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  [Mittelalter / Renaissance] ConFilius - One Morning ...It Was The Middle Ages (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - Vor 6 Stunden - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: confilius.jpg]


Release: 21.11.2019
Label: ConFilius


Tracklist:
01. Kopanica
02. Douce Dame
03. Skarali
04. Ductia/Bandari
05. Sao Roma
06. Kesselflicker
07. Osman
08. Pasha
09. Vogelfänger
10. Fuglefanger
11. Hauerdude
12. Vitrum Nostrum
13. Bransle
14. Je Ne L'ose Dire
15. Saltarello/Bärentanz
16. Bonus: Ederlezi


10 Jahre nach dem Erscheinen ihres Debütalbums "Sopra" legen ConFilius mit "One morning ...It Was The Middle Ages" ein neues Album nach. Die 16 Lieder setzen sich aus Musik des Mittelalters, der Renaissance und traditionellen Liedern aus dem Balkan zusammen. Damit spiegelt das Album nicht nur die Vielfalt der Band wider, sondern repräsentiert auch das aktuelle Marktprogramm von Conny Fuchs und Philipp Aaron Fuchs. Zu einer echten Angelegenheit wurde das Album für ConFilius auch durch die vielen großartigen Musikerkollegen und Freunden, die bei "One Morning ...It Was The Middle Ages" mitgewirkt haben.


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ConFilius sind:
Cornelia Fuchs: Dudelsack, Flöten, Schalmei & Gesang
Philipp Aaron Fuchs: Cister, Davul, Darbuka, Perkussion & Gesang
Gastmusiker:
Timmy Björn Timmermann: Drums und Percussion
Teufel: Sprache (Vogelfänger)
Fabula / Brain Haase: Dudelsack, Hümmelchen & Schalmei (Pasha) Dudelsack (Douce Dame Jolie)
Fabula / Benni Brückner: Davul (Pasha) Gesang (Osman, Ederlezi)
Fabula / Steffano di Pannoptico: Gesang (Osman, Ederlezi)
Piers Ford: Harfe & Gesang (Ederlezi)
Chris Schwarz: Kontrabass & e-Bass (Je Ne L'ose Dire, Ederlezi)
Kira Langlott: Tamborello (Saltarello) Gesang (Skarali, Ederlezi)
Freyja Herold: Sprache (Vogelsänger) Gesang (Ederlezi)
Anna Pursche: Gesang (Ederlezi)
Mariella Barf: Gesang (Je Ne L'ose Dire)
Jule Moritz: Gesang (Ederlezi)
René Marik: Maulwurf


Bei den meisten Bands, die 10 Jahre zwischen 2 Alben vergehen lassen, wirkt dieser Zeitraum merkwürdig und eigentlich erwartet man schon nichts mehr. Bei ConFilius ist dies eine andere Sache, da die CD damals gezielt vor dem Stimmbruch von Philipp produziert worden ist. Dadurch wurde "sopra" zu einem Album, das bis heute viele Fans in der Mittelalterszene hat. Nun liegt das zweite Album "One Morning ...It Was The Middle Ages" vor und es schließt qualitativ nahtlos an seinen Vorgänger an. ConFilius haben insgesamt 16 Lieder aufgenommen, die sie auch auf vielen Mittelaltermärkten live spielen. Zusammen mit Freunden und Kollegen haben sie diese gemeinsam eingespielt und erneut etwas Außergewöhnliches erschaffen. Schon mit "Kopanica" wird man in eine vergangene Welt geführt, die zum Tanzen und Träumen einlädt. Während andere oft ein Best Of der Mittelalterszene auf Alben packen, sind ConFilius sehr sparsam mit Liedern umgegangen, die man gefühlt schon von hundert anderen Bands gehört hat. Dadurch wird auch das Interesse der Hörer geweckt, die sonst vielleicht nur auf die Tracklist geschaut und müde gelächelt hätten, was sehr schade wäre. Musikalisch bietet das Album nämlich alles, was Fans von mittelalterlicher Marktmusik zu schätzen wissen. Dudelsäcke sorgen für ordentlichen Druck im Sound, Schlagzeug und Perkussion bringen den richtigen Schwung und durch Gesang und gesprochenen Passagen wird auch noch für viel Abwechslung gesorgt. ConFilius machen damit nicht nur Lust auf einen Marktbesuch. "One Morning ...It Was The Middle Ages" ist ein Gewinn für jede Playlist und kann sowohl in Tavernen, als auch bei privaten Festen für die richtige musikalische Untermalung sorgen. Dass dann ausgerechnet der Maulwurf von René Marik noch einen Gastauftritt hat, damit habe ich wirklich nicht gerechnet und an welcher Stelle dies geschieht, muss jeder Hörer selbst herausfinden.

Mein Fazit: ConFilius haben zusammen mit ihren Freunden ein wunderschönes Album erschaffen, das sich allein schon durch die Liederauswahl aus der Menge der mittelalterlichen Alben abhebt. Wenn man wie ich beide Alben besitzt, ist es außerdem faszinierend, wie sich ConFilius in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt haben. Die auffälligste Veränderung ist natürlich die mittlerweile erwachsene Stimme von Philipp Aaron Fuchs. Diese klingt sehr charismatisch und schafft es spielend leicht, den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Gleiches gilt aber auch für Conny Fuchs' Stimme, die einen tollen Kontrast bildet. Musikalisch werden die meisten Hörer das Album in die mittelalterliche Marktmusik einordnen und diese klingt wirklich gut. ConFilius selbst bringen selbst schon einiges an Instrumenten in ihre Musik ein und dieses Spektrum wird durch die Gastmusiker noch erweitert. Die Einsätze der Gäste verteilt sich über das gesamte Album und so bekommt jedes Lied eine sehr persönliche Note. Die meisten kommen als Gastsänger bei "Ederlezi" zum Einsatz, bei dem besonders die süße, kindliche Stimme von Jule Moritz auffällt. Jeder, der Marktmusik mag, wird an "One Morning ...It Was The Middle Ages" seine Freude haben, denn neben bekannteren Stücken wie "Douce Dame", "Saltarello/Bärentanz" und "Sao Roma", gibt es sehr viel zu entdecken, das man nicht auf jedem Mittelaltermarkt hören kann. Meine Anspieltipps sind "Sao Roma", "Vogelfänger" und "Ederlezi".


[Bild: bewertung4_5.png]

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  [Folk / World Music] Pipers Of The World - Vol. 2: Highland Saga (VÖ: 31.01.)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 16.01.2020, 17:32 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: highlandsaga.jpg]


Release: 31.01.2020
Label: KIYO


Tracklist:
01. Highland Saga Canon feat. Maeve Mackinnon & Ella Roberts - Live Video
02. The Bonnie Banks o’ Loch Lomond feat. Maeve Mackinnon - Video
03. Sailor’s Hornpipe
04. Skye Boat Song feat. Ella Roberts - Video
05. Run the Gauntlet
06. The Water is Wide feat. Maeve Mackinnon & Ella Roberts
07. Auld Lang Syne feat. Maeve Mackinnon & Ella Roberts - Video
08. Amazing Grace feat. Maeve Mackinnon & Ella Roberts
09. Dream Theme feat. Maeve Mackinnon & Ella Roberts
10. My Bonnie Is Over the Ocean feat. Ella Roberts
11. Scotland the Brave
12. Black Bear


HIGHLAND SAGA: Eine musikalische Zeitreise in das schottische Hochland. Ein Einblick in schottische Traditionen und der unvergessliche Geschmack von schottischem Whisky. Der raue, mystische, verträumte Sound der Highlands, erlebbar gemacht an einem einzigen Abend voll unvergesslicher Emotionen. All das verkörpert die HIGHLAND SAGA. Tauchen Sie einen Abend lang in die schottische Geschichte ein. Spüren Sie die schottische Seele, und lassen Sie sich von den Melodien ins Hochland mit seinen Mooren, Flüssen und Seen, einsamen Tälern und Burgruinen entführen, die endlose Geschichten erzählen. Die musikalische Reise beginnt in den 30er Jahren, zu einer Zeit, in der der junge Dougie Cunningham in Schottland aufwächst und als Bagpiper den legendären Scots Guards beitritt. Dougies Erlebnisse werden untermalt von Klassikern wie "Auld Lang Syne", "Loch Lomond" oder "Skye Boat Song", live und mitreißend dargeboten von den berühmten Pipers Of The World und einer exzellenten Band um den einstigen Clannad-Gitarristen Ian Melrose. Visuell untermalt wird die Show durch spektakuläre Bilder, gedreht mit authentischen Darstellern an Originalschauplätzen in den schottischen Highlands. Erleben Sie ein unvergessliches Musikspektakel mit Dudelsackspielern, Trommlern, Tänzern und Solisten der Spitzenklasse aus Schottland, präsentiert in einer grandiosen Choreographie, die mit unvergesslichen Bildern unter die Haut geht. Abgerundet wird dieses Highlight mit der Veröffentlichung der Pipers Of The World-CD "Volume 2 - Highland Saga", die am 31. Januar erscheint und ein perfektes Geschenk für die ganze Familie und alle Schottland-Fans ist. (Quelle: Pressetext)


Website - Highland Saga
Website - Pipers Of The World

Facebook - Pipers Of The World


Ab März 2020 tourt die Highland Saga mit insgesamt 8 Terminen durch Deutschland und entführt die Besucher ins Schottland der 30er Jahre. Die Geschichte handelt vom jungen Schotten Dougie Cunningham, der als Bagpiper den Scots Guards beitritt. Daher ist es nur passend, dass diese Geschichte mit vielen bekannten Stücken untermalt werden, in denen Bagpipes eine wichtige Rolle spielen. Inszeniert durch Pipers Of The World, sind insgesamt 12 Lieder für die Show aufgenommen worden, die nun am 31. Januar auf CD erscheinen. Neben den Pipers sind Maeve Mackinnon und Ella Roberts zu hören, die in 8 Stücken sowohl solo auch als im Duett zu hören sind und mit ihren Stimmen für eine wunderschöne Atmosphäre sorgen. Wie schon das erste Album der Pipers Of The World, wurde auch "VOL. 2: Highland Saga" sehr hochwertig produziert und weicht deshalb auch immer wieder vom traditionellen Klang ab. Viele Elemente sind sehr modern gehalten, die Bagpipes sind aber immer wieder klar und ohne Effekte zu hören, was den Sound dennoch sehr authentisch klingen lässt. Ziel des Album ist auf jeden Fall den Hörer zu einem Besuch der Liveshow zu animieren und dient gleichzeitig als schöne Erinnerung an tolle Abende, wenn man es von einem der Termine mit nach Hause nimmt. Doch auch ohne Hintergrundwissen hält man ein Album in den Händen, das die Messlatte für Alben im gleichen Genre für 2020 schon jetzt sehr hoch ansetzt.

Mein Fazit: Pipers Of The World haben mit ihrem zweiten Album ein wunderschönes Meisterwerk erschaffen. Durch das Arrangement und die sehr gute Produktion des Albums wird es nicht nur Menschen ansprechen, die sich schon vorab für Folk begeistert haben. Selbst ohne die Show mit ihrer Geschichte und den visuellen Effekten erschafft das Album musikalische Bilder und Emotionen, die immer wieder für Gänsehaut sorgen. Die Stimmen von Maeve Mackinnon und Ella Roberts bezaubern den Hörer jedes Mal aufs Neue und sind ein echter Gewinn für jedes Lied. Die meisten Lieder sind sehr bekannte Stücke aus dem schottischen Folk, wie zum Beispiel "Auld Lang Syne" und "Amazing Grace". "Skye Boat Song" ist durch die Serie "Outlander" mittlerweile weltweit sehr bekannt und beliebt. Allgemein kann man aber sagen, dass jedes der 12 Lieder wunderschön ist und die Zusammenstellung neugierig auf die Liveshow macht. Durch die vielen Details in den Liedern macht das wiederholte Anhören des Albums immer wieder Spaß. Da es sich um ein reines Musikalbum handelt, das die Geschichte der Show außen vor lässt, ergänzen die Lieder jede Folkplaylist, auch unabhängig voneinander. Meine Anspieltipps sind "The Bonnie Banks o’ Loch Lomond", "Skye Boat Song" und "Amazing Grace".

[Bild: bewertung5.png]

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  [Punkrock / Metal] BRDigung - Zeig Dich! (VÖ: 31.01.)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 14.01.2020, 18:34 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: zeigdich.jpg]


Release: 31.01.2020
Label: Drakkar / Soulfood


Tracklist:
01. Intro
02. Zeig Dich
03. Walking Dead Auf XTC - Video
04. Brich Aus
05. Holt Mich Hier Raus
06. Kein Fick
07. Dreh Die Musik Auf
08. Hipster, Hipster - Video
09. Ob Du Behindert Bist - Video
10. Lichtblick
11. Vielleicht Ja Vielleicht Nein
12. Stampfen
13. Nur Einen Sommer Lang
14. Weck Mich Auf


Sind BRDigung endlich erwachsen geworden? Nach mittlerweile sechs Studioalben, einem Livealbum und diversen Sampler und Kleinveröffentlichungen: Wäre es nicht an der Zeit, auf dem neuen Album die nachdenkliche, weiche und verletzliche Seite der Band zu zeigen? Man muss doch mit Trends gehen oder? Never! Und auch wenn “Zeig dich!” eine spürbare Weiterentwicklung erfahren hat, so werden BRDigung wohl nie bei irgendwelchen Benimmkursen zugelassen. Die Band bleibt sich auch auf ihrem neuen Album vollkommen treu und pöbelt wie eh und je, unzensiert und laut. „Zeig dich!“ ist ein Album für alle, die die Nase voll haben von glattgebügelten Künstlern ohne Meinung – bloß nicht anecken, bloß niemanden kränken. Wo andere noch „Darf er das?“ fragen, strecken Brdigung der sogenannten “Political Correctness” den Mittelfinger ins Gesicht. Metallischer Punkrock, der mit Ecken und Kanten wild um sich tritt und niemanden verschont. Habt ihr auch genug von Schonwaschgang und ekelhaften Hipstern? Dann zeigt euch! Dieses mittlerweile siebte Studioalbum von BRDigung fährt mit 14 brandneuen Songs auf, erhältlich im Digipak, limitiertem Boxset oder streng limitierter Vinyl in zwei Farben. Zieht mit uns, jetzt oder nie: Brdigung “Zeig dich!” (Pressetext)


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BRDigung sind:
Julez: Gitarre/Gesang
Jonzen: Gitarre
Sven: Drums
Alex: Bass


Comedian Chris Tall hat in seinen Nummern immer wieder die Frage gestellt "Darf er das?". Beim neuen BRDigung Album "Zeig Dich!" wird man sich genau diese Frage auch immer wieder stellen. Gleichzeitig müsste man wohl eine Triggerwarnung aussprechen, wäre da nicht der Spaß am Gedanken, dass sich bestimmte Gruppen beim Hören gleich mehrfach ins Höschen machen werden. Dies ist schon mit der ersten Singleauskopplung "Hipster Hipster" gelungen. BRDigung holen dort zum Rundumschlag aus und nehmen kein Blatt vor den Mund. Falls noch Zweifel bestehen, ob BRDigung Angst davor haben, so offen gegen ihre Feindbilder anzusingen oder nicht, dem wird diese Frage spätestens bei "Kein Fick" beantwortet. Wie man sich das Album anhören soll, wird mit "Dreh die Musik auf" auch deutlich gemacht und damit sind wir auch bei der Frage angekommen, ob das Album mit der Menge an kritischer Songs auch partytauglich ist. Die Antwort ist ein deutliches "Ja!", denn der Sound des Albums verpackt jedes Thema in ein druckvolles Gewand aus Deutschrock- und Punkelementen, die teilweise mit elektronischen Beats untermalt werden. Auch wenn es keine echten Balladen gibt, so ist mit "Lichtblick" ein sehr gefühlvoller Song auf dem Album vorhanden. Das Ruhigste an "Zeig Dich!" ist tatsächlich das Intro. Dieses beginnt mit Pianoklängen und Streichinstrumenten und steigert sich dann langsam mit dem Einsatz von Drums und Gitarren. Direkt im Anschluss folgt der Titelsong "Zeig Dich!", der schonungslos und mit voller Härte zeigt, dass der Kuschelkurs des Intros nicht gehalten wird. Eine wirklich schlechte Nummer gibt es auf dem Album übrigens nicht. "Stampfen" ist vielleicht etwas stumpfer als der Rest, aber insgesamt überzeugen die 14 Songs auf ganzer Linie und die Weiterentwicklung der Band ist deutlich hörbar. Bei der anstehenden Tour haben die Songs dann die Chance zu beweisen, dass sie auch auf der Bühne überzeugen können. Da die Fans das Album schon einen Tag vor dem Release-Konzert in der KuFa Krefeld in den Händen halten können, bin ich mir aber sicher, dass sie das Album schon dort entsprechend feiern werden und laute Chöre hören lassen. Unterstützung beim Release-Konzert erhalten BRDigung übrigens durch Grenzen|Los, die im März ebenfalls ein neues Album veröffentlichen werden.

 
Mein Fazit: Nach "Zeitzünder" lassen BRDigung mit "Zeig Dich!" eine echte Bombe platzen. Die Jungs vom Niederrhein geben Vollgas und lassen sich durch nichts aufhalten. Dabei wechseln sich provokante Seitenhiebe mit deutlichen Ansagen ab, die sich mit sehr eingängigen Melodien vermischen. Vom mainstreamtauglichen Gleichklang, den man der Deutschrockszene gerne vorwirft, bleiben BRDigung aber weit weg. Es gibt zwar Nummern, die sich für Radios anbieten würden, aber durch die Texte werden diese wohl eher die Finger von der Musik lassen. Dies ist extrem schade, denn BRDigung singen, was viele Menschen bereits denken und noch nicht den Mut haben, es auch laut auszusprechen. Wenn man sich die politische Lage im Land anschaut, ist das genau die Art von Liedern, die man laut und oft hören muss. Dass die Lieder genau auf diese Art gehört werden, dafür wird gesorgt. Während man beim Intro noch Luft holen kann, wird man durch "Zeig Dich!" mit voller Härte erwischt und ist sofort im Album angekommen. Was dann folgt, ist eine wilde Achterbahnfahrt durch die musikalische Welt von BRDigung, bei der alle Stärken der Band zur Geltung kommen. Fans wissen schon seit Jahren, dass BRDigung auf dem Weg nach ganz oben sind und mit "Zeig Dich!" könnte man das erste Nummer Eins Album in den Charts platzieren. Dass die Fanboxen, bis auf eine Handvoll im eigenen Fanshop, schon weit vor dem Release vergriffen sind, zeigt wie sehr sich die Fangemeinde auf das Album freut und das diese auch stetig größer wird. Wer vorab reinhören möchte, der sollte sich die 3 Singleauskopplungen "Hipster Hipster", "Ob du behindert bist" und "Walking Dead auf XTC" gönnen. 

[Bild: bewertung5.png]

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  [Mittelalter-Metal] INGRIMM - Auf Gedeih und Verderb (2020)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 10.01.2020, 13:36 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: ingrimm.jpg]


Tracklist:
01. Himmel und Hölle
02. Klang von Leder
03. Albtraum
04. König der Idioten
05. Glück in Sicht
06. Sturm und Drang
07. Drachenritt
08. Ich bin ein Mann
09. Schalk im Nacken
10. Mammon
11. Der Schinder
12. Schuldig oder nicht


INGRIMM – ein Synonym für rauen aber ehrlichen Mittelalter-Metal
Hier erwartet den Hörer weder schwülstiges Minnewerk, noch die zehnte Version der Merseburger Zaubersprüche: Donnernde Drums, grollender Bass und kompromisslos harte Gitarrenriffs bilden das Fundament für harmonische Melodien, vorgetragen auf mittelalterlichen Instrumenten, wie Dudelsack und Drehleier. Mit ihrer ungebrochenen Spielfreude und den zugleich technisch anspruchsvollen aber eingängigen Stücken steht der guten Laune bei jedem Live-Auftritt nichts mehr im Wege. Die teilweise düster-ernsten, aber auch lyrischen Texte scheinen ebenso ins Mittelalter als auch in die heutige Zeit zu passen. So pumpen die regensburger Vollblutmusiker mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow immer wieder frisches Blut durch die Venen des Genres. Ob fröhliches Trinklied, stampfender Midtempo-Dampfhammer, aggressiver Nackenbrecher oder gefühlvolle Ballade, die musikalische Bandbreite dieser eingespielten Formation lässt kaum Wünsche offen und weht wie ein kolossaler Wind durch die verstaubten Hallen der Metal-Szene. (Pressetext)


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Ingrimm sind:
René Brandt: Gesang
Alex Haas: Gitarre
Alex Finzl: Schlagzeug
Christian Hadersdorfer: Dudelsack, Drehleier
Stephan Fimmers: Bass
Julia Wink: Geige          


Die Genrebeschreibung Mittelalter-Metal trifft auf keine Band so zu, wie es bei INGRIMM der Fall ist. Seit dem ersten Album "Feuer und Flamme" zieht die Band ihr Ding konsequent durch. Während bei anderen Bands ein Wechsel der Gesangsstimme oft für harte Kritik sorgt, beweist René Brandt nun schon zum zweiten Mal, dass er für INGRIMM ein Gewinn ist und seine Stimme perfekt zum Stil passt. Nachdem es nach dem letzten Album "Henkt ihn!" länger kein neues Material zu hören gab, ist nun mit "Auf Gedeih und Verderb" das bereits fünfte Album der Band erschienen. Die Fusion aus Folk- und Mittelaltermelodien mit Einflüssen aus verschiedenen Metalstilen gelingt erneut perfekt und wirkt dabei völlig ungezwungen. Trotz der wachsenden Anzahl an Bands, die einen ähnlichen Stil entwickelt haben, kann man bei jedem Lied sofort erkennen, dass man hier eindeutig INGRIMM hört und dieser Wiedererkennungswert ist es auch, was die Band und ihre Musik so stark macht. Die Wartezeit bis zum neuen Album wurde jedenfalls sehr gut genutzt, denn musikalisch wird alles geboten, was das Fanherz begehrt. Harte Töne, die zum Headbangen einladen, wechseln sich mit eingängigen Melodien ab. Gleichzeitig sind die Texte so einprägsam, dass man schnell mitsingen kann. Die Texte sind zwar immer noch so geschrieben, dass sie zur Mittelalterszene passen, dennoch sind sie nicht ans Mittelalter gebunden. Der "König der Idioten" muss zum Beispiel nicht unbedingt ein mittelalterlicher Herrscher sein, denn beim Hören hat man durchaus auch aktuelle Personen vor Augen, der diese Krone stehen würde. INGRIMM beweisen mit "Auf Gedeih und Verderb", dass Metal nicht unbedingt wild klingen muss, denn die Songs wirken in sich sehr strukturiert und entfalten trotzdem eine ungeheure Energie, die sich auf den Hörer überträgt. Beim Mastering wurde die gleiche Sorgfalt gezeigt, denn der Sound hat ordentlichen Druck und keins der Instrumente geht darin verloren.

Mein Fazit: Mit ihrem fünften Album schaffen INGRIMM eine Punktlandung. Die Mischung aus harten Passagen und tollen Melodien ist perfekt gelungen. Schon nach wenigen Sekunden des Openers "Himmel und Hölle" kommt genau diese Stärke durch. Während der Dudelsack den Hörer noch mit seiner Melodie einlädt, legen plötzlich die harten Gitarren los und zusammen mit  den treibenden Drumbeats wird das Verlangen geweckt, diese Lieder live zu hören. Überhaupt wirkt das komplette Album so, als wäre  das Studio nur eine Zwischenstation und Konzerte das wahre Ziel, das man mit den insgesamt 12 Liedern ansteuern möchte. Der satte Sound des Albums sorgt für richtig gute Laune und Headbangen ist beim Hören quasi Pflichtprogramm. Doch nicht nur der Dudelsack sorgt für melodische Momente. Julia Winks Geigenspiels sorgt mehrfach für Gänsehautmomente und auch die Drehleier kommt nicht zu kurz. Eines meiner Highlights und gleichzeitig einer meiner Anspieltipps ist "König der Idioten". Mit diesem Lied haben INGRIMM eine zeitlose Hymne erschaffen, die man einigen Menschen ins Gesicht brüllen möchte. Neben "König der Idioten" empfehle ich "Ich bin ein Mann", "Albtraum", "Himmel und Hölle" und "Schuldig oder nicht" als Anspieltipps. Allerdings ist "Auf Gedeih und Verderb" ein Album, an dem sich kommende Veröffentlichungen messen müssen, weshalb man sich das Album eigentlich im Ganzen anhören muss.

[Bild: bewertung5.png]

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  Jan Tenner - Der neue Superheld: 02 - Der lautlose Tod
Geschrieben von: Tommy2Rock - 07.01.2020, 18:04 - Forum: Jan Tenner - Der neue Superheld - Keine Antworten

[Bild: jtdlt.jpg]



Idee & Exposè: Simeon Hrissomallis
Buch: Kevin Hayes
Regie: Simeon Hrissomallis
Spieldauer ca. 68 Minuten
Unter anderem erhältlich bei Amazon / KIDDINX Shop / Audioroman.de


Philip Schacht und Maurice Dupont, zwei Angestellte vom Orden des Futura, suchen Abkühlung und Entspannung beim Angeln im nahe an Greyville vorbei fließenden Katzenfluss. Schacht hat ohne Wissen von Professor Futura eine Handvoll Würmer mit der neuen Bestrahlungsdusche, die noch in der Testphase steckt und das Erbgut von Zitteraalen ändern soll, behandelt. Das Experiment gerät außer Kontrolle! General Forbett und das Militär sind hilflos, eine Katastrophe droht! Werden Professor Futura und Jan Tenner noch helfen können? (Quelle: KIDDINX)


Sprecher:
Erzähler: Till Hagen
Jan Tenner sr.: Lutz Riedel
Jan Tenner jr.: Florian Clyde
Laura: Marianne Groß
Tanja: Olivia Büschken
Lara: Sarah Riedel
Professor Futura: Kaspar Eichel
General Forbett: Thomas Kästner
General Grimes: Kevin Kraus
Mimo: Wilfried Herbst
Philip: Johannes Walenta
Maurice: Felix Würgler
AndroMEDa: Magdalena Höfner
Ewana: David Riedel
TV: Karen Schulz-Vobach


Warnung: Dieser Absatz der Rezension enthält Spoiler! - Durch ein unerlaubtes Experiment sind mutierte Würmer entstanden, die sich in menschliche Gehirne einnisten. Jan Tenner sr. und seine Freunde im Orden des Futuras erfahren mit Schrecken von Todesfällen und Amokläufen, die mit den Würmern zusammenhängen. Da sich die Gefahr im Institut des Professors entwickelt hat, kommt es zu Spannungen zwischen Futura und Forbett, die sogar dazu führen, dass der General das Institut mit Panzern einkreist, da Maurice Dupont, einer der ersten Menschen, der mit Würmern infiziert worden ist, im Institut des Professors untersucht wird. Forbett hält Dupont für einen feindlichen Spion, der den Auftrag hat, Westland mit den Würmern zu einem leichten Ziel für das verfeindete Ostland zu machen und verlangt dessen Herausgabe.

Jan sr. lässt sich durch Dupont bewusst, aber ohne das Wissen seiner Freunde, mit Würmern infizieren und versucht so mit den mittlerweile sehr intelligenten Wesen zu kommunizieren. Da auch Dupont deren Stimmen in seinem Kopf hören kann, hofft Jan sr. so eine Lösung zu finden.
Während es vor dem Institut zu kriegsähnlichen Zuständen kommt, zieht Jan sr. sich zurück und führt einen lebensgefährlichen Kampf gegen die Auswirkungen der Würmer in seinem Kopf. Dabei kommt aber heraus, dass die Würmer nie die Absicht hatten, jemanden zu töten, da die elektrischen Impulse der menschlichen Gehirne ihnen als Nahrung dienen. Jan jr. und Tanja haben das belagerte Institut verlassen und versuchen General Forbett vom Angriff auf das Institut abzuhalten, dies gelingt in letzter Sekunde mit Hilfe von General Grimes und Tanjas telekinetischen Kräften. Da Jan sr. durch einen Chip im Ohr mit Mimo, dem Roboter, verbunden ist, informiert dieser Jan jr., damit dieser seinem Vater zur Rettung eilt, was diesem auch gelingt.
Durch das gewonnene Wissen über die Würmer, entwickelt Professor Futura ein Gewebe, das die elektrischen Impulse des menschlichen Gehirns imitiert, wodurch die Würmer einen neuen Lebensraum erhalten, in dem sie niemanden schaden und ihr Überleben gesichert ist.
Doch werden der Orden des Futura und General Forbett sich wieder versöhnen und weiter zusammenarbeiten können? 

Mein Fazit: Erneut beweisen die Macher der Serie, wie viel Respekt und Liebe sie für die Originalserie empfinden. Während Folge 1 noch eine Brücke zur alten Serie gebildet hat und neue Geschichtsstränge erschaffen mussten, ist man mit der zweiten Folge nun richtig in der neuen Serie angekommen. Die Geschichte ist spannend erzählt, durch verschiedene Handlungsstränge ist für Abwechslung gesorgt und die einzelnen Charaktere entwickeln sich in deren Verlauf weiter. Allein die Darstellung General Forbetts gefällt mir persönlich nicht, da er sich im Gegensatz zu alten Folgen eindeutig gegen seine Freunde wendet und logische Argumente keine Wirkung auf ihn haben. Zwar tut er dies im guten Glauben, Westland zu beschützen, aber es ist nie auf diese Art eskaliert und nie über die Androhung von militärischen Maßnahmen hinausgegangen. Wirkliche Mängel findet man beim Hörspiel allerdings nicht, wodurch es sich die volle Punktzahl verdient hat. Selbst wenn man keine der anderen Folgen kennen sollte, gelingt der Einstieg in die Geschichte sehr gut und man wird bestens unterhalten.

 

[Bild: bewertung5.png]

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  Januar 2020
Geschrieben von: Tommy2Rock - 05.01.2020, 11:04 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (9)

Wir sind im Jahr 2020 angekommen. Kaum zu glauben, dass wir damit schon zum dritten Mal zu den monatlichen Charts aufrufen, die am Ende eure  Jahrescharts ergeben werden.

Bis Mittwoch um 18 Uhr habt ihr Zeit neue Vorschläge für die Charts zu machen.

Folgende Dinge sind dabei wichtig:


- Jeder User darf einmalig im Monat von bis zu 5 verschiedenen Bands je einen Song vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts.
- Die Vorschläge sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: Onlap - Numb). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, zum Beispiel weil eifach ein Textausschnitt als Titel angegeben wird, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind. 
- Songs, die es nur als Youtube Video gibt, exklusiv zu einem Streamingdienst gehören usw., werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genug Vorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen. Sollten diese Bands allerdings schon in den Charts sein, wird ein Songvorschlag natürlich gern angenommen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen, oder es wurden mehr Vorschläge gemacht, als aufgenommen werden können. Die Vorschläge werden in Reihenfolge der Posts aufgenommen, bis die Liste Voll ist. Letztendlich sind es aber eben nur Vorschläge und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist die alleinige Entscheidung von Durchgehört.
- Weihnachtslieder werden automatisch durch andere Lieder ersetzt, wenn keine Neuvorschläge für die Bands kommen sollten. Sollte jemand noch ein Weihnachtslied vorschlagen, dann ist dieser Vorschlag automatisch ungültig.

Die Bands der letzten Charts und die Neuvorschläge findet ihr hier: Dezember Charts

Bitte beachtet, dass ihr die Lieder bei den Vorschlägen nicht ändern könnt, die Songs für die Top 30 Bands aber nach euren Ideen verändert werden können.

Ich bin sehr gespannt, welche 60 Bands das Jahr eröffnen werden und freu mich auf eure Vorschläge.

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  2019 Jahrescharts
Geschrieben von: Tommy2Rock - 01.01.2020, 10:27 - Forum: 2019 - Keine Antworten

01. Schandmaul - Der Totengräber 1371 Stimmen
02. SDP - Unikat 1331 Stimmen
03. Versengold - De rode Gerd 1233 Stimmen

04. dArtagnan - In jener Nacht 1222 Stimmen
05. Fiddler's Green - One fine day 1162 Stimmen
06. Volbeat - Last day under the sun 1130 Stimmen
07. Five Finger Death Punch - Trouble 1091 Stimmen
08. Duivelspack - Mann sein 1069 Stimmen
09. BRDIGUNG - Hipster Hipster 1042 Stimmen
10. Rapalje - Skye Boat Song 1016 Stimmen

11. ASP - Osternacht 846 Stimmen
12. Tommy Krappweis - #entdummdich 842 Stimmen
13. Russkaja - No one is illegal 836 Stimmen
14. Skillet - Anchor 809 Stimmen
15. Haggefugg - Katzenjammer 783 Stimmen
16. Saltatio Mortis - Große Träume 774 Stimmen
17. ONLAP - Numb 680 Stimmen
18. Kilkenny Band - Grace 660 Stimmen
19. Red Hot Chilli Pipers feat. Tom Walker - Leave a light on 601 Stimmen
20. Santiano - Wie Zuhause feat. Alligatoah 528 Stimmen

21. Amaranthe - 365 528 Stimmen
22. Stunde Null - Nein aus Liebe 462 Stimmen
23. OOMPH! - Kein Liebeslied 447 Stimmen
24. Coppelius - Radio Video 446 Stimmen
25. Manntra - Murter feat. Michael Rhein 416 Stimmen
26. Cantus Levitas - Narben 407 Stimmen
27. Fuchsteufelswild - Uns're Zeit 407 Stimmen
28. Diztord - I nöd och Lust feat. Kela & Maskinisten 398 Stimmen
29. Alles mit Stil - Keine Zeit 390 Stimmen
30. Krayenzeit - Schattenkabarett 367 Stimmen


Die Stimmanzahl ergibt sich aus den Top 30 der letzten 12 Monate. Alles unterhalb der Top30 ist nicht in den Wertung eingeflossen. Bei gleicher Stimmanzahl haben die einzelnen Positionen in den jeweiligen Monaten die Plätze bestimmt.

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  Dezember
Geschrieben von: Tommy2Rock - 27.12.2019, 09:25 - Forum: 2019 - Keine Antworten

01. Versengold - Braune Pfeifen
02. SDP - Ohne Dich
03. BRDigung - Das Fest fällt aus

04. Five Finger Death Punch – Inside Out
05. Knasterbart - Laich mich ein
06. Santiano - Liekedeeler (MTVunplugged)
07. Aeverium – Safe Harbour
08. ASP - Liebes Licht
09. Schandmaul - Der Totengräber
10. Volbeat - Cheapside Sloggers

11. Coppelius – Radio Video
12. Forgotten North - Am Leben
13. Onlap – Numb
14. Hollywood Undead - Already Dead
15. Duivelspack - Sonne hinterm Mausoleum
16. Eizbrand - Konfetti
17. Grenzen/Los - Wir stehen hier
18. dArtagnan - Jubel
19. Saltatio Mortis - Alle Jahre wieder
20. Stunde Null - Nein aus Liebe

21. Red Hot Chilli Pipers feat. Tom Walker - Leave a light on
22. Rapalje- Scotland's Story
23. Cyhra - Out of my life
24. Cantus Levitas - Narben
25. Skillet - Legendary
26. Manntra - Murter (feat. Michael Rhein)
27. MacPiet – Two Recruiting Sergeants
28. Thomas Benjamin Wild Esq - Smile and Nod (A Christmas Song) Featuring The London Belles
29. Fiddler's Green – Jump
30. Corvidae - Freibeuter

Neuvorstellungen:
The Hu feat. Jacoby Shadix – Wolf Totem
Delva – Winterkind
Demons & Wizards - Diabolic
Pipers of the World - The Bonnie Banks o' Loch Lomond feat. Maeve Mackinnon

Confilius - Sao Roma
Watch Out Stampede - Wolfpack

Übersicht mit Stimmangabe

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  01 - Charles Dickens - Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge!
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.12.2019, 07:36 - Forum: Titania Special - Keine Antworten

[Bild: scrooge.jpeg]


Hörspiel von Marc Gruppe
Nach "A Christmas Carol" von Charles Dickens
2 CDs mit mit ca. 120 Minuten Laufzeit
Erschienen bei Titania Medien
Unter anderem erhältlich bei  Amazon / iTunes / pop.de


Für den grimmigen Geldverleiher Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nicht mehr als verabscheuungswürdiger „Humbug“! Erst die Besuche seines verstorbenen Teilhabers Jacob Marley, sowie der Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht bewirken eine Wandlung. Scrooge beginnt, den wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu erkennen ... (Quelle: Titania Medien)


Sprecher:
Friedrich Schoenfelder: Erzähler / Geist 1                                                              Lothar Didjurgis: Spendensammler
Christian Rode: Ebenezer Scrooge                                                                       Jürg Löw: Jacob Marley
Herbert Schäfer: Bob Cratchit                                                                            Peer Augustinski: Geist 2
Daniela Hoffmann: Annie Cratchit                                                                        Heinz Ostermann: Geist 3 / Mr. Fezziwig
Lucas Mertens: Tiny Tim Cratchit / Straßenjunge / Scrooge als Junge                       Regina Lemnitz: Mrs. Fezziwig
Theresa Mertens: Martha Cratchit / Fanny Scrooge                                               Arianne Borbach: Mrs. Dilber
Alexander Doering: Fred / junger Mr. Scrooge                                                        Dagmar von Kurmin: Caroline Wilkins
Manja Doering: Julie / Belle


Warnung: Dieser Absatz der Rezension enthält Spoiler! - Weihnachten steht vor der Tür und die Bevölkerung Londons richtet sich auf fröhliche Festtage ein. Nur Ebenezer Scrooge, ein Geldverleiher, kann dem Fest nichts abgewinnen. Am 24. Dezember, auf den Tag genau 7 Jahre nach dem Tod seines Partners Jacob Marley, sitzt Scrooge zusammen mit Bob Cratchit, seinem Buchhalter, in den Räumen seines Geschäftes "Scrooge and Marley". Im Laufe des Tages betreten mehrere Personen das Geschäft, die alle seine kalte und gefühllose Art erleben. Es wird deutlich, dass Weihnachten kein Grund ist, um Mitleid oder Nachsicht gegenüber seinen Schuldnern zu zeigen. Auch Scrooges Neffe Fred bekommt dessen Abneigung gegen das Fest zu spüren. Die Einladung zum gemeinsamen Essen wird abgelehnt und die Weihnachtsgrüße und Weihnachten im Ganzen werden als Humbug abgetan. Als Spendensammler auftauchen, verliert Scrooge endgültig die Geduld und äußert schreckliche und unmenschliche Dinge. Als er am Abend in seinem Haus sitzt, erscheint Jacob Marley als in Ketten gelegter Geist, der Scrooge vor dem gleichen Schicksal warnt, sollte er sich nicht bessern. 3 Geister kündigt Marley an, die Scrooge wieder auf den richtigen Weg bringen sollen. Der Erste ist der Geist der vergangenen Weihnachten. Zusammen mit Scrooge beobachtet der Geist wichtige Momente in Scrooges Vergangenheit, die mit Weihnachten zusammenhängen. Scrooge wird von den Erinnerungen hart getroffen und beginnt langsam seine eigenen Fehler zu verstehen. Mit dem Geist der gegenwärtigen Weihnacht wandert Scrooge durch London und sieht, wie andere Weihnachten feiern und wie sein Handeln diese Momente beeinflusst. Das ärmliche, aber fröhliche Fest seines unterbezahlten Buchhalters Cratchit, seiner Familie und besonders dessen kranker Sohn Tiny Tim, berühren ihn tief. Scrooge spürt bereits, dass er so nicht mehr weitermachen möchte. Da erscheint der Geist der zukünftigen Weihnachtsfeste und lässt Scrooge Dinge sehen, die noch nicht geschehen sind. Dazu gehört auch ein erneuter Blick auf Familie Cratchit. Tiny Tim ist verstorben und das muntere Fest der Vergangenheit ist von tiefer Trauer und Verzweiflung gezeichnet. Scrooge bittet darum, keine weiteren Einblicke in die Zukunft zu bekommen und steht letztendlich vor seinem eigenem Grab. Verzweifelt und durch alle Ereignisse verändert, schwört er sich zu bessern und das Weihnachtsfest in Ehre zu halten. Als er die Augen öffnet, ist er wieder in seinem Haus und setzt alle Versprechen der Nacht in die Tat um. Dies gilt besonders für Familie Cratchit, mit denen er zum Schluss gemeinsam Weihnachten feiert.

Mein Fazit: Über Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte gibt es nichts zu sagen, was nicht schon gesagt worden ist. Ein Klassiker, den man in irgendeiner Form schon einmal gesehen oder gehört hat. Selbst die Muppets haben die Geschichte erzählt und auch "Captain Picard" Patrick Steward hat als Ebenezer Scrooge die wahre Bedeutung von Weihnachten kennengelernt. Titania Medien reihen sich nun in die lange Liste dieser Umsetzungen ein und haben einen fantastischen Job hingelegt. Christian Rode als Scrooge bringt sowohl die Härte, als auch die Wandlung des Ebenezer Scrooge sehr glaubhaft rüber. Die Einblicke in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die ihm die Geister gewähren, nehmen nicht nur Scrooge mit. Als Hörer empfindet man die Freude und das Leid mit und die Wandlung geschieht so auf einer emotionalen Ebene für beide Seiten. Dass die vielen Rollen auf relativ wenige Sprecher aufgeteilt worden ist, merkt man beim ersten Anhören gar nicht. Danach wird es allerdings sehr offensichtlich und beginnt schon bei den Weihnachtsgrüßen im Intro, bei denen man die Sprecher klar raushören kann. Dennoch wird jede Rolle mit viel Liebe gesprochen und jeder Sprecher schafft es, jeder einzelnen seiner Figuren einen eigenen Charakter zu verpassen. Die Musik erzeugt dann noch zusätzliche die passende Atmosphäre und so ist "Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge!" für Liebhaber der Geschichte eigentlich ein Pflichtkauf. Da auch die düsteren Elemente nie übertrieben dargestellt werden, eignet sich das Hörspiel auch hervorragend für Kinder. Wer noch eine Kleinigkeit für unter den Weihnachtsbaum sucht, kann hier also beruhigt zugreifen.

[Bild: bewertung5.png]

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  [Score Pop / Avantgarde] Liliath - Seeker, Seeker (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 17.12.2019, 09:54 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: lss.jpg]


Tracklist:
01 Prolog
02 Of white bubbles
03 Eine kleine Sozialneurose
04 Einklang
05 Where the light was born
06 Brebu
07 When silence is queen
08 Klingen aus blankem Stahl
09 Spielmann
10 Remind me, unbind me
11 As vast as the open sky
12 Epilog


Von viktorianischen Kostümen über postmoderne Videoprojektionen, von Filmmusik über Steampunk, von Gothic, Soul und einem anarchischen Hauch von Hyper-Jazz zu klassischer Geige und diversen Avantgarde-Einschlägen – Liliath begnügt sich nicht mit nur einer verbotenen Frucht, sondern erntet den ganzen paradiesischen Baum ab. Das Ergebnis ist, wie einst ein gewisser Apfel, unwiderstehlich. Die illusorische Art-Performance zieht auch in ihren Texten durch verbotene und phantastische Welten – geistert durch die Sagenwelt der geheimnisvollen Karpaten, irrlichtert durch Masken und Zweigesichter auf der Suche nach dem Klingen der Seele und folgt vor allem immer wieder dem weißen Kaninchen in Alices Wunderland. In herausragender Qualität breitet sich auf der Bühne ein musikalischer Zirkus der Seele vor staunendem Publikum aus – ob er nun aber von der sanften Hand der Direktorin, den Zähnen der Bestien oder gar dem bittersüßen Lachen der Clowns regiert wird, muss ein jeder für sich entscheiden. (Quelle: Liliath)


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Liliath sind:
Miriam Arens: Gesang
Niki Kampa: Violine & Gitarre
Max Osvald: Piano & Keyboard
Boris Boscovic: E-Bass
Josy Friebel: Schlagzeug


Liliath laden die Hörer mit "Seeker, Seeker" in ihre eigene musikalische Welt ein. Diese zeichnet sich durch wunderschöne und sehr aufwendige Kompositionen aus, die so viele Details enthalten, dass man das Album mehrfach hören muss. Doch selbst dann entdeckt man mit jedem erneuten Anhören wieder etwas neues, das dem Ohr vorher entgangen ist. Das Arrangement der Lieder verlangt geradezu danach live aufgeführt zu werden. Die Studioaufnahmen schaffen es durchaus eine faszinierende Atmosphäre zu erschaffen, die irgendwo zwischen Filmsoundtracks und einer Varietéaufführung hin und her wechselt. Gesang und Musik überzeugen gleichermaßen und verbinden sich zu einem großen Ganzen, das immer wieder neue Geschichten erzählt. Doch irgendwie bleibt das Gefühl, als wenn das Album nur einen Teil der gewünschten Wirkung erzielen kann. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall auch zu einem Konzert der Band zu gehen. Insgesamt bietet "Seeker, Seeker" die Möglichkeit dem musikalischen Einheitsbrei zu entfliehen, mit dem wir im Alltag bombardiert werden. Wer sich auf die Musik und den Stil der Band einlässt, wird dabei sehr viel Spaß haben.

Mein Fazit: Schon nach den ersten Tönen ist klar, dass mit "Seeker, Seeker" kein alltägliches Album im Player gelandet ist. Schnell hat man Soundtracks von Danny Elfman vor dem geistigen Auge, denn teilweise klingt das Album wirklich wie der Soundtrack zu einem Tim Burton Film. Gleichzeitig kommt der Wunsch auf, die Lieder in einem Theater genießen zu können, da es das passende Ambiente bieten würde. Miriam Arens Gesang hat einen faszinierenden Klang, der die Hörer in seinen Bann zieht. Zusammen mit den Instrumenten entsteht eine vielschichtige Klangwelt, die deutlich aus dem Einheitsbrei der deutschen Musikszene heraus sticht. Doch diese besondere Art ist Fluch und Segen zugleich. Wer auf Steampunk, Avantgarde und Gothic steht, wird auf "Seeker, Seeker" schnell Lieder finden, die den eigenen Geschmack ansprechen. Jenseits dieser belebten Szenen könnten es Liliath aber doch relativ schwer haben, Hörer zu finden. Deshalb empfehle ich auf jeden Fall vorher ins Album reinzuhören. "Eine kleine Sozialneurose", "Where the light was born" und "Spielmann" eigen sich sehr gut, um einschätzen zu können, ob man mehr hören möchte. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, was man von der Band noch erwarten kann, da "Seeker, Seeker" einen wunderbaren ersten Einblick ins musikalische Schaffen der Band bietet.

[Bild: bewertung4.png]

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