Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 23
» Neuestes Mitglied: Micha El
» Foren-Themen: 322
» Foren-Beiträge: 551

Komplettstatistiken

Benutzer Online
Momentan sind 8 Benutzer online
» 0 Mitglieder
» 8 Gäste

Aktive Themen
[Folk] MacPiet - MacPiet ...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
09.12.2019, 17:18
» Antworten: 0
» Ansichten: 105
Dezember 2019
Forum: Durchgehört Charts Vorschläge
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
04.12.2019, 18:00
» Antworten: 10
» Ansichten: 213
[Gothic Novel Rock] ASP -...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
03.12.2019, 18:44
» Antworten: 0
» Ansichten: 99
[Gossenhauer Folk] Knaste...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
01.12.2019, 10:40
» Antworten: 0
» Ansichten: 115
November
Forum: 2019
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
29.11.2019, 21:47
» Antworten: 0
» Ansichten: 38
[Mittelalter / Folk] Heit...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
28.11.2019, 15:03
» Antworten: 0
» Ansichten: 161
Jan Tenner - Der neue Sup...
Forum: Jan Tenner - Der neue Superheld
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
26.11.2019, 11:18
» Antworten: 0
» Ansichten: 57
[Akustik / Rock] Die Tote...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
16.11.2019, 18:07
» Antworten: 0
» Ansichten: 149
[Mittelalter Folk Comedy ...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
14.11.2019, 09:55
» Antworten: 0
» Ansichten: 194
[Alternative Rock / Indie...
Forum: Musik
Letzter Beitrag: Tommy2Rock
09.11.2019, 08:25
» Antworten: 0
» Ansichten: 199

 
  [Folk] Santiano - MTV Unplugged (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 07.11.2019, 19:04 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: santianomtv.jpg]


Tracklist:
CD1:
01. Santiano
02. Frei wie der Wind
03. Wie Zuhause [feat. Alligatoah]
04. Land Of Green [feat. Angelo Kelly]
05. Drums And Guns - Johnny I Hardly Knew Ya [feat. Angelo Kelly]
06. Hoch im Norden [feat. Wincent Weiss]
07. Mädchen von Haithabu
08. Salz auf unserer Haut
09. Könnt ihr mich hören
10. Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren
11. Liekedeeler [feat. In Extremo]
CD 2:
01. Die letzte Fahrt
02. Der Alte und das Meer
03. Lieder der Freiheit (To France) [feat. Ben Zucker]
04. Minne [feat. Oonagh]
05. Hooray For Whiskey
06. Fresenhof
07. Weit über's Meer (David's Song) [feat. Beyond The Black]
08. Gott muss ein Seemann sein [feat. Eisbrecher]
09. Auf nach Californio
10. Es gibt nur Wasser
11. Die Sehnsucht ist mein Steuermann [feat. Angelo Kelly, Wincent Weiss, In Extremo, Ben Zucker, Oonagh, Beyond The Black & Eisbrecher]


Wenn MTV zu einer der legendären Unplugged-Produktionen einlädt, ist das für jeden Künstler ein Ritterschlag. Die einzigartige TV-Konzertreihe steht für die Verbindung von musikalischen Genres, einmaligen Kollaborationen und purem Musikgenuss ohne Verstärkung – auf die Bühne gebracht von den erfolgreichsten und versiertesten Musikern der Welt.
Nach vier Nummer-Eins-Alben in Folge ist jetzt die Zeit auch für Santiano reif, sich in die Serie der großen Unplugged-Stars einzureihen und ihrer beeindruckenden Karriere den nächsten Meilenstein hinzuzufügen. Das Album „MTV Unplugged“ präsentiert die größten Hits der Band in akustischem Soundgewand und umfasst spektakuläre Gastauftritte wie zum Beispiel mit Rapper und Produzent Alligatoah, bei denen Songs entstehen, die es so nur auf einem MTV Unplugged-Album geben kann. (Pressetext)


Website
Facebook
Amazon
iTunes


Santiano sind:
Hans-Timm „Timsen“ Hinrichsen: Gesang, Gitarre, Bass & Schlagzeug
Axel Stosberg: Gesang, Mundharmonika & Perkussion
Björn Both: Gesang, Gitarre, Bass & Didgeridoo
Andreas Fahnert: Gesang & Gitarre
Peter David „Pete“ Sage: Geige, Mandoline, Gesang, Akkordeon, Bouzouki, Perkussion & Tin Whistle
Gastsänger:
Alligatoah, Angelo Kelly, Wincent Weiss, Michael Rhein von In Extremo, Ben Zucker, Oonagh, Jennifer Haben von Beyond The Black & Alex Wesselsky von Eisbrecher
sowie:
Billy King, Henning Basse & Richie Alexander: Chor
Dirk Schlag & Jörn Heilbut: Gitarre
Arne Wiegand: Akkordeon
Marco Möller: Schlagzeug
Martin Meyer: Piano
Alex Grube: Bass
Sandro Friedrich: Flutes
Calium Stewart: Pipes & Flutes
Wolf Kerschek Orchestra


Die Jungs von Santiano hatten keinen leichen Start, was die Akzeptanz in der Folk- und Mittelalterszene angeht. Verrufen als Labelband, die gezielt besetzt worden ist um das Produkt Santiano zu verkaufen, gab es kritische Stimmen von Szenegängern und auch von Musikern, die im gleichen Genre tätig sind. Mittlerweile haben immer mehr Leute Santiano ins Herz geschlossen und die Verkaufszahlen und Chartsplatzierungen spiegeln dies wider. Auch MTV hat das Potential erkannt und so hat man sich für ein MTV Unplugged Konzert zusammengeschlossen, das in der Kulturwerft Gollan in Lübbeck aufgezeichnet worden ist. Für diesen Anlass sind Santiano nicht allein angereist, denn sie haben Gastmusiker und das Wolf Kerscheck Orchestra engagiert, um für diesen Anlass ein ganz besonderes Klangerlebnis zu erzeugen. Für verschiedene Lieder gibt es außerdem bekannte Gäste, die einen eigenen Platz in der Geschichte der Band haben. Dabei werden nicht nur Lieder von Santiano ergänzt, denn mit Alligatoah zusammen gibt es eine neue Version seines Hits "Wie zuhause". Eins haben alle Beteiligten gemeinsam und das ist der Spaß, den sie bei diesem Kontert hatten. Dies überträgt sich auch auf das anwesende Publikum, das von der ersten Sekunde an mitgeht und mitfeiert. Santiano beweisen mit diesem Konzert, dass sie mehr sind als nur angeheuerte Musiker. Sie sind leidenschaftliche und begabte Musiker, die neben der Musik an sich auch sehr genau wissen, wie man ein Publikum begeistert. Die Aufnahme ist gewohnt hochwertig, so wie man es von einem MTV Unplugged Konzert erwartet. Dies gilt für jedes Medium, denn sowohl die CDs, die DVDs, als auch die Blu-ray sind für sich mit viel Aufwand gestaltet worden. Optisch ist die Blu-ray natürlich das Highlight, da die Bildauflösung höher ist und auch kein Bildrauschen bemerkbar ist. Der erste Platz in den Albencharts ist somit nicht nur verdient, sondern auch eine Belohnung für alle Mühen, die in dieses Konzert eingeflossen sind.  

Mein Fazit: Die MTV Unplugged Konzerte sind mittlerweile eine Legende für sich, da Bands sich mal auf eine ganz andere Art und Weise präsentieren können, als es sonst der Fall ist. Nicht nur die Musik an sich spielt dabei eine Rolle, sondern auch die optische Präsentation. Santiano waren sich dieser Herausforderungen bewusst und haben sie hervorragend gemeistert. Die Kulisse ist passend gewählt, neben Santiano selbst gibt es noch weitere Musiker, sowie ein komplettes Orchester. Doch damit nicht genug, denn die eingeladenen Gäste sind sehr gut ausgewählt worden. Jedes der 22 Lieder bekommt so einen neuen Klang und selbst wenn man zu denen gehört, die mit Santiano nicht viel anfangen können, muss man das musikalische Können spätestens nach diesem Konzert anerkennen. Ein Punkt, der mir bei den Studioaufnahmen gar nicht so stark aufgefallen ist, ist das harmonische Zusammenspiel der Stimmen, das hier sehr deutlich zum Vorschein kommt. Dies liegt vielleicht auch daran, dass bei Studioaufnahmen vieles wie ein größerer Chor klingt und man so gar nicht auf die eigentlichen Hauptstimmen achtet. Erstaunlich ist jedenfalls, wie schnell und mühelos man in die Musik eintaucht und man bleibt nicht lange ruhig sitzen, was auch beim Publikum der Fall war, das live vor Ort gewesen ist. Mein Tipp für dieses Album ist in diesem Fall, sich eine Version mit DVD oder blu-ray zu besorgen, da nicht nur die Audioaufnahme hervorragend ist. Gerade bei den Filmaufnahmen merkt man, wie viel Spaß alle Beteiligten hatten und das überträgt sich auch auf den Zuschauer zu Hause. Wer dennoch vorher reinhören möchte, dem empfehle ich "Wie Zuhause", "Liekedeeker", "Mädchen von Haitabu" und "Lieder der Freiheit (To France)"


[Bild: bewertung5.png]

Drucke diesen Beitrag

  [Mittelalter-/Folkrock] Corvidae - Rabenvolk (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 06.11.2019, 15:31 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: corvidae.jpg]


Tracklist:
01. Die Kammer
02. Hexenjagd
03. Tyrs Schwur
04. Samhain
05. Horizon
06. Hoffnung
07. Rabenvolk
08. Freibeuter
09. Klabautermann
10. Vampir
11. Verbotene Liebe
12. Epilog


Corvidae wurde 2015 von Irish und Silence, den Mitgliedern einer in Franken erfolgreichen Mittelalterband, gegründet. Man fühlte sich zwar sehr wohl in der Mittelalter-Szene, doch schnell wurde klar, dass man so viele tolle Geschichten und Melodien im Kopf hatte, die nur mit Dudelsäcken und Davul nicht erzählt werden konnten. Man machte sich daher auf die Suche nach weiteren Mitstreitern. Nach kurzer Zeit konnte man Louis le Grand, den langjährigen Drummer der international bekannten Powermetalband Winterstorm, dessen Kompositionen bis heute maßgeblich den Sound der Band beeinflussen, für sich gewinnen. Die Suche nach weiteren Musikern gestaltete sich als schwieriger und steiniger Weg, so dass sich die Besetzung der Band mehrfach änderte, bis schließlich mit Padre und Ale zwei erfahrene und hoch motivierte Musiker für das gemeinsame Schaffen gefunden wurden. Auf ihren Wegen quer durch das Land traf die Band schließlich 2018 auf Snow und Dr. O. Schnell wurde klar, dass die fehlenden Puzzle-Teile nun gefunden waren. Somit waren die 7 Raben nun komplett und sie zogen hinaus in die Welt, um euch von ihren Geschichten zu erzählen. (Quelle: Corvidae)


Website
Facebook
Amazon


Corvidae sind:
Ale: Bass
Dr. O: Gesang
Louis: Schlagzeug
Irish: Dudelsäcke, Bouzouki & Gesang
Padre: Akustik- & E-Gitarren
Silence: Dudelsäcke, Rauschpfeifen & Flöten
Snow: Gitarre


Knapp 4 Jahre nach ihrer Gründung treten Corvidae mit ihrem Album "Rabenvolk" aus dem Schatten heraus und präsentieren der Welt ihre Lieder. Schon vom ersten Moment an zeigen die 7 Musiker, dass sie keine Kompromisse eingehen und mit ihrem eigenen Sound die Herzen der Fans erobern wollen. Die Mischung aus Mittelalter, Folk und Metal in Verbindung mit orchestralen Effekten gibt der Musik einen hohen Wiedererkennungswert, der noch durch den Gesang von Dr. O verstärkt wird. Dieser ist in einigen Liedern leider etwas leise abgemischt, was die einzige wirkliche Schwäche des Albums ist. Ansonsten haben die Instrumente den richtigen Druck und werden geschickt eingesetzt, so dass es immer wieder Spaß macht, das Album erneut zu hören. Neben der Instrumentenbeherrschung sind die Texte eine der größten Stärken der Band. Sie erzählen Geschichten, die unter anderem von verschiedenen Märchen- und Mythengestalten handeln und beim Titellied "Rabenvolk" tauchen sie sogar in die Geschichte von Krabat ein. Damit haben sie einen von vielen Ohrwürmern auf dem Album und auch wenn Krabat schon von mehreren Bands erzählt worden ist, wäre es spannend, wenn Corvidae zu dieser Geschichte zurückkehren und sie vielleicht über mehrere Alben hinweg weitererzählen würden. Wie schon erwähnt, gibt es auf "Rabenvolk" einige Lieder mit Ohrwurmpotential und so steht man schnell vor dem Luxusproblem, ob man das Album in voller Länge hören mag, oder lieber bestimmte Lieder im Repeat-Modus hören möchte. "Rabenvolk" hat aber nicht nur für Mittelalter- und LARP-Fans viel zu bieten, denn durch die Rock- und Metal-Elemente können auch Hörer gewonnen werden, die bisher vielleicht nichts mit diesen Szenen zu tun hatten.

Mein Fazit: "Rabenvolk" ist eine der großen Überraschungen des Jahres. Wenn Corvidae die wenigen Dinge verbessern, die jetzt noch für den halben Punkt Abzug gesorgt haben und gleichzeitig das hohe Niveau von "Rabenvolk" halten, dann sollte das zweite Album problemlos die volle Punktzahl erreichen. Natürlich erschaffen sie so eine sehr hohe Erwartung auf zukünftige Veröffentlichungen, aber nachdem ich "Rabenvolk" nun mehrfach gehört habe, bin ich überzeugt, dass Corvidae erst am Anfang ihrer kreativen Möglichkeiten und Ideen stehen und man Großes erwarten darf. Als Debütalbum bietet "Rabenvolk" auf jeden Fall einen grandiosen ersten Eindruck und ich hoffe für die Band, dass das Album die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Anspieltipps gebe ich dieses Mal nicht, da man sich das Album in voller Länge geben sollte. Dafür gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung an alle, die Mittelalter- und Folkrock mögen.

[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  November 2019
Geschrieben von: Tommy2Rock - 04.11.2019, 09:00 - Forum: Durchgehört Charts Vorschläge - Antworten (7)

Hallo Freunde,

so langsam fühlt sich das hier wie der Endspurt an. Nur noch 2 Monate stehen an, in denen ihr euren Liebelingsbands Stimmen geben könnt, die auch in das Ranking der Jahrescharts einfließen - solange eine Band die Top 30 erreicht. Deshalb schlagt bitte weiter fleißig für die Charts vor und dann nicht vergessen, ab dem 6. November wieder abzustimmen und den Link zu verbreiten, damit mehr Leute erreicht werden

Die Vorschläge können bis Mittwoch, den 06. Oktober um 12 Uhr gemacht werden.

Folgende Dinge sind dabei wichtig:

- Jeder User darf einmalig im Monat von bis zu 5 verschiedenen Bands je einen Song vorschlagen. IPs und Sessions werden gespeichert und wer mehr als einmal wählt,  findet seine Vorschläge nicht in den Charts.
- Die Vorschläge sind in folgender Weise zu machen: Band - Song (Beispiel: Onlap - Numb). Sollte der Vorschlag nicht erkennbar sein, zum Beispiel weil eifach ein Textausschnitt als Titel angegeben wird, wird er ignoriert.
- Die Songs müssen bereits im Programm von Durchgehört gespielt werden. Neuvorstellungen werden von Durchgehört selbst gewählt. Falls euch etwas im Programm fehlt, könnt ihr dies über die Wunschbox ins Programm einbringen, solange die Bands nicht auf der internen Sperrliste stehen oder die Lieder nicht jugendfrei sind. 
- Songs, die es nur als Youtube Video gibt, exklusiv zu einem Streamingdienst gehören usw., werden nicht ins Voting aufgenommen.
- Musiker und Bands die sich selbst vorschlagen werden nur aufgenommen, wenn von Hörerseite nicht genug Vorschläge gemacht werden, um die Liste zu füllen. Sollten diese Bands allerdings schon in den Charts sein, wird ein Songvorschlag natürlich gern angenommen.
- Wird kein neuer Song vorgeschlagen, wird die Songauswahl für das anstehende Voting von Durchgehört getroffen und kann im Folgemonat wieder durch Vorschläge verändert werden.
- Sollten deine Vorschläge nicht zu finden sein, werden sie mindestens in einem Punkt den genannten Regeln widersprechen, oder es wurden mehr Vorschläge gemacht, als aufgenommen werden können. Die Vorschläge werden in Reihenfolge der Posts aufgenommen, bis die Liste Voll ist. Letztendlich sind es aber eben nur Vorschläge und keine garantierten Aufnahmen und welche davon in die Charts aufgenommen werden, ist die Entscheidung von Durchgehört.

Die Bands der letzten Charts und die Neuvorschläge findet ihr hier: Oktober Charts

Bitte beachtet, dass ihr die Lieder bei den Vorschlägen nicht ändern könnt, die Songs für die Top 30 Bands aber nach euren Ideen verändert werden können.

Jetzt ran an die Tasten und eifrig Vorschläge für die November Charts machen, damit es auch in der zweiten weiterhin so wunderbar abwechslungsreich bleibt.

Drucke diesen Beitrag

  [Vagantenfolk] Maleficius - Vagantenfolk (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 02.11.2019, 12:27 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: maleficius.jpg]


Tracklist:
01. Andro
02. Sansonette / Aurore Sand
03. Pferdetanz
04. Spiesserhymne
05. Polska
06. Nebul
07. Schottish
08. Rock'in Andro
09. Mominette
10. Bonus: Poc Vecem



„Schlechte Musik kann man sich nicht schön saufen“. Getreu dem Motto eines uns völlig unbekannten Sprücheklopfers trafen sich 3 Vaganten an einem Platz, an dem so rein gar nichts geschah, und philosophierten bei einem Tässchen Met darüber, dass sie das ja eigentlich auch nicht besser könnten. Und da der Durst groß, die Beutel aber leer waren, tat man sich mit Sackpfeife, Drehleier und schwingendem Klangholz zusammen, um gemeinsam musizierend durch die Welt zu ziehen. Dies war die Geburtsstunde von Maleficius. Maleficius ist die perfekte Verbindung aus historischer Musik und Unterhaltung, Spielfreude und Lebenslust. Abseits vom donnernden Marktsackgedröhne bieten wir Ihnen ein unterhaltsames Programm bestehend aus fröhlichen Liedern, Wortwitz und viel Mitmach-Anteil für Ihre Gäste und Besucher. Tauchen Sie ab in die mittelalterliche Welt der Spielleut‘ und Vaganten. (Quelle: Maleficius)


Website
Facebook


Maleficius sind:
Eleasar der Bayer: Saiteninstrumente (Gitarre, Cister, Irish-Bouzouki, Ukulele, etc.)
Uwa der Greis: Sackpfeifen, Schalmei, Flöte, Tin Whistle & Perkussion
Mäxn der Vielseitige: Drehleier & Trommel


Wenn 3 passionierte Musiker sich entschließen gemeinsam Musik zu machen, darf man gespannt sein, was dabei herauskommt. In diesem Fall ist es "Vagantenfolk", das erste Album von Maleficius. Als Vagant bezeichnete man im Mittelalter einen umherziehenden Spielmann, der aus Gefallen am ungebundenen Leben auf Wanderschaft war. Diese Bezeichnung trifft auch auf Maleficius zu, die auf vielen Mittelaltermärkten und Veranstaltungen unterwegs sind und besonders beim Hayner Burgfest für gute Musik und Heiterkeit sorgen. Diese kommt auch beim Hören des Albums auf, denn bei Liedern wie dem "Pferdetanz", "Schottish" oder "Rock'in Andro" bleibt man nicht lange ruhig sitzen. Trotzdem ist "Vagantenfolk" kein Album, das sich durch laute Dudelsäcke Gehör verschafft, wie man es von anderen Mittelalterbands kennt. Maleficius geben sich sehr melodisch und bauen viele Details in ihre Lieder ein. Flöte, Tim Whistle und Drehleier stehen nicht in Konkurrenz mit den Sackpfeifen, sondern verbinden sich im Klang, der durch die Saiteninstrumente noch eine zusätzliche Komponente verliehen bekommt. Das Zusammenspiel des Trios klingt harmonisch und wunderschön, so dass man als Hörer gar nicht merkt, wie die Zeit beim Hören verfliegt. Dadurch ist mir beim ersten Hören gar nicht aufgefallen, dass es keinen Gesang gibt. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird in eine mittelalterliche Klangwelt entführt, die man so schnell auch gar nicht mehr verlassen möchte. Dafür sorgt auch die hervorragende Tonqualität des Albums. Für Tavernen und Mittelalterfeste jeder Art ist das Album auf jeden Fall bestens geeignet. Bei Rollenspielrunden sorgt das Album ebenfalls für die richtige Atmosphäre. 


Mein Fazit: Mit "Vagantenfolk" hinterlassen Maleficius einen sehr guten ersten Eindruck. Die Lieder sind alle wunderschön eingespielt und auch die Mischung ist sehr gut gelungen. Die Tempiwechsel zwischen den Liedern sorgt für Abwechslung. Da die Instrumente in den einzelnen Liedern ebenfalls munter durchwechseln, klingt kein Lied wie das andere. Hier zeigt sich auch die größte Stärke des Trios. Jedes Instrument wird perfekt beherrscht und klingt auch in der Aufnahme hervorragend. Die Abmischung ist sehr gut gemacht, denn jedes Lied ist voller Details, die man beim ersten Hören gar nicht mitbekommt. Dadurch wird das Album auch nach mehrfachem Anhören nicht langweilig. Ein kleiner Schwachpunkt ist der fehlende Gesang. Rein instrumentale Alben sind nicht jedermanns Sache und man sollte vorher wissen, dass man hier nichts zum Mitsingen hat. Davon abgesehen ist "Vagantenfolk" ein Album, das in jeder Taverne, bei jedem Mittelalteressen und auch bei privaten Feiern die Playlist bereichert und eine passende Atmosphäre erschafft. Meine Anspieltipps sind "Pferdetanz", "Rock'in Andro" und "Spiesserhymne".

[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  Oktober
Geschrieben von: Tommy2Rock - 01.11.2019, 11:00 - Forum: 2019 - Keine Antworten

01. Versengold – Winterflut 1717
02. Die Toten Hosen - Ohne Dich (Ohne Strom)
03. Santiano – Wie Zuhause (MTV Unplugged)

04. Volbeat - Cheapside Sloggers
05. Schandmaul - Der Totengräber
06. ONLAP– Numb
07. Coppelius – Radio Video
08. Red Hot Chilli Pipers feat. Tom Walker - Leave a light on
09. Reliquiae – Feuertanz
10. BRDIGUNG - Kraft Liebe Hoffnung

11. Russkaja - No One Is Illegal
12. Skillet Music - Legendary
13. Cantus Levitas - Narben
14. Saltatio Mortis - Willkommen in der Weihnachtszeit
15. Cyhra - Out of my life
16. dArtagnan - In jener Nacht
17. Fiddler's Green – Jump
18. ANTIHELD - Ma petite belle
19. Eizbrand – Gegen Dich
20. Duivelspack - Viva la Vulva

21. Five Finger Death Punch – Trouble
22. Hämatom - I want it all
23. Kärbholz - Alle meine Narben
24. Tommy Krappweis & Harpo Speaks - No Song Remains The Same feat. Bina Bianca - Ein echter wahrer Held
25. Rapalje Celtic Folk Music - Scotland's Story
26. Scrum - Miss me but let me go
27. Stunde Null - Nein aus Liebe
28. Mr. Hurley & Die Pulveraffen - Leviathan
29. Haggefugg - Brennende Welt
30. Thomas Benjamin Wild Esq. - I've no more fucks to give

Neuvorstellungen:
Corvidae - Rabenvolk
Floor Jansen & Henk Poort - Phantom of the Opera
Grenzen/Los - Wir stehen hier
Knasterbart - Kneipenschlägerei
Hollywood Undead - Already Dead
Hans Platz - The Rains of Castamere

Übersicht mit allen Stimmen

Drucke diesen Beitrag

  [Folk] The Hoodie Crows - Two in the Bush (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 31.10.2019, 07:28 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: crows.jpg]


Tracklist:
01. Fair Maid of Ireland
02. Sergeant Small
03. Guilty of Ignorance
04. Hares on the Mountain / Sí Bheag, Sí Mhór / The Rose
05. Lord Ronald
06. Buzzards Bay / Flooded Road to Glenties
07. The Mermaid Song / St. Anne’s Reel
08. The Rambler from Clare
09. Wayfarers All
10. Ten to Eleven (The Pigeon on the Gate / The Brew in the Morning / The Lough Mountain Reel)
11. Cherish the Music / The Malt Monkey
12. Rolling Down to Old Maui


Mit ihrem zweiten Album „Two in the Bush“ geht das Folk-Duo The Hoodie Crows neue Wege. Während ihr, von der Kritik hochgelobtes, Erstlingswerk „On the Wing“ noch primär auf traditionelles Material setzte, sind gut die Hälfte der Stücke auf dem neuen Album aus eigener Feder. Vom mythischen „Fair Maid of Ireland“ bis hin zu dem aufwühlenden Seemannslied „Buzzards Bay“ zeigt sich eine beeindruckende thematische Bandbreite, die auch in der musikalischen Vielfalt ihre Entsprechung findet. Mehr als zehn Gastmusiker hat das Duo diesmal eingeladen, um den typischen Hoodie-Crows-Sound um neue Facetten zu erweitern. Getragen werden die Stücke aber nach wie vor von dem flexiblen Saitenspiel von Johannes Single und Sebastian Barwinek, die ein Arsenal von Zupfinstrumenten auffahren, und ihren charismatischen Singstimmen, die mal rau und mal sanft von (verlorenen) Liebsten, der Ignoranz der Gesellschaft oder den Gefahren der Seefahrt erzählen. (Quelle: Prosodia)


Website
Facebook
Prosodia Shop CD
Prosodia Shop MP3
Mailorder


The Hoodie Crows sind:
Sebastian Barwinek: Gesang, Bouzouki, Mandoline, Gitarre, Mundharmonika & Bodhrán
Johannes Single: Gesang, Gitarre, Banjo & Mandola
Gäste:
Michael Blum: Bouzouki (9,11)
Alexandra "Hutch" Bücking: Cajon (1, 7, 11,), Perkussion (4, 7, 11) & Gesang (9)
Hans Eckert: Mandoline (6) & Gesang (6, 12)
Steffen Gabriel: Flöte (1, 3, 6, 9, 10, 11) & Whistle (7,10)
Bettina Kühn: Fiddle (9, 11,), Bratsche (9), Cello (9) & Gesang (9)
Franziska Müller: Akkordeon (4, 6, 10, 11)
Christine Rauscher: Gesang (1, 3, 6, 10, 11)
Johannes Schiefner: Pipes (1, 5, 8, 12)
Gudrun Walther: Fiddle (4, 6) & Cajon Box (4)
Jürgen Zimmer: Steinway Grand Piano (3, 5, 8, 9, 12) Keyboard (1, 3, 6), Perkussion (1, 2, 3, 4, 5, 6, 9, 10, 12) & Gesang (6, 9, 12)


Sebastian Barwinek und Johannes Single machen bereits seit 2012 gemeinsam Musik. Aus den eigentlichen Soloprogrammen mit ein paar gemeinsam gespielten Liedern entstand 2014 dann das gemeinsame Projekt "The Hoodie Crows", das nun mit "Two in the Bush" schon das zweite Album veröffentlicht hat. Eine der großen Änderungen zum Vorgänger sind die selbst geschriebenen Lieder. Dadurch sprechen sie nicht mehr nur Fans von traditionellen Stücken an, sondern zeigen auch, dass sie hervorragende Songwriter sind. "Two in the Bush" ist an sich kein gewöhnliches Folk-Album, da viele bekannte und abgedroschene Klischees einfach weggelassen werden und man sich dafür auf die Melodien und das Erzählen von Geschichten konzentriert hat. Die Gastmusiker geben jedem Lied noch mehr Klangtiefe und neben dem harmonischen Gesang der Hoodie Crows sorgen sie für das ein oder andere Highlight auf dem Album. So sind die von Johannes Schiefner gespielten Pipes wunderschön anzuhören. Christine Rauscher, die viele von PurPur kennen werden, bringt durch ihre Stimme eine weibliche Note in fünf der Lieder ein. Auch die anderen Gäste sind sehr gut auf die Lieder verteilt worden und bringen sich perfekt in die Musik ein. Das Ergebnis dieser Mischung ist ein Album, das jede Folksammlung wunderbar ergänzt und auch in Pubs eine tolle Atmosphäre schaffen kann.

Mein Fazit: "Two in the Bush" ist ein schönes Folkalbum mit vielen tollen Songs, die mit vielen Feinheiten arrangiert sind. Sieht man sich die Liste der Gastmusiker an und wer in welchen Liedern mitspielt, wirkt das Ganze erst einmal wie ein großes Puzzle und genauso fügt es sich dann auch zusammen. Barwinek und Single bekommen so als eigentliches Duo die Unterstützung einer großen Band. Die Entscheidung, auch eigene Stücke aufzunehmen, erweist sich als goldrichtig, denn die Kompositionen sind wunderschön anzuhören. Das einzige Lied, das mich persönlich nicht ganz überzeugen konnte, war "Rolling Down to Old Maui", bei dem das sonst harmonische Zusammenspiel aller Musiker nicht so ganz zusammenpassen möchte. Davon abgesehen dürften The Hoodie Crows die Kritiker mit ihrem zweiten Album genauso überzeugen, wie es schon beim Debütalbum "On the Wing" der Fall gewesen ist. Ebenso dürften sie viele neue Fans mit dem Album gewinnen. Meine Anspieltipps sind "Fair Maid if Ireland", "The Mermaid Song", "Cherish the Music" und  "Ten to Eleven (The Pigeon on the Gate / The Brew in the Morning / The Lough Mountain Reel)".


[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  18: H. G. Francis: Das Weltraum-Monster
Geschrieben von: Tommy2Rock - 29.10.2019, 13:31 - Forum: Die Gruselserie - EUROPA - Keine Antworten

[Bild: gs18.jpg]


Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
CD mit ca. 37 Minuten Laufzeit


Die DRAKON startet von Paradise, dem paradiesischen Planeten in der Tiefe des Universums. Alle an Bord glauben an eine glückliche Rückkehr zur Erde. Doch das Grauen hat sich an Bord geschlichen: Das Weltraum-Monster scheint unüberwindlich zu sein...


Sprecher:
Rebecca Völz: Helena Traker
Hans Timmermann: Hamilton Meredith
Michael Harck: Karl Meisinger
Wolfgang Völz: Carl Malone
Judy Winter: Eleonore Maine
Brigitte Kollecker: Jeanne Gironde
Horst Stark: Bobby Fitzgerald
Horst Naumann: Pablo Duval
Frank Doermer: Sulky, Roboter und GROW, das Monster
Günther Ungeheuer: Erzähler


Warnung: Dieser Absatz der Rezension enthält Spoiler! -Die DRAKON startet nach einer Forschungsmission vom Planeten Paradise in Richtung Erde. Ziel der Mission war herauszufinden, ob sich Paradise als neue Kolonie der Menschen eignet. Doch schon kurz nach dem Start verschwindet Helen Traker spurlos. Während der Suche kommt es erneut zum Verschwinden eines Crewmitgliedes. Pablo Duval, der mit beiden zuletzt zusammen war, wird zunächst verdächtigt, doch dieser Verdacht löst sich schnell auf. Die Crew findet mit Hilfe von Überwachungskameras heraus, dass ein fremdes Wesen an Bord der DRAKON ist und offensichtlich schuld an den Vorkommnissen ist. Das Wesen ist aber intelligent genug, um sich nicht von den Kameras einfangen zu lassen. Lediglich seine Schritte sind deutlich zu hören. Der Einsatz eines Kampfroboters kann das Wesen nicht aufhalten und es zerstört den Roboter in Sekunden. Die Crew beschließt, das Monster selbst zu töten und bewaffnet sich mit Lasergewehren. Aufgeteilt in zwei Teams will man das Wesen einkreisen und zur Strecke bringen. Als das Team um Commander Meredith am verabredeten Punkt ankommt, können sie hören, wie das zweite Team gegen das Wesen kämpft. Als die Kampfgeräusche aufhören, ist nur noch das Wesen zu hören und schnell wird klar, dass es dort keine Überlebenden außer dem Wesen gibt. Als letzten Ausweg entschließen sich die letzten Überlebenden Raumanzüge anzuziehen und sämtlichen Sauerstoff aus der DRAKON in den Weltraum abzulassen. Doch selbst diese Maßnahme kann das Wesen nicht töten und der finale Wettlauf gegen den Tod beginnt, bei dem die Crew das Beiboot der DRAKON startklar macht, um in diesem zu entkommen. Doch noch während der Startvorbereitungen taucht das Monster auf und dringt ins Beiboot ein. Die Überlebenden flüchten panisch aus einer zweiten Luke, während das Beiboot mit dem Wesen startet. 

Mein Fazit: Die Gruselserie endet mit einer sehr guten Folge, deren Geschichte vielen älteren Hörern bekannt vorkommen wird. Das Drehbuch ist genau genommen eine angepasste Hörspielumsetzung des ersten Alien-Films. Beim Monster werden sehr ähnliche Eigenschaften umgesetzt und die DRAKON, mit ihren langen Korridoren und Möglichkeiten sich zu verstecken, ähnelt der Nostromo aus Alien ebenfalls. Davon abgesehen ist die Geschichte sehr spannend erzählt. Das Monster verdient diese Beschreibung, denn es ist erbarmungslos und tötet alles, was sich ihm in den Weg stellt. Die Todesfälle sind teilweise sogar direkt zu hören und werden nicht nur durch Erzählungen anderer Crewmitglieder vermittelt. Die Angst und auch die Ratlosigkeit wirken sehr realistisch und die Erkenntnis, wie groß die Gefahr ist, wird zur Abwechslung mal nicht verkannt oder heruntergespielt. Dies ist in andere Folgen der Serie sehr oft passiert und wirkte sehr klischeehaft. Hier überlegt die Crew gemeinsam, arbeitet als Team zusammen und sucht gemeinsam nach Lösungen. Das Monster in seiner überlegenen Art und Handlungsweise als Gegenspieler, ist genau die Art Endboss, die man in einem Serienfinale erwartet. Einer der wenigen Minuspunkte ist die Doppelbesetzung von Frank Doermer, der neben dem Roboter Sulky auch das Monster spricht. Warum man hier einen Sprecher gespart hat, kann ich nicht ganz verstehen. Eine eigene Stimme für das Monster hätte ihm noch etwas mehr Charakter gegeben. Insgesamt endet Die Gruselserie aber sehr gut und es ist schade, dass diese Serie nicht mehr Folgen bekommen hat. Es gibt zwar eine neue Gruselserie, die die Serie im Prinzip weiterführt, dem Charme der alten Folgen wird sie allerdings nicht gerecht. Dazu aber demnächst mehr.


[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  [Folk Metal] Vogelfrey - Nachtwache (VÖ: 25.10.)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 21.10.2019, 18:19 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: nachtwache.jpg]



Tracklist:
01. Ära des Stahls - Video 
02. Schüttel dein Haupt - Video
03. Magst du Mittelalter? (feat. Chris Harms)
04. Metamnesie
05. Sündenbock
06. Alptraum
07. Walhalla
08. Midwinter
09. Spieglein, Spieglein
10. Auf St. Pauli


Das fünfte Studioalbum der Folk Metaller von Vogelfrey entführt den Zuhörer auf eine wilde Reise durch die Tiefen der Nacht. Kraftvoll wie nie zuvor schlagen die sechs Hamburger auf "Nachtwache" die Brücke zwischen Altertum und Neuzeit und präsentieren sich mal schaurig, mal frivol, in bester Feierlaune. Märchenhaft versponnen oder mit geballter lyrischer Faust. Die mystische Ästhetik des Mittelalters verbindet sich spielerisch mit bissiger und geschickt eingeflochtener moderner Gesellschaftskritik. Folkig, jedoch mit einem noch klareren Bekenntnis zu ihren Metal Wurzeln, lassen Vogelfrey auf "Nachtwache" kräftig die musikalischen Muskeln spielen, ohne dabei die altertümlichen Elemente ihres mannigfaltigen Klangarsenals zu verlieren. Erwachsener, reifer, doch stets mit dem sprichwörtlichen Schalk im Nacken, demonstriert der selbsternannte "Pakt der Geächteten" hier seine unbändige Spielfreude, kombiniert mit der Essenz aus fünfzehn Jahren Bandgeschichte. (Quelle: Flying Dolphin Entertainment Group)



Website
Facebook
Shop
Amazon


Vogelfrey sind:
Jannik: Rauschpfeife, Irische Bouzouki, E-Gitarre & Gesang
Chris: Bass & Backing Vocals
Dennis: E-Gitarre & Backing Vocals
Dominik: Drums
Jo: Cello
Alex: Geige


Seit 15 Jahren sind Vogelfrey nun schon aktiv und liefern mit "Nachtwache" bereits das fünfte Studioalbum ab. Hört man sich die Alben noch einmal nacheinander an, werden zwei Dinge klar. Vogelfrey entwickeln sich und ihren Sound stetig weiter und erinnern sich gleichzeitig an ihre Wurzeln. Dadurch klingt kein Album wie das andere und auch "Nachtwache" schlägt neben Altbewährten auch neue Wege ein. Am auffälligsten dabei ist die Härte der Lieder, die gerade im Vergleich zum Vorgänger "In Ekstase" deutlich hervortritt. Headbangen ist dabei schon fast Pflicht, was mit "Schüttel dein Haupt" auch ganz offen gefordert wird. "Ära des Stahls" hat passend zum Titel einen ordentlichen Metalsound und heizt als Opener direkt ordentlich ein. Bei "Magst du Mittelalter?" hat man sich Chris Harms als Gastsänger eingeladen und dort sind die traditionellen Instrumente auch stärker im Vordergrund. "Sündenbock" zeigt die sozialkritische Seite der Band und dort gibt es einige musikalische Ohrfeigen für Politik und Presse. Ruhiger gibt man sich in "Walhalla", das im Verlauf des Liedes etwas an Härte gewinnt und durch die Streichinstrumente einen epischen Klang verliehen bekommt. "Auf St. Pauli" ist ein richtiger Partysong, der gleichzeitig eine Liebeserklärung an St. Pauli und die Menschen dort ist. Da nach den Feiern die ein oder andere "Metamnesie" eintritt, haben Vogelfrey direkt die richtige Hymne für den Morgen danach mitgeliefert. Für Fans sind also alle wichtigen Elemente vorhanden und auch für Neueinsteiger hat die "Nachtwache" einiges zu bieten. Live kann man die Lieder noch nicht hören, denn die Livepremiere gibt es erst im Dezember bei der Eisheiligen-Nacht von Subway to Sally.

Mein Fazit: Wenn man die traditionellen Instrumente aus den Liedern entfernen würde, hätte man mit "Nachtwache" ein Album vorliegen, dass eindeutig in den Bereich Neue Deutsche Härte einzuordnen wäre. Sowohl der Aufbau der Lieder, als auch der Gesang erinnern teilweise an Lieder von Rammstein und Eisbrecher. Fakt ist aber, dass Vogelfrey sich so von anderen Bands abheben und eben durch den Folk-Anteil in ihrer Musik nur sehr wenige deutsche Konkurrenten haben. Auch wenn "Nachtwache" düsterer klingt und der Härtegrad angestiegen ist, macht das Album Spaß und dürfte jede Mittelalterparty ordentlich in Schwung bringen. Daneben hat das Album auch noch eine ordentliche Portion Clubtauglichkeit und live dürften die Lieder auch jede Crowd in Bewegung versetzen. Am Besten sagen es Vogelfrey in "Schüttel dein Haupt selbst - "Ex dein Horn und schüttel dein Haupt!".  Meine Anspieltipps sind "Schüttel dein Haupt", "Ära des Stahls", "Sündenbock" und "Auf St. Pauli".

[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  [Folk / LARP] Sören Vogelsang - LARP VOL II (VÖ: 01.11.)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 15.10.2019, 09:29 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: larpii.jpg]



Tracklist:
01. Ein guter Schluck Wein (Frauengold) feat. Wolf von Frauengold
02. The rattlin' Bog (Traditional) feat. Sylvia "Luni" Hammer
03. Der perfekte Lidstrich (Sören Vogelsang) feat. Der Dargaras- & Dorlónien-Chor
04. Die schönste Schankmaid der Welt (Die Habenichtse) feat. Uwe "Roderik" Höpner von Die Habenichtse
05. Roter Wein im Becher (Jürgen "Mayer" Sesselmann) feat. Christine "Tini" Rauscher von PurPur
06. Der Fluch (Thaliana vom Silberwald)
07. Unter den Toren (Erich "Olka" Scholz)
08. Des Geyers schwarzer Haufen (Traditional) feat. Trancas' Trabanten
09. Adele (Traditional)
10. Der Feuersänger (Tim Scholz) live@PLWM Dortmund 27.11.2016


Dies ist die zweite CD aus Sören Vogelsangs LARP Zyklus. Dieses Projekt, mit Band eine Reihe von CD’s aufzunehmen, die sich mit den bekanntesten Songs der LARP-Szene auseinandersetzen, ist Sören Vogelsangs ganz persönlicher Weg, dem Hobby und der ganzen Szene Danke zu sagen - Hat er doch über eben jene Szene überhaupt erst zur Musik gefunden. Die Band wollte daher, dass die Songs auf der CD möglichst so klingen, als würde man sie "von Barden gespielt auf einem Liverollenspiel am Lagerfeuer" hören. Deshalb wurden alle Lieder der CD live zusammen eingespielt. Keine Effekte, keine Schnitte, kein Schnickschnack. Einfach nur purer LARP-Sound. (Quelle: pretty noice records)


Website
Facebook
pretty noice records Shop
Amazon


Sören Vogelsang und Band sind:
Sören Vogelsang: Gitarre & Gesang
Natasha Jaffe: Cello
Kai Prawitt: Cajon und Perkussion
Gäste:
Wolf von Frauengold, Sylvia "Luni" Hammer, Der Dargaras- & Dorlónien-Chor, Uwe "Roderik" Höpner von Die Habenichtse, Christine "Tini" Rauscher von PurPur & Trancas' Trabanten


Sören Vogelsang setzt mit LARP VOL II seine Liedersammlung fort, die sich mit Liedern der LARP-Szene auseinandersetzt. Zusammen mit seiner Band und vielen bekannten Gästen hat er die Lieder live aufgenommen und ohne Effekte oder Veränderungen an den Aufnahmen auf diesem Album vereint. So ist man dem sterilen Klang eines Studios aus dem Weg gegangen und erzeugt den gewünschten Effekt einer Lagerfeuerrunde mit Live-Musik. Dass der ein oder andere Ton nicht perfekt klingt, zum Beispiel wenn Sören bei "The rattlin' Bog" mit der Stimme in die Höhe geht, unterstreicht dieses Gefühl noch.
Auch wenn man nicht aus der LARP-Szene kommt, wird man viele Lieder dennoch kennen. Als Einstiegshilfe sind alle Texte im Booklet zu finden und als Bonus gibt es noch die Gitarrenakkorde dazu, wenn man beim Hören mitspielen möchte oder selbst mal am Lagerfeuer musizieren mag. Die ausgewählten Lieder behandeln typische Themen aus der LARP-Welt und man kann die drei Hauptthemen unter dem bekannten Liedtitel "Wein, Weib und Gesang" zusammenfassen. Humor kommt auch nicht zu kurz und Lieder wie "Adele" und "Die schönste Schankmaid der Welt" bringen den Hörer schnell zum Schmunzeln. "Adele" eignet sich außerdem hervorragend dazu herauszufinden, wer gern zweideutig denkt oder schmutzige Gedanken hat. Die Live-Aufnahme des Feuersängers ist ein schöner Bonus, stammt allerdings schon aus dem Jahr 2016 und wirkt so ein wenig wie ein Lückenfüller. Dies ändert aber nichts an der guten Qualität der Aufnahme.

Mein Fazit: LARP VOL II macht da weiter, wo VOL I aufgehört hat. Bekannte Lieder aus der Mittelalter- und LARP-Szene sind live aufgenommen worden und sollen nach und nach zu einer großen Liedersammlung heranwachsen. Die Liederauswahl auf VOL II gefällt mir persönlich besser als auf VOL I, das ist aber reine Geschmackssache. Dies gilt auch für den Klang der Lieder, die runder klingen und man hört ihnen die gewonnene Erfahrung aus den Aufnahmen zum ersten Album deutlich an. Die Auswahl der Lieder ist sehr interessant gehalten worden. Es gibt Lieder, die jeder Besucher eines Mittelaltermarktes mitsingen kann und gleichzeitig sind Lieder vertreten, die man außerhalb der LARP-Szene nicht unbedingt kennt. Mein persönliches Highlight ist "Die schönste Schankmaid der Welt", da ich mir schon lange eine Aufnahme dieses Liedes gewünscht habe, wenn auch eigentlich von Die Habenichtse. Insgesamt ist LARP VOL II ein sehr schönes Album, das nicht nur für LARP-Fans geeignet ist. Meine Anspieltipps sind "Adele", "Die schönste Schankmaid der Welt" und "Ein guter Schluck Wein".

[Bild: bewertung4_5.png]

Drucke diesen Beitrag

  [Mittelalterfolk ] Die Streuner - 25 (2019)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 12.10.2019, 09:03 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: 25.jpg]


Tracklist:
01. Wohl auf!
02. Steckt den Frühling in den Kerker
03. V'la l'bon vent
04. Durch Zeit und Raum
05. Der Trinker
06. Heidelied
07. Amor und Bacchus
08. The Battle of Aughrim
09. Sonne, Strand und mehr
10. Das Beichtgeheimnis der schönen Helena
11. So muss ein Streuner sein
12. Die Lore am Tore
13. Bringt mir Wein
14. Spät aufstehen


Am 13. September erschien mit "25" das neunte Album der Mittelalter-Kult-Formation Die Streuner. Der Titel ist nicht zufällig gewählt, denn Die Streuner feiern 2019 ihr 25jähriges Bestehen. Mit Hilfe von Crowdfundern, über Startnext, wurde das Album erfolgreich finanziert. Während der Produktion verließ Matthew Prouse überraschend die Band und so mussten die Aufnahmen gestoppt und später fortgesetzt werden, wodurch sich einiges in der Planung veränderte. Die Streuner sind dank des Supports ihrer Fans mit positiver Energie in den zweiten Aufnahmeblock gestartet und haben so mit "25" ein für sie typisches Album erschaffen und beweisen erneut, warum sie auch nach 25 Jahren noch zu den besten Formationen der Mittelalterszene gehören.



Website
Facebook
pretty noice records Shop
Emmuty Records Shop
Amazon


Die Streuner sind:
Miriam Petzhold: Geige, Gesang & Chor
Carsten Hickstein: Laute, Gitarre, Gesang & Chor
Roland Kempen: Laute, Bass, Gitarre, Synth-Cello, Maultrommel, Perkussion, Gesang & Chor
Martin Seifert: Cister, Gesang & Chor
Gastmusiker:
Francesca Schenk: Geige & Bratsche
Radek Stawarz: Geige & Bratsche
Manfred Zmarsly: Perkussion


25 Jahre Die Streuner wollen gefeiert werden und mit ihrem neunten Album, das den passenden Titel "25" trägt, wurden die Feierlichkeiten gestartet. In den letzten 25 Jahren haben Die Streuner nicht nur eine große und loyale Fangemeinschaft aufgebaut, die das Album via Crowdfunding möglich gemacht hat, sondern auch den Ruf verdient, eine der besten Bands der Mittelalterszene sein. Wer schon bei einem Konzert dabei war, kennt die Mischung aus hervorragender Livemusik und viel Humor. Dies spiegelt sich auch in "25" wider. Die Lieder sind alle sehr schön eingespielt worden und neben den üblichen Trinkliedern werden wieder eine Menge Geschichten erzählt. "The Battle of Aughrim" ist das einzige instrumentale Stück, das der Schlacht von Aughrim gewidmet ist, bei der die Jakobiten und Wilhelmiten zur alles entscheidenden Schlacht aufeinander trafen und über 7000 Menschen ums Leben kamen. "Das Beichtgeheimnis der schönen Helena" beginnt mit der gleichen Melodie, wie einst "Pater Gabriel" und sorgt mit vielen Wortspielereien für ein breites Grinsen beim Hörer. "Durch Raum und Zeit" erklärt, wie Die Streuner in unsere Zeit gekommen sind und was es ausmacht, ein Streuner zu sein. Zeit spielt bei "25" nur eine Rolle, wenn man den Anlass bedenkt. Die Musik selbst ist zeitlos und bietet sich für viele Gelegenheiten und Feste an.

Mein Fazit: Wer Die Streuner mag, wird "25" lieben, denn es enthält alles, was Fans an der Band mögen. Der Ruf "Hurra, na endlich!" muss gar nicht erst ertönen, da es direkt mit einem Trinklied losgeht. Beim Hören bekommt man einfach gute Laune und selbst wenn man kein französisch kann und so den Text von "V'la l'bon vent" nicht versteht, verstehen es Die Streuner durch die Melodie und das Arrangement zu verzaubern. Jeder darf seine Stärken auf dem Album zeigen, wodurch die Lieder sehr abwechslungsreich sind. Bedenkt man die Schwierigkeiten, die bei den Aufnahmen entstanden sind, darf man umso mehr zu diesem wunderschönen Album gratulieren. Wenn so eine Jubiläumsfeier klingt, dann kann man nur hoffen, dass Die Streuner noch einige Feste feiern werden. Meine Anspieltipps sind "V'la l'bon vent", "Durch Raum und Zeit", "Der Trinker" und "So muss ein Streuner sein".

[Bild: bewertung5.png]

Drucke diesen Beitrag