlenden Körperteile des Toten angebracht worden sind. Stück für Stück begreift Eireen Fox die Zusammenhänge, die immer bedrohlicher werden und schon bald geht es für sie und Tom Fawley um Leben und Tod.

Mein Fazit: Diese Geschichte direkt nach "Frankensteins Sohn im Monster-Labor" einzureihen wirkt etwas unglücklich, da die Parallelen doch sehr groß sind und man nicht um Vergleiche herumkommt. Ein Reporterpaar wird auf eine Burg eingeladen, auf dem ein Frankenstein unter geändertem Namen arbeitet. Das es dabei Dr. Stein ist, nachdem es in der ersten Folge Dr. Frank war, wirkt unfreiwillig komisch. Auch Eireen Fox verletzt sich im Finale ein Bein und genau wie im Monster-Labor, wirkt der männliche Reporter naiver und sensationsgieriger, als seine Partnerin. Dennoch geht es mit dieser Folge einen großen Schritt nach vorn. H. G. Francis schafft es Spannung aufzubauen und die Bedrohung durch die einzelnen Figuren und Situationen ist immer spürbar. Die einzelnen Handlungsstränge verbinden sich zum Schluss und führen zu einem Showdown zwischen Eireen Fox, Tom Fawley und dem Humunculus. Einzig zur direkten Konfrontation zwischen Dr. Frankenstein und Dracula kommt es im Hörspiel nicht und das obwohl diese schon im ersten Satz erwähnt wird. Horst Frank und Brigitte Kollecker sind in ihrem Rollen zu Kultfiguren der Hörspielszene geworden und sind auch noch in anderen Folgen als Eireen Fox und Tom Fawley zu hören. Nach einem holprigen Start mit Folge 1, geht es mit "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" in eine sehr gute zweite Runde, an der Hörspielfans sehr viel Spaß haben werden.

[Bild: bewertung4.png]

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  [Alternative] Mike Shinoda - Post Traumatic EP (2018)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 03.02.2018, 13:24 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: mike.jpg]



Tracklist:
01. Place To Start
02. Over Again
03. Watching As I Fall


Mike Shinoda wird vielen vor allem als Gründungmitglied von Linkin Park bekannt sein. Dort ist er als Rapper, Sänger, Keyboarder und Gitarrist zu hören und ist auch stark am Songwriting beteiligt. Daneben hat das Multitalent mit Fort Minor ein eigenes Projekt, dass sich mehr seiner Leidenschaft für Hip-Hop widmet. Das Album "The Rising Tied" wurde von vielen Kritikern gelobt und die Single "Where'd you go" wurde auch in deutschen Radios gespielt. Das Album wurde von Jay-Z produziert, der davor mit Linkin Park am Album "Collision Course" mitgewirkt hat. 2004 bekam Shinoda durch seinen Remix des Depeche Mode Hits "Enjoy the Silence" ebenfalls größere Beachtung und der Song schaffte es auf Platz 5 der deutschen Singlecharts. Mit der "Post Traumatic" EP meldet sich Mike Shinoda zum ersten Mal seit dem Tod von Chester Bennington mit neuem Material zurück und bietet dabei einen tiefen Einblick in seine Emotionen und Erlebnisse der letzten Monate.


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Sehr überraschend veröffentlichte Mike Shinoda am 26. Januar seine EP "Post Traumatic", die 3 neue Songs enthält. Shinoda rapt dabei nicht nur in den Strophen, er singt den Chorus auch selbst und zeigt so seine Vielseitigkeit in dieser komplett in Eigenregie erstellten Produktion. "Place To Start" handelt davon, den Punkt und Ort für einen Neustart zu finden und dabei die Zweifel hinter sich zu lassen. "Over Again" erzählt von der Zeit nach Chester Benningtons Tod und der Vorbereitung auf das "Linkin Park & Friends" Konzert, bei dem das Leben Benningtons gefeiert wurde. Sehr persönlich beschreibt Shinoda die Situation und Gefühle dieser Zeit und gibt den Fans so einen Blick aus seiner Perspektive, den man so sonst nicht bekommen würde.


Mein Fazit: Mit nur drei Songs baut Mike Shinoda eine enorme, emotionale Atmosphäre auf, die durch persönliche Texte und das Verarbeiten des Todes von Chester Benninigton ensteht. Der Titlel "Post Traumatic" ist mit Blick auf diesen Ereignissen im Jahr 2017 mit Sicherheit auch nicht zufällig gewählt. Der Stil ist eine Mischung aus den letzten Linkin Park Songs und Shinodas eigenem Still, den er unter anderem bei Fort Minor schon gezeigt hat. Außerdem beweist er hier erneut, was für ein hervorragender Sänger er ist. Fans von Linkin Park werden diese EP lieben und selbst wenn man die Band oder Mike Shinoda bisher nicht kannte, wird man sich doch von den Songs mitreißen lassen. Es bleibt zu hoffen, dass Shinoda und seine Bandkollegen selbst erkennen, das hier der Grundstein für die Zukunft von Linkin Park nach Bennington gelegt sein könnte und die Fangemeinde es dankbar annehmen würde. "Watching As I Fall" enthält eine positive Message, obwohl es anfangs gar nicht danach klingt. Obwohl von einem Absturz gesungen wird, könnte dieser sich doch zu einem Neuanfang entwickeln, was die momentane Sitaution für Shinoda und Linkin Park sehr gut beschreiben dürfte. Trotz gerade mal 3 Liedern ist diese EP sehr gut und zieht den Hörer schnell in seinen Bann. Einen Anspieltipp gibt es in dem Fall für alle Songs und eine Kaufempfehlung oben drauf.

[Bild: bewertung5.png]

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  Februar 2018
Geschrieben von: Tommy2Rock - 01.02.2018, 06:07 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (14)

Hallo Freunde,

die erste Chartsrunde bei Durchgehört ist vobei und ihr habt fleißig abgestimmt. Nun dürft ihr die Liste für Februar aktiv mitgestalten. Insgesamt werden 60 Bands im Voting aufgestellt, von denen ihr 30 in die monatlichen Charts wählen könnt. Die 30 Bands die es in die Charts schaffen, sind im Folgemontat automatisch aufgestellt. Vorschläge können bis zum 6. Februar um 12 Uhr gemacht werden.

Folgende Dinge sind dabei zu beachten, damit die Vorschläge auch berücksichtigt werden:

- Jeder User darf einmalig im Monat 5 Songs von 5 verschiedenen Bands vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts. Sollte das Voting voll sein gebe ich Bescheid, dann können nur noch Liedvorschläge für die genannten Bands gemacht werden. Der Song mit den meisten  Vorschlägen wird im Voting aufgenommen.
- Die Songs sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: ASP - zutiefst). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind.
- Songs, die es nur als Youtube Video usw. gibt, werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genugVorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen. Letztendlich sind es aber nur Vorschläge und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist Entscheidung von Durchgehört.


Folgende Bands stehen aufgrund der Top 20 im Januar schon fest, ihr könnt aber Lieder vorschlagen, die für die Charts eingesetzt werden sollen.

Aeverium
ASP

Böhse Onkelz
Chyra
dArtagnan
Die Habenichtse
Diztord
Dougie McCance
Five Finger Death Punch 
Frei.Wild
Goodbye to Gravity
Linkin Park
Nachtgeschrei
PurPur
Rapalje
Saltatio Mortis
SDP
Skillet
Versengold
Wirtz


Folgende Bands waren Neuvorstellungen, bei denen die Lieder nicht ausgetauscht werden:

An Cat Dubh - Allentown
Blind Channel – Wolvpack
Joachim Witt – Quo Vadis (feat. U96)
Unantastbar – Du fehlst
William – Long way you run

Und jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Vorschläge für die ersten Top 30 bei Durchgehört.


- Tommy -

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  Januar
Geschrieben von: Tommy2Rock - 31.01.2018, 20:55 - Forum: 2018 - Keine Antworten

Hier sind die ersten Durchgehört Top 20, die ihr mit euren Stimmen gewählt habt.


01. ASP - Nehmt Abschied / Auld Lang Syne 135 Stimmen
02. Linkin Park - Crawling (One More Light Live) 130 Stimmen
03. Diztord featuring Enter The Frost – Silverline 123 Stimmen
04. Saltatio Mortis - Augen Zu 118 Stimmen
05. Böhse Onkelz - Wo auch immer wir stehen 115 Stimmen
06. Rapalje - Busindre Reel 108 Stimmen
07. Versengold – Verliebt in eine Insel 103 Stimmen
08. Skillet - Invincible  100 Stimmen
09. SDP – Friendzone 97 Stimmen
10. Aeverium – Time 95 Stimmen
11. Chyra – Karma 90 Stimmen
12. Five Finger Death Punch - Trouble  86 Stimmen
13. PurPur – Drachenlied    84 Stimmen
14. Die Habenichtse – Wir sind nicht dick 80 Stimmen
15. Wirtz - Auf die Plätze, Fertig, Los    78 Stimmen
16. Frei.Wild - Herz schlägt Herz  76 Stimmen
17. DArtagnan – Wir schmieden das Eisen    75 Stimmen
18. Nachtgeschrei – Kämpf um mich 72 Stimmen
19. Dougie McCance - The Heather 68 Stimmen
20. Goodbye to Gravity - Back to Live 64 Stimmen

Neuvorstellungen, die im nächsten Voting dabei sind:

William – Long way you run
Unantastbar – Du fehlst
Blind Channel – Wolfpack
Witt – Quo Vadis (feat. U96)
An Cat D
ubh - Allentown


Übersicht mit allen Stimmen
(Falls der Link nicht mehr funktioniert hat umfrageonline.com das Ergebnis nicht mehr freigegeben, da dies ein zeitlich begrenzter Service ist)

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  [Rock / Indie / Alternative] Wirtz - Die fünfte Dimension (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.01.2018, 15:24 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: dimension.jpg]


Tracklist:
CD 1 - Die fünfte Dimension Studioalbum
01. Die fünfte Dimension
02. Wer wir waren
03. Das verheißene Glück
04. Gib mich nicht auf
05. Entdeckung der Langsamkeit
06 .Ich bleibe hier
07. Liebe
08. Moment für die Ewigkeit
09. Weil ich dich mag
10. Seelen
11. Bilder von damals
12. 10 Jahre
Bonus CD 1  - Die fünfte Dimension Live in Bochum          
01. Elf Zeugen                                                                          
02. Sag es                                                                                
03. Erster Stein                                                                         
04. Weil ich so bin                                                                     
05. Im freien Fall                                                                        
06. Meilenweit                                                                           
07. Der Feind in meinem Kopf
08. Kugel, Kopf...
09. Geschichten ohne Sieger
10. Scherben
11. Akustik Voodoo
12. Banalität der Dinge
13. Gebrannte Kinder
Bonus CD 2 - Die fünfte Dimension Live in Bochum
01 Strom der Zeit
02 Weisse Stellen
03 Auf die Plätze, Fertig, Los!
04 Wir
05 Mantra
06 Aus Versehen
07 10 Jahre
08 Medley
09 Ne Weile her
10 LMAA
11 Wo ich steh
12 Frei
Bonus DVD - Live in Bochum
01. Elf Zeugen
02. Sag es
03. Erster Stein
04. Weil ich so bin
05. Im freien Fall
06. Meilenweit
07. Der Feind in meinem Kopf
08. Kugel, Kopf...
09. Geschichten ohne Sieger
10. Scherben
11. Akustik Voodoo
12. Banalität der Dinge
13. Gebrannte Kinder
14. Strom der Zeit
15. Weisse Stellen
16. Auf die Plätze, Fertig, Los!
17. Wir
18. Mantra
19. Aus Versehen
20. 10 Jahre
21. Medley
22. Ne Weile her
23. LMAA
24. Wo ich steh
25. Frei

"Was dieses Album für uns so besonders macht? Alles, was wir zu sagen hatten, ist zu 100% auf der Platte hörbar. Das sorgt für eine absolute Entspanntheit und viel, viel gute Laune!" Klar, das sagt jeder Künstler zu seinem neuen Album. Aber Wirtz darf man das schon glauben, denn die bedingungslose Ehrlichkeit ist das Markenzeichen des Frankfurters. Und daran ändert sich auch mit dem fünften Studioalbum nichts: Die fünfte Dimension ist wieder Seelenschau und Selbstverwirklichung. Drunter geht es einfach nicht. Wir fühlen inzwischen eine große Verantwortung für die Leute, die uns in ihr Leben lassen. Egal, ob sie sich ein Wirtz-Logo tätowieren lassen, auf den Shows alle Songs abfeiern oder sich einfach nur auf die Alben freuen, erklärt der Frankfurter den Auftrag. Du greifst in das Leben der Leute ein, ohne sie zu kennen. Das ist uns klar. Und deswegen legen wir alles was wir haben in die Musik und Texte. Absolute Ehrlichkeit, sonst haben sich die Menschen Quatsch auf den Arm tätowiert. "Wir wollten nach zehn Jahren Wirtz ein Album machen, das gleichzeitig so weit weg wie möglich von da ist, wo wir mal angefangen haben und dabei so nah dran ist, wie es geht. Wir bewegen uns in einem soliden Wirtz-Kosmos, der sich in den vergangenen zehn Jahren emotional nicht besonders weit ausgedehnt hat. Wir sitzen mit Wirtz in einem Heißluftballon, lacht der Frankfurter der sich in 10 Jahren noch nicht weit von seinem Startpunkt entfernt hat. Aber wir wollten schon die Flughöhe über der Basis verändern, um von Album zu Album wieder einen größeren Überblick über alles zu gewinnen. "


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Daniel Wirtz: Gesang, Gitarre
Musiker auf "Die fünfte Dimension":
Jürgen Stiehle: Schlagzeug
Stephan "Gudze" Hinz: Bass
Matthias Hoffmann: Gitarren 
Stefan Pintev: Violine / Viola
Dana Anka: Violine / Viola
Boris Matchin: Cello
Ina Bredehorn: Background Gesang "Die fünfte Dimension"
Kids on Stage: Chor in "Bilder von Damals"
Jonathan Wilfert: Solo in "Bilder von Damals"



Seit über 10 Jahren ist Wirtz nun Solo mit seiner Musik aktiv, nachdem er Sub7even verlassen hat. Seit dem hat sich viel getan und passend zum Jubiläum kam mit "Die fünfte Dimension" das fünfte Studioalbum heraus. In der Limited Edition bietet das Album 12 neue Lieder, plus einen Mitschnitt des Konzerts in Bochum als DVD und auf 2 Bonus CDs. Das Album an sich startet mit dem Titellied "Die fünfte Dimension", das mit harten Gitarren ordentlich Tempo vorgibt, danach aber deutlich ruhiger wird. Erst mit dem siebten Lied "Liebe" nimmt das Album wieder Fahrt auf, der Schwerpukt liegt aber deutlich auf den ruhigeren Stücken. Die Lieder haben den typischen Wirtz Klang und auch textlich erkennt man den Stil sofort. Dies ist jedoch Fluch und Segen, denn wirklich Neues sucht man vergeblich. Der Kinderchor "Kids on Stage" sorgt für einen netten Akzent und bringt das Feeling von "Bilder von Damals" sehr gut rüber, aber sonst fallen keine großen Besonderheiten auf. "Die fünfte Dimension" überzeugt dafür mit tiefgründigen Texten und ordentlich Druck im Sound. Dies kann man auch vom Sound auf den Bonus CDs sagen, denn der Live-Mitschnitt ist sehr gut gelungen und hat das Feeling eines Wirtz Konzerts sehr gut eingefangen. Auf Mitschnitt liegt dabei die Betonung, denn auf der DVD wird deutlich, dass hier keinesfalls ein komplettes Konzert vorliegt. Die Übergänge zwischen den Liedern wirken alles andere als nahtlos und sind technisch nicht besonders hochwertig gelöst worden. Die Kameraführung ist ebenfalls ein Minuspunkt, der durch Bild und Tonqualität jedoch etwas ausgeglichen wird. Die Auswahl der Lieder ist allerdings sehr gut gelungen und bietet Fans und Neueinsteigern einen guten Blick auf das musikalische Werk von Wirtz.

Mein Fazit: Wirtz liefert mit der Limited Deluxe Edition seiner fünften Dimension ein Fanpaket ab, das einige Ecken und Kanten aufweist. Zum eigentlichen Album kann man gar nicht viel sagen wenn man mit Wirtz schon vertraut ist, denn der Sound ist bekannt und auch am Stil hat sich nichts verändert. Was man bekommt ist ein sehr gutes Rock/Alternative Album in deutscher Sprache, dass durch die Tiefe in den Texten und der unverwechselbaren Stimme von Daniel Wirtz punktet. Die Liveaufnahme in CD Form ist sehr gut und bietet sowohl aktuelle,  als auch einige ältere Lieder. Die DVD hingegen schwächelt am Schnitt und der Kameraführung. Gerade wenn man noch die letzte Live DVD vor Augen hat, fällt der qualitative Unterschied auf. Der Sound ist allerdings sehr gut und gleicht diese Schwächen etwas aus. Insgesamt werden Fans gut bedient, dass eigentliche Studioalbum ist gewohnt gut und verdient allein eher eine 4,5 als Bewertung, da hier aber das Gesamtpaket vorliegt, fließen alle Punkte in meine Bewertung ein.

[Bild: bewertung4.png]

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  [Traditional Folk] Dougie McCance - COMPOSED (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 14.01.2018, 16:15 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: composed.jpg]




Tracklist:
01. Loch Morar
02. In the 128
03. Voodoo Polka
04. Silver Sands
05. Kingston Road
06. The West Highland
07. Leaving Home
08. Cathken's Tune
09. The Heather


Seit über 15 Jahren spielt Dougie McCance schon Dudelsack und wurde dabei von Roddy MacLeod MBE (Mitglied der Most Excellent Order of the British Empire) am National Piping Centre in Glasgow unterrichtet. Mit 14 Jahren wurde er Mitglied der "National Youth Pipe Band of Scotland" und trat zusammen mit den größten Namen der traditionellen Musik auf, wie zum Beispiel Carlos Nunez, Phil Cunningham, Brian McNeil und Fred Morrison. Sein größter Einfluss kam durch seinen Cousin Phil Smilie, der ein Gründungsmitglied der Tannahill Weavers ist. Seit 8 Jahren ist er mit den Red Hot Chili Pipers unterwegs und ist auf den Alben "Music for the Kilted Generation", "Breathe", "Octane" zu hören ist. Zu seinen bekanntesten Werken und Auftritten gehören Aufnahmen für den Soundtrack von "Drachen zähmen leicht gemacht 2", ein Auftritt in einem Musikvideo von Nicki Minaj, welches bei MTV ausgestrahlt wurde, der Auftritt auf der Mainstage von Schottlands größtem Musikfestival "T in the Park" und der Auftritt mit Ed Sheeran bei den EMA Awards. Mit "COMPOSED" hat er nun sein erstes und sehr persönliches Soloalbum herausgebracht.

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Dougie McCance: Bagpipes
Mitwirkende auf "COMPOSED":
Graham Rorie: Fiddle
Pablo Lafuente: Akustikgitarre
Gus Stirrat: Bass
Ali Hutton: E-Gitarre
Matt Amott: Schlagzeug
Katie MacFarlane: Gesang



Wenn man das Soloalbum eines so passionierten Dudelsackspielers wie Dougie McCance in den Händen hält, erwartet man in erster Linie Lieder in denen dieses Instrument dominant ist und den Klang bestimmt. Dies ist bei "COMPOSED" jedoch nicht der Fall. Stattdessen sind die Einsätze sehr gezielt eingebaut und ergeben mit Fiddle, Gitarren, Bass und  Schlagzeug ein harmonisches Gesamtbild, das bei "Kingston Road" noch durch den Gesang abgerundet wird.  Auffällig ist dabei das hohe Niveau aller Musiker, die ausnahmslos Meister an ihren Instrumenten sind und dabei eine Leichtigkeit ausstrahlen, die den Liedern viel Tiefe verleiht. Herausgekommen ist ein modernes, aber dennoch traditionell klingendes Folk Album, das musikalisch viel von Dougie McCances persönlicher Geschichte enthält. "Kingston Road" ist zum Beispiel nach der Straße benannt, in denen er Dudelsack spielen geübt hat, "Loch Morar" ist für seine Großmutter Molly geschrieben worden, die im schottischen Dorf Morar lebt. Aufgenommen wurde es hauptsächlich in den GloWorm Studios, während ergänzende Aufnahmen in den Carrier Waves Studios gemacht worden sind. Ein Lob geht dabei an Ian Hutchison von den GloWorm Studios, der für das Mastering zuständig gewesen ist und so einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen hat, dass "COMPOSED" auch in technischer Sicht ein rundum gelungenes Album ist.

Mein Fazit: Dougie McCance schafft es vom ersten Ton an, die Hörer in den Bann seiner Musik zu ziehen. Mit "COMPOSED" hat er ein Album aufgenommen, das seine Liebe zum Dudelsack hörbar macht. Durch die Begleitung und der Unterstützung der anderen sechs Musiker ist dieses Album für alle geeignet, die schottischen Folk lieben. Jedes Lied hat seine eigene Geschichte, die im Booklet erklärt wird. Einige Stellen werden die Hörer an die Musik der Red Hot Chili Pipers erinnern, dennoch hat "COMPOSED" im Ganzen einen ganz eigenen Klang, der im allgemeinen eher ruhig ist. Zu den schnelleren Liedern gehört "Kingston Road", das zuerst mit der wunderschönen Stimme von Katie McFarlane beginnt und dann mit Schlagzeug und Dudelsack ordentlich Fahrt aufnimmt. Anspieltipps sind die bereits genannten Lieder und von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle Fans von schottischen Dudelsäcken und denen, die es werden möchten.

[Bild: bewertung5.png]

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  Die Gruselserie Folge 01: H. G. Francis - Frankensteins Sohn im Monster-Labor
Geschrieben von: Tommy2Rock - 11.01.2018, 18:49 - Forum: Die Gruselserie - EUROPA - Keine Antworten

[Bild: gs01.jpg]



Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
CD mit ca. 38 Minuten Laufzeit


Der geheimnisvolle Dr. Giralda... Wer ist Dr. Frank? Die Reporterin Maggie und ihr Mann, der Fotograf Bob Brown, werden im Labor des Dr. Giralda Zeugen eines unfaßbaren Experiments! Hat er die Wissenschaft mißbraucht? Eine tödliche Gefahr droht... Werden Bob und Maggie auf der Burg des Schreckens diese Gefahr aus dem Monster-Labor überstehen?


Sprecher:
Gerd Martienzen: Bob Brown
Eva Gelb: Maggie Brown
Andreas von der Meden: Wirt
Hans Meinhardt: Gast
F. J. Steffens: Horr
Rolf Mamero: Dr. Giralda
Hans Paetsch: Dr. Frank
Joachim Grützner: Señor Alvarez


Jede Serie hat einen Anfang und mit dieser Geschichte startete eine der erfolgreichsten EUROPA Gruselserien in der Hörspielgeschichte. "Frankensteins Sohn im Monsterlabor" ist aber keine neu produzierte Folge. Bereits 1977 erschien dieses Hörspiel als "Frankensteins Sohn" und wurde für "Die Gruselserie" nur neu Aufgelegt. Später wurde der Beginn der Geschichte in der TKKG Folge "Hexenjagd in Lerchenbach" erneut verwendet und ist als Kinofilm zu hören, den sich Tarzan (später Tim) und Gaby anschauen möchten. Maggie und Bob Brown sind zudem eine Art Prototyp für das sehr beliebte Reporterpaar Eireen Fox und Tom Fawley, die in mehreren der späteren Folgen geheimnisvollen Dingen nachgehen. Die Geschichte selbst behandelt die bekannte Frankenstein Thematik, allerdings in einer abgewandelten Form. Dr. Frank, ein Wissenschaftler und Chirurg, liegt in der eisernen Lunge und wartet dort auf die Transplantation seines Gehirns in einen neuen, gesunden Körper. Maggie und Bob Brown werden von Dr Giralda auf die Burg eingeladen, um über diese Transplantation zu berichten. Bevor es dazu kommt, erscheint Señor Alvarez, der als Reporter ebenfalls eingeladen wurde. Trotz der Erklärungen, bleibt vieles im dunkeln und es kommt zu einem Streit zwischen Alvarez und Dr. Giralda. Kurz darauf findet die geplante Operation statt und Maggie Brown stellt erschrocken fest, dass der neue Körper von Dr. Frank, der Körper von Señor Alvarez ist. Kurz darauf enthüllt Dr. Frank seine Identität als die des Sohnes des berüchtigten Dr. Frankenstein. Während Dr. Giralda sich weiter in Widersprüchen verfängt, spitzt sich die Lage immer weiter zu und sehr schnell müssen Maggie und Bob Brown um ihr Leben fürchten.

Mein Fazit: Viel Nostalgie, wenig echte Spannung. Während die Sprecher ihre Rollen glaubhaft und sehr gut spielen, mangelt es der Geschichte leider an echten Momenten, in denen man sich gruselt oder in denen Spannung aufkommt. Eine unheimliche Burg, ein buckliger Diener, Schreie und das obligatorische verletzte Bein bei der Flucht vor dem Bösen erfüllen so ziemlich alle Klischees klassischer Gruselfilme und bauen die entsprechende Atmosphäre auf, die von passenden Effekten untermalt wird. Die Musik in der Originalversion der Gruselserie passt bedeutend besser, als die in der Neuflage von 1999, da diese zum Teil einfach auf die alten Stücke gelegt wurde oder von der Stimmung her nicht zum Geschehen passt. Während H. G. Francis in anderen Folgen für Grusel und Gänsehaut sorgen kann, will dies hier nicht recht gelingen. Die Hauptfiguren sind allesamt normale Menschen, die im erschaffenen Umfeld agieren. Die Bedrohung durch den operierten Dr. Frank kommt nur in wenigen Momenten zur Geltung und selbst dann fehlt das Gefühl, dass Maggie und Bob Brown in Bedrängnis wären. Selbst als das Auto nicht starten will, erscheint die Flucht zu Fuß nicht unwahrscheinlich, da ein Dorf in der näheren Umgebung liegt und keine Gründe genannt werden, weshalb man den Weg nicht schaffen könnte. Übrig bleibt eine solide Geschichte, die durch ihren nostalgischen Charme punkten kann und deren Sprecher einige Schwachpunkte wieder ausgleichen können. Der Start der Serie ist somit kein Highlight, aber für Liebhaber alter Hörspiele immer noch sehr reizvoll.

[Bild: bewertung3.png]

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  [Folk-Metal / Mittelalter-Rock] Harypie - Blindflug (VÖ. 26.01.)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 09.01.2018, 17:33 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: Blindflug.jpg]



Tracklist:
CD 1
01. Gen Siebenbyrgen
02. Hundertdreyssig
03. Nemo
04. Die tanzende Schlange
05. Blindflug
06. Lunas Traum
07. Hexe & Halunken
08. Legenden
09. König und Bettler
10. Irrlichter

CD 2
01. Die Glorreichen Sieben
02. Löwenherz (Akustik Version)
03. Elisa (Subway To Sally Remix)
04. Twoface (Soulbound Remix)
05. Karneval der Kreaturen (Orchestral Remix)
06. Schöne neue Welt mit Robert  Robse Dahn (EQUILIBRIUM)


Harpyie besinnen sich mit Blindflug ihrer Wurzeln im Mittelalter und Fantasy Metal und geben sich folkig wie auf keiner Platte zuvor. So spielen ihre Lieder inhaltlich in nur allzu bekannten Geschichten wie der des Rattenfängers von Hameln, 20000 Meilen unter dem Meer, aber erzählen auch von epischen Reisen oder feucht-fröhlichen Trinkgelagen. Auch auf "Blindflug" lassen sich Harpyie alle Freiheiten der musikalischen Gestaltung und bewegen sich weit über den der Tellerrand der Genregrenzen hinaus. Zugegeben - "Blindflug" dürfte dem Ein oder Anderen Harpyie Begleiter und Sturmvogel sehr bekannt vorkommen. So ist "Blindflug" im eigentliche Sinne kein neues Album sondern ein Re-Recording des ersten Harpyie Albums. Nun ist es schon 6 Jahre her dass Dieses geschrieben und aufgenommen wurde und die Nachfrage nach den Liedern ist weiterhin groß. Harpyie haben eine große qualitative Entwicklung in den letzten Jahren erlebt und wünschen natürlich dass wenn "Blindflug" zurück kommt, sie auf dem Level der aktuellen Veröffentlichungen mitschwimmt. Um auch den Fans der ersten Stunde einen Mehrwert zu liefern, wurde aus "Blindflug" ein Doppelalbum an dem viele ihrer Kollegen und Freunde, wie z.B. Subway to Sally, Feuerschwanz, Tanzwut, Bannkreis, Equilibrium und viele andere , mit-wirkten. (Quelle: Harpyie Pressetext)


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Harpyie sind:
Aello: Gesang
Mechthild: Geige
Podargo: Gitarre
Jean: Bass
Kayran: Schlagzeug

Es wirkt schon ein wenig merkwürdig, wenn eine Band nach nur sechs Jahren ein Album komplett neu aufnimmt, anstatt es remastert als ReRelease wieder auf den Markt zu bringen. Die Einen werden vermuten, dass das Album enorm schlecht gewesen sein muss, während andere eher die Eurozeichen in den Augen der Band sehen. Schließlich lockt eine Neuaufnahme auch die Fans an, die das Original bereits besitzen. Bei "Blindflug" ist es so, dass die Originalaufnahmen bei Fans sehr beliebt sind, Harpyie sich allerdings so stark weiterentwickelt haben, dass der Anspruch an sich selbst mit einer einfachen Neuauflage nicht erfüllt werden kann. Zusammen mit Freunden und Wegbegleitern, wurde "Blindflug also komplett neu eingespielt und zudem um eine zweite CD erweitert. Hört man beide Versionen im direkten Vergleich, merkt man sofort den Unterschied im Klang. Die Neuaufnahme klingt besser abgemischt, die Bässe haben einen fetteren Sound und Aellos Gesang ist wohl der größe Unterschied zwischen den Aufnahmen. Seine Entwicklung kann man ja von Album zu Album mithören und gerade bei "Legenden" wird diese Entwicklung sehr deutlich. Wie bei jeder Neuaufnahme gibt es aber auch hier einige Änderungen die fremd wirken, wie zum Beispiel die Kinderstimme bei "Hundertdreyssig", die durch mehrere Stimmen ersetzt wurde. Letztendlich ist es aber Geschmackssache welche Version man lieber mag, denn beide haben ihren eigene Charakter und Sound.  

Mein Fazit: Wer "Blindflug" im Original kennt, der weiß das die Band sich seit dem Release enorm weiterentwickelt hat und das Album zwar die Zeit widerspiegelt in der es aufgenommen wurde, aber nicht die Band repräsentiert die Harypie heute ist. Dazu kommen die Ansprüche, die Harpyie an sich selbst stellen und denen "Blindflug" im Original nicht standhalten kann. Trotz des besseren Sounds und der allgemein hörbaren Weiterentwickliung werden nicht alle Fans zufrieden sein, denn der Liebhaberwert des Originals ist enorm hoch und es begleitet die Fans der ersten Stunde immerhin schon sech Jahre lang. Die 2. CD bietet dann noch neben einem neuen Song neue Versionen bekannter Stücke und dort kommen dann die Gäste so richtig zur Geltung. "Die glorreichen Sieben" ist eine Versammlung treuer Begleiter, die hier zusammen mit Harpyie im Westernstil aufs Gehör hämmern, "Elisa" wird im Subway To Sally Remix aufgefrischt und Soulbound bieten mit "Twoface" ihre Version von "Zweigesicht", das im düsteren Gewand daherkommt. Mehr möchte ich nicht spoilern, denn es gibt eine Menge zu entdecken. Zum Abschluss bleibt festzustellen, dass Fans um die Neuauflage nicht herumkommen. Wer Harpyie bisher nicht kannte, findet hier einen idealen Einstieg ins Gesamtwerk der Band. Trotz der Tatsache, dass hier die aktuelle Veröffentlichung vorliegt, startet man doch am Anfang und so hat sich der Kreis - für den Augenblick jedenfalls - nahtlos geschlossen.

[Bild: bewertung4_5.png]


Rezension zu "Anima" lesen
Rezension zu "Freakshow" lesen

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  [Modern Metal] Diztord featuring Enter The Frost - Silverline (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 06.01.2018, 12:03 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: silverline.jpg]



Tracklist:
01. Modern World
02. Silverline
03. Eye of a Needle
04. I Stand Corrected



Seit der Rezension zu "I Am" hat sich bei Diztord einiges getan. Mittlerweile sind sie mit dem Song "Slay" bei Volume 15 angekommen, haben mit "1% the Voice Within" auch schon einen Song zu einem Soundtrack beigetragen und haben nun im Dezember 2017 mit Enter The Frost die EP "Silverline" veröffentlicht. Das schwedische Produktionsteam und Enter The Frost, haben mit "Eye of a Needle" schon vor längerer Zeit bewiesen, dass sie sich sehr gut ergänzen. Nun geht die Zusammenarbeit mit der EP "Silverline" in die nächste Runde, die neben "Eye of a Needle" noch 3 neue Songs präsentiert. 

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Diztord sind:
Chris Goldsmith: Guitars & Growl
Conny Goldsmith: Bass
Diztord: Vocals, Producer

Enter The Frost ( Per Hed): Singer & Songwriter


Wer die Arbeit von Diztord kennt, erwartet in erster Linie harte Metalklänge und treibende Beats. Bei "Silverline" zeigen sich Diztord allerdings von einer sehr ruhigen Seite. Dennoch sind viele Elemente vorhanden, die den Stil von Diztord sofort hervorheben und die Stärken der sympathischen Schweden hervorheben. "Modern World" startet entsprechend ruhig, baut sich aber nach und nach auf und mischt Akustik- und Rocksound. "Silverline" ist eine gefühlvolle Ballade, die mit einem starken Chorus punktet und bei der der Gesang für Gänsehaut sorgt. Mit "Eye of Needle" kommt die rockigste Nummer, die schon im Januar 2017 erhältlich war und der Startpunkt für die Zusammenarbeit von Diztrod und Enter The Frost gewesen ist. "I Stand Corrected" schließt die EP mit akustischen Klängen, die sich mit gut gesetzen, elektronischen Effekten mischen ab. Technisch haben Diztord ebenfalls wieder sehr gut gearbeitet, denn die Songs wurden erneut perfekt abgemischt.

Mein Fazit: Diztord und Enter The Frost haben mal wieder bewiesen, wie gut sie harmonieren. Das die EP eher balladig ist, bedeutet aber nicht, dass Fans von Diztord nicht auf ihre Kosten kommen, denn man hört den Stil sehr gut heraus. Die Stimme von Enter The Frost passt sehr gut dazu und klingt dazu noch sehr emotional und einprägsam. Die Steigerung wären wohl nur noch gemeinsame Live-Konzerte, die sich die Fans von Diztord allgemein seit langem wünschen. Da es nur 4 Lieder gibt fällt der Anspieltipp hier weg und bei dem Preis- Leistungverhältnis der EP kann man sowieso nichts falsch machen.

[Bild: bewertung5.png]

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