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| [Female Fronted Metal] HEXED - Exhaling Life EP (2017) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:12 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: hexed.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/hexed.jpg)
Tracklist:
01. Exhaling Life (feat. Thomas Vikström)
02. Lightyears
03. Forsaken
HEXED ist eine Female Fronted Metalband, die dabei ist, sich einen Platz in der Metalszene zu sichern. Die Band wurde im Winter 2015 von Sängerin Tina und Gitarrist und Leadsänger Stellan gegründet. HEXED verbinden harte Gitarren und treibenden Rhythmen mit eingängigen Melodien und Stimmen, die einen hohen Wiederkennungswert haben. Die Idee hinter der Band war es, ein neues Projekt zu starten, das einen eigenen Sound hat und durch hohe Qualität in der Frontstimme hervor sticht. Und als Bassist Daniel Håkansson und Drummer Teddy Möller dazukamen, war die Band komplett. Nun steht das Album "Netherland" an, das 2017 erscheinen wird und die EP "Exhaling Life" bietet den Fans die Chance, sich auf das kommende Album einzustimmen. Beim Song "Exhaling Life" hat man sich mit Thomas Vikström außerdem prominente Unterstützung geholt, denn vielen wird er durch Therion ein Begriff sein.
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HEXED sind:
Tina Gunnarsson: Gesang
Daniel Håkansson: Bass
Stellan Gunnarsson: Gitarre, Keyboard, Gesang
Teddy Möller: Schlagzeug
Sich das Ziel zu setzen, eine Female Fronted Metal Band zu gründen, die durch eigenen Sound besticht und nicht in der Masse untergeht, ist im Jahr 2017 nicht die einfachste Aufgabe, die man sich selbst stellen kann. Mit viel Selbstbewusstsein und Talent sind HEXED an diese Aufgabe herangetreten und stellen sich nun mit der EP "Exhaling Life" den Metalfans vor. Die drei ausgewählten Lieder zeigen dabei sehr deutlich, was Fans erwarten können. Harte Gitarren, melodische Elektrosounds, treibende Beats und das in Verbindung mit der Stimme von Frontfrau Tina Gunnarsson, die an einigen Stellen Gitarrist Stellan Gunnarsson als Unterstützung und Counterpart hat. Thomas Vikström von Therion als Gastsänger dabei zu haben rundet die EP noch ab, denn er macht seinen Job gewohnt souverän. Auch wenn die Band das Genre nicht neu erfindet, schafft sie es aber in jedem Song eigene Akzente zu setzen und gerade Tinas Stimme sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Technisch ist die EP tadellos und für den Preis (2,97€ - Stand: 23.03.), kann man beim Kauf sowieso nichts falsch machen.
Mein Fazit: Mit nur 3 Songs haben sich HEXED in mein Herz gerockt. Tinas Stimme hat mich schon als Gast bei Diztord überzeugt, doch hier zeigt sie wirklich, was sie drauf hat. Egal ob gefühlvoll und ruhiger, oder kraftvoll, wie beim Anfang von "Forsaken", Tina überzeugt und braucht sich hinter keinem Namen der Metalszene verstecken. Stellan als Counterpart könnte ruhig mehr zum Einsatz kommen, denn die beiden Stimmen ergänzen sich super und in Kombination mit dem Metalsound ist die EP perfekt dafür geeignet um sich auf das Album "Netherland" einzustimmen. Bei nur drei Songs zu sagen, welchen man sich als Hörprobe raussuchen soll, ist natürlich ein wenig schwierig, aber meiner Meinung nach ist "Forsaken" die stärkste Nummer auf der EP.
![[Bild: bewertung4_5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4_5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 23. März 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Mittelalter-/ Folkrock] Harpyie - Freakshow (2015) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:08 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: freakshow.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/freakshow.jpg)
Tracklist:
1. Freakshow
2. Monster
3. Elisa
4. Dunkle Wissenschaft
5. Fauler Zauber
6. Tanz auf meinem Grab
7. Karneval der Kreaturen
8. Lebendig begraben
9. Der schwarze Mann
10. Wilde Reise durch die Nacht
11. Goblin
12. Das Zweigesicht
13. Wahnsinn
Harpyie sind:
Aello: Gesang
Mechthild: Geige
Garik: Dudelsack
Podargo: Gitarre
Gyronimus: Bass
Kayran: Schlagzeug
Nach "Blindflug" und "Willkommen im Licht" wird es nun sehr düster im Hause Harpyie. Mit "Freakshow" haben sie die Ankündigung auf ein schauriges drittes Album erfüllt, wie es in der Startnextkampagne hieß. Das Themenalbum führt die Hörer in die dunkelsten Ecke der menschlichen Seele und das mit einem Sound, der fetter und härter klingt als alles andere, das man von Harpyie bisher kennt. Simon Michael von Subway to Sally als Produzent zu wählen hat sich also als perfekte Wahl erwiesen. Vergleicht man das Album mit den Vorgängern, so hört man außerdem, dass die Band eindeutig einen weiteren Schritt nach vorn gestürmt ist, denn Gesang, Abmischung und die Spielfreude der Band kommen besser rüber als jemals zuvor. "Willkommen in der Freakshow" heißt es am 18.09. also nicht nur für alle, die Harpyie schon lange begleiten.
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Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Album herangetreten und muss sagen, dass diese noch übertroffen worden sind. Die Band steigert sich zum zweiten Mal in allen Bereichen und auch vom Mastering her hört man hier, dass ein neuer Standard für die Band gesetzt worden ist. Besonders auffällig sind für mich 2 Dinge. Aellos Gesang ist auf einem neuen Level angekommen, das man vorher nicht erwartet hätte und auch die ewigen Kritiker sollten es schwer haben, mit dem Finger auf ihn zu zeigen. Und das Zweite sind die Stellen, an denen Mechthild im Vordergrund steht und sich als echte Teufelsgeigerin entpuppt. Für mich ist die "Freakshow" ein durchweg gelungenes Werk, das lange begeistern und so schnell nicht aus meinem Player verschwinden wird. Harpyie haben alles richtig gemacht und gehen ihren Weg somit konsequent weiter. Zu den Songs möchte ich nichts schreiben, denn jeder sollte das Album für sich selbst entdecken.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 11. September 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Folk-Metal] Harpyie - Anima (2017) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:04 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: anima.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/anima.jpg)
Tracklist:
01. Anima
02. Ambra
03. Schneeblind
04. Flieg
05. Rasputin
06. Totem
07. Vom alten Eisen
08. Dynamit
09. Jagdfieber
10. Berserker
11. Löwenherz
12. Schöne neue Welt
13. Unter Geiern
Seit 2011 sind Harpyie auf den Bühnen der Welt unterwegs und dass sich in dieser Zeit viel ereignet, aber auch verändert hat, ist auf dem aktuellen Album "Anima" nicht nur zu hören, sondern auch zu fühlen. Der Weg, der mit "Freakshow" deutlicher wurde, wird auf "Anima" fortgesetzt und zeitgleich greifen Harpyie auf ihre musikalischen Wurzeln zurück. Neben dem harten Sound sind vor allem auch die Folkeinflüsse deutlich hörbar und nicht nur eine Begleiterscheinung. Die Weiterentwicklung der Band zeigt sich auch im Songwriting, denn die Texte sind nicht nur gewohnt eingängig, sondern bieten viele Feinheiten, die "Anima" deutlich an die Spitze der Harpyie Alben bringt. Simon Michael (Subway to Sally) wurde erneut als Produzent an Bord geholt, was nach dem Erfolg von Freakshow aber nicht verwunderlich ist. Unterstützung haben Harpyie außerdem von Ben Metzner (Feuerschwanz & dArtagnan) am Dudelsack und den Flöten bekommen, sowie vom Autor, Kolumnist und Satiriker Dietmar Wischmeyer, der das Intro eingesprochen hat.
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EMP - Met Bundle
Harpyie sind:
Aello - Gesang
Mechthild - Geige
Podargo - Gitarre
Jean - Bass
Kayran - Schlagzeug
Keine zwei Jahre ist es her, dass Harpyie zur Freakshow eingeladen haben. Das Album kam bei Fans und Kritikern sehr gut an und hat noch mehr als sein Vorgänger gezeigt, dass Harpyie nicht einfach nur eine weitere Mittelalterrockband sind. Überhaupt fällt es von Album zu Album schwerer, ein Genre zu bestimmen und das ist auch gut so. Harpyie gehen ihren Weg, probieren sehr kreativ aus, was ihnen gefällt und Grenzen treten sie auch nieder. Was bei Anima sofort auffällt, ist ein erneuter Schritt nach vorn. Aello singt nicht nur sehr gut, er bringt die einzelnen Stimmungen der Lieder auch sehr gut rüber und so verleiht er jedem Lied einen eigenen Charakter. Auch die restlichen Bandmitglieder überzeugen auf ganzer Linie und die Einflüsse durch Simon Michael runden den Sound zusätzlich ab. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Texte, die beim einfachen Anhören sehr schnell zum Mitsingen einladen, bei aufmerksamer Betrachtung stellenweise allerdings sehr tiefsinnig sind. Stellenweise deshalb, weil es auch das ein oder andere Lied gibt, das einfach nur zum Abfeiern gedacht ist. Überhaupt sind die Texte vermutlich das Beste, was Harpyie bisher verfasst haben.
Mein Fazit: Nachdem ich Freakshow gehört hatte, kam sehr schnell die Frage auf, wie Harpyie an dieses Album anschließen möchten. Die Antwort lautet: Anima. Das Album zeigt erneut, dass Harpyie sich nicht auf Lorbeeren ausruhen, sondern stetig an sich arbeiten und das mit Erfolg. Frech, laut und mit viel Spaß an der Sache sind Harpyie hier ans Werk gegangen und haben dabei verschiedenste Themen aufgegriffen. Der Sound klingt etwas härter, gerade bei den Gitarren und am Bass, was aber nicht bedeutet, dass Harpyie keinen Platz für eingängige Melodien gefunden haben. Dazu kommt, dass sie trotz neuer Ideen ihre Wurzeln nicht vergessen und so bietet Anima ein Rundumpaket, das nicht nur Fanherzen begeistern wird. Meine Anspielstipps sind "Rasputin", "Berserker", "Schöne neue Welt" und "Unter Geiern".
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 16. März 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Irish Folk Extravaganza] Harmony Glen - Start Living Today (2017) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:01 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: startlivingtoday.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/startlivingtoday.jpg)
Tracklist:
01. Zaphod Beeblebrox
02. I'm alive
03. Black & White
04. 1913 Massacre
05. Crossroads
06. Mary & Thyme
07. Dave's Lament
08. Slieve Galleon Braes
09. Someone to dance
10. Lazy Sunday Afternoon
11. Hold On
12. Commander Keen Set
13. Start living today
Harmony Glen melden sich mit einem neuen Studioalbum zurück und beweisen erneut, dass ihre Bezeichnung Irish Folk Extravaganza perfekt gewählt ist. Die 13 Songs zeigen alle Seiten der Band auf und sind mit so vielen Feinheiten versehen, dass es nicht ausreicht "Start Living Today" nur einmal zu hören. Aufgrund der Abwechslung, die geboten wird, nimmt man das Album aber sowieso nicht so schnell wieder aus dem Player hinaus. Harmony Glen kommen nicht allein daher, denn sie haben sich viele Freunde eingeladen, wie zum Beispiel William von Rapalje oder Luka Aubri, den man unter anderem durch seine Zeit bei Omnia kennt. Zusammen wurde ein Album erschaffen, das sich stark in den Kampf des Titels "Folk Album des Jahres" einmischen wird.
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Harmony Glen sind:
Sjoerd van Ravenzwaaij: Banjo, Gitarre, Mandoline, Flöte & Gesang
Nienke Bijker: Gitarre & Gesang
Mike Bruinsma: Geige
Gilian Hettinga: Dudelsack & Whistles
Dominique Bentvelsen: Double Bass & Bass Gitarre
Niels Duindam: Schlagzeug & Gesang
Gäste:
William: Gesang (Track 7 & 13)
Kevin Barber & Mark Taylor: Gesang (Track 9)
Luka Aubri: Slidgeridoo (Track 3, 6, 7 & 10), Gesang (Track 13)
Bocca Musica: Gesang (Track 4)
Tom van Aarle: Akkordeon (Track 2)
Beatrix Pipe Band: Dudelsäcke und Trommeln (Track 12 & 13)
Nach "The Cure For Anything" und dem hervorragendem Live-Album "Live in Bremen" bin ich mit sehr hohen Erwartungen an "Start Living Today" herangetreten und wurde nicht enttäuscht. Mit vielen gemeinsamen Freunden und Wegbegleitern haben Harmony Glen hier ein Album erschaffen, das die Folk Szene aufmischen wird. Trotz der harten Arbeit und Mühe, die in den Aufnahmen stecken, klingt die Spielfreude aus jedem Ton heraus und das überträgt sich auf den Hörer. Jedes Bandmitglied spielt seine Stärken perfekt aus und auch die Gäste sind so eingesetzt worden, dass sie die jeweiligen Lieder ergänzen und zu etwas besonderem machen. Das viel Arbeit in den Aufnahmen steckt, hört man auch auf der technischen Seite raus. Die Lieder sind makellos abgemischt worden, jedes Instrument und jede Stimme wurden zu einem Ganzen vereint und so ergibt sich ein Sound, der nur noch durch die Energie bei Live-Auftritten überboten werden kann.
Mein Fazit: Harmony Glen haben sich mit "Start Living Today" selbst übertroffen und führen ihre Fans auf eine Achterbahn der Gefühle, denn von tanzbaren Instrumentalstücken, fröhlichen Gesangsnummern und sehr emotionalen Liedern ist alles dabei. Die Arbeit und die Leidenschaft, die in "Start Living Today" stecken, hört man bei jedem Lied heraus und auch die Gastmusiker haben sich von diesem Strom mitreißen lassen. Neben dem Titellied "Start Living Today", das mit einer tollen Melodie, einem schnell erlerntem Chorteil und Dudelsäcken eine enorm positive Energie ausstrahlt, gibt es noch 2 weitere Stücke, die mir sofort aufgefallen sind. "1913 Massacre" erzählt die Geschichte einer Tragödie, die sich am Heiligabend 1913 in Calumet, Michigan ereignet hat. Nienke singt dieses Lied so gefühlvoll, dass ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme und es trotz der traurigen Geschichte einfach immer wieder gehört werden muss. Sehr ähnlich geht es mir bei "Someone to dance", ein Lied, das im Original von Kevin Barber & Mark Taylor stammt, die als Gäste auch an diesem Lied mitgewirkt haben. Sjoerd zeigt sich hier ebenfalls von einer sehr emotionalen Seite und bringt die Geschichte des Liedes perfekt rüber. Aber auch die anderen Stücke sind alle sehr hörenswert und man sollte keins davon auslassen. Wer Harmony Glen kennt, kommt an "Start Living Today" also definitiv nicht vorbei und wird begeistert sein. Wer mit der Band bisher nicht viel zu tun hatte, bekommt hier ein perfektes Kennenlern-Paket, denn musikalisch werden hier alle Seiten der Band aufgezeigt. Meine Anspieltipps erkennt man ja schon aus dem Text heraus, aber ich lege euch ans Herz dieses Album in voller Länge zu genießen, damit euch nichts entgeht.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 05. Juli 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Irish Folk Extravaganza] Harmony Glen - Live in Bremen (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 07:59 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: harmonyglen.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/harmonyglen.jpg)
Tracklist:
01. The Timekeeper
02. Pick a bale of Cotton
03. Abu Dhabi
04. The cup of Live
05. Coffey'n DeCann
06. Lay down Rosie
07. Midnight on the Water
08. The Fox
09. The Homecoming
10. Streaming Tunes
11. The burning of Auchindoun
12. Thelonious'Fancy
13. Charlie on the MTA
14. Pooshkebab
15. Start living today
16. The golden Vanity (Bonustrack)
Harmony Glen aus den Niederlanden geben ihr Genre als Irish Folk Extravaganza an und machen damit direkt klar, dass sie auf ihre ganz eigene Art Musik machen wollen und auch bühnentechnisch etwas außergewöhnliches bieten möchten. Dass sie genau diese Idee umsetzen, beweisen die Niederländer bereits seit 2005. Ihre Musik, die auf Irish und Celtic Folk basiert, lässt Einflüsse aus der ganzen Welt einfließen und erhält so einen ganz eigenen Stil. Nach mehreren Studioalben liegt nun "Live in Bremen" vor, eine Aufnahme vom Festival Maritim 2015, die nicht nur einfach ein Konzert festgehalten hat, sondern auch das 10 jährige Bestehen der Band feiert.
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Harmony Glen sind:
Sjoerd van Ravenzwaaij: Banjo, Guitar, Mandolin, Flute & Vocals
Nienke Bijker: Guitar & Vocals
Mike Bruinsma: Fiddle & Vocals
Gilian Hettinga: Whistles & Pipes
Dominique Bentvelsen: Double Bass
Niels Duindam: Drums & Vocals
Johan van Heusden: Stage Tech & Merch
Dave Schinkel: Tech & (Bad) Jokes
Ein Konzert live aufzunehmen kommt immer einer Gratwanderung gleich, wenn man die Wünsche und Vorlieben der Fans berücksichtigen möchte. Harmony Glen haben diese erfolgreich gemeistert und bieten ein Album, bei dem die Musik im Vordergrund steht und die Fans diese begleiten, aber nicht störend verdrängen. Die Mischung der Lieder ist ebenfalls sehr gut gelungen und bietet so einen tiefen Einblick ins Repertoire der niederländischen Band. Somit liegt hier eine technisch und musikalisch einwandfreie Momentaufnahme vor, durch die sich Harmony Glen in die Ohren und Herzen der Hörer spielen werden.
Mein Fazit: Wer schon einmal das Vergnügen hatte Harmony Glen live zu erleben, wird dieses Album mit hohen Erwartungen angehen. Die Energie und Spielfreude der 6 Niederländer sind auf einer Bühne großartig und begeistern die Fans seit Jahren. Mir ging es da nicht anders und so habe ich "Live in Bremen" sehr genau angehört und ich bin immer noch erfreut, wie authentisch diese Aufnahme wirkt. Weder die Band, noch die Technik lassen den Hörer unzufrieden zurück und so kann ich dieses Album nicht nur Fans empfehlen, sondern auch allen, die mit Harmony Glen noch nichts zu tun hatten. Anspieltipps mag ich aber keine geben, denn das Album sollte man als Ganzes genießen.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 04. Februar 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Prost-Mittelalter-Party-Rock] Haggefugg - Metgefühl (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 07:54 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: haggefugg.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/haggefugg.jpg)
Tracklist:
01. Metgefühl
02. Met, Wirt, Bestellt!
03. Trink aus!
04. Krähenweise
05. Spielmannssünden
06. In der Schenke
07. Tapferes Herz
08. Ai Vis Lo Lop
09. Villemann of Manghild
10. Danse du ventre
11. Seemannsgarn
12. Plattgekontert (Bonus)
Haggefugg bieten "Prost-Mittelalter-Party-Rock", eine Mischung aus Hardrock, Metal, Dudelsäcken und Schalmeien. Dabei nutzen sie ihre Spielkunst sowohl für bekannte Melodien, aber auch für Eigenkompositionen. Mit einem Augenzwinkern besingen sie dabei bekannte Themen aus der Mittelalterszene und natürlich auch den Trunk der Götter, der im Titel "Metgefühl" auch schon enthalten ist. Wer das Album hört, wird die Band wahrscheinlich schnell in die Mittelalterrock-Schublade stecken, doch das ist nur eine Seite der Band, denn die Einflüsse sind zahlreich und die Genregrenzen fließend, wie der Met in den Trinkhörnern. Haggefugg klingen dabei schon wie "alte Hasen" der Szene, dabei haben die Kölner Jungs erst 2015 zum ersten Mal live auf der Bühne gestanden. Nach der EP "Trinkt aus!" war die Aufnahme des ersten Studioalbums ein logischer Schritt, welcher 2016 in Forrm von "Metgefühl" umgesetzt worden ist.
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Haggefugg sind:
Gregor Krähenkehle: Gesang
Dudel zu Lang: Dudelsack, Schalmei, Flöten
Henry d'Humel: Gesang 2, Darbuka, Dudelsack 2
Martin Lauther: Gitarre
Bassbär: Bass
Hauptmann Klopfer: Schlagzeug
Laut, dreckig und humorvoll startet "Metgefühl" schon im Intro und legt mit "Met, Wirt, Bestellt!" direkt schon einen Partykracher nach. Dass bei dem Titel das Göttergetränk Hauptthema ist, wird niemanden überraschen. Dazwischen gibt es Szeneklassiker wie "Ai vis lo lop" und "Villemann of Manghild", die sich hervorragend in die Liste der Eigenkompositionen einreihen. Neben den sauber eingespielten Instrumenten punkten Haggefugg vor allem beim Gesang, denn Gregors Stimme hebt sich sehr markant aus der stimmlichen Masse ab und bietet sowohl klaren Gesang, als auch eine härtere Gangart, wie man es zum Beispiel bei "Spielmannssünden" hört. So entsteht aus harten Gitarren, lauten Dudelsäcken und dem Gesang ein Sound, der sich selbst zur nächsten Party einlädt, um diese zu rocken.
Mein Fazit: Bei "Metgefühl" dachte ich an vielen Stellen "Das klingt ja wie..." und es sind mir gleich mehrere Bands eingefallen, deren Stil sich in den Liedern wiederfinden lässt. Wenn man nun aber liest, welche Bands Haggefugg als ihre Vorbilder und Einflüsse sehen, verwundert es einen viel weniger. Allerdings machen die Jungs nicht einfach was nach, sondern nehmen sich von allem ein wenig und machen daraus ihr eigenes Ding. Und wo andere Bands noch bemüht komisch klingen, schaffen es Haggefugg ihren Humor ungezwungen einzubauen und sorgen damit immer wieder für den ein oder anderen Lacher. Herausgekommen ist eine Mittelalterrock Partyscheibe, an der nicht nur Fans des Genre Gefallen finden werden. Meine Anspieltipps sind: "Met, Wirt, Bestellt!", "Spielmannssünden" und "Seemannsgarn".
![[Bild: bewertung4_5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4_5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 17. Januar 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| Kreative Ecke für Ideen & Verbesserungen |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 10:06 - Forum: Allgemeine Themen
- Keine Antworten
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Hallo Freunde,
wenn euch etwas fehlen sollte, oder ihr eine Idee habt wie man etwas vielleicht besser machen könnte, habt ihr hier die Möglichkeit diese Dinge anzusprechen. Jeden Post werde ich offen angehen und Ideen nicht aus Prinzip schon skeptisch gegenüber stehen, weil sie nicht von mir kommt.
Ich bitte nur direkt um 2 Dinge:
1. Ideen werden hier nicht von anderen Nutzern niedergemacht, oder unhöflich beantwortet.
2. Permanentes Zustimmen und Drängen etwas umzusetzen bringt nichts. Die Entscheidung liegt bei mir allein, ob ich etwas umsetze, oder es überhaut umsetzbar ist. Deshalb reicht es, wenn eine Idee einmalig vorgeschlagen wird. Ergänzende Bemerkungen die zur Ausarbeitung dienen, sind natürlich sehr willkommen.
- Tommy -
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| [Deutschrock] Frei.Wild - 15 Jahre Deutschrock & SKAndale (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 08:04 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: freiwild.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/freiwild.jpg)
Tracklist:
01. Melodien der Zeit - Preludio
02. Yeah, Yeah, Yeah (Darf ich bitten Lady)
03. Im Zweifel nicht für Dich
04. Hart am Wind
05. Willig, sexy und perfekt
06. 15 Jahre mit Euch, 15 Jahre zusammen, 15 Jahre Frei.Wild
07. Mein Lachen, dein Leiden
08. The World Goes Down
09. Bin kein Held, aber Mensch bin ich
10. Wir sind viele
11. 15 Jahre mit Euch, 15 Jahre zusammen, 15 Jahre Frei.Wild (Country Version)
Kaum eine Band war in den letzten Jahren so oft kontrovers in den Medien, wie es bei Frei.Wild der Fall gewesen ist. Die von der Presse gern in die rechte Ecke gedrückte politische Ausrichtung der Texte stand dabei gegen die eigenen Aussagen der Band, innerhalb ihrer Lieder und der Aussagen in Interviews. Dazu kommt, dass die Band immer wieder klar macht, dass Mitglieder der rechten Szene nicht auf Konzerten willkommen sind. Leider geriet die Musik bei diesem Schlagabtausch mehr als einmal in den Hintergrund. Was man auch von Frei.Wild halten mag, wer auf gut gemachten Deutschrock steht, kommt an Frei.Wild nicht vorbei und das liegt auch an Alben wie "15 Jahre Deutschrock & SKAndale". Frei.Wild rocken sich erneut in die Ohren der Fans und zeigen dabei ihre Stärken auf. Eingängige Melodien, gepaart mit harten Gitarrenriffs und Ska-Einflüssen, treffen auf bissige Texte.
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Frei.Wild sind:
Philipp Burger: Gesang, 1. Gitarre
Jochen "Zegga" Gargitter: Bass
Jonas Notdurfter: Gitarre, 2. Stimme
Christian "Föhre" Forer: Schlagzeug
Mein erster Eindruck beim Hören von "15 Jahre Deutschrock & SKAndale" war, dass die Jungs nicht mehr so gewollt provokant wirkten und einfach mal Spaß haben wollten. Nötig haben sie es auch nicht, denn der Erfolg spricht für sie. Wer nun aber denkt, dass es hier keine Kampfansagen gibt, der hat sich geirrt. "Im Zweifel nicht für dich", ist eine klare Ansage an alle, die mit allen Mitteln ihr Recht durchboxen wollen und dabei vor nichts zurückschrecken. "Mein Lachen, dein Leiden" zeigt, dass Frei.Wild wissen, wer sie sind, wie sie gesehen werden und dass sie trotzdem ihren Weg gehen werden, wie sie es bisher auch getan haben. Und genau dieser Aussage folgt das Album im Ganzen. Frei.Wild machen, was sie wollen, wie sie es wollen und bedanken sich mit diesem Album dazu noch bei ihren Fans. Der Sound ist fett abgemischt, Philipp ist in Hochform und so kommen Deutschrockfans voll auf ihre Kosten.
Mein Fazit: Wo Frei.Wild drauf steht, ist Frei.Wild drin und das ist auch gut so. "15 Jahre Deutschrock & SKAndale" macht Spaß, sorgt für gute Laune und bietet wieder jede Menge Songs zum Mitsingen und zum Headbangen. Fans werden es lieben und wer was gegen die Band hat, findet so oder so etwas, dass ihm nicht passt. Mein Favorit ist "Willig, sexy und perfekt", bei dem man nicht still sitzen kann und den Chorus singt man schon beim 2. Mal mit.
![[Bild: bewertung4_5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4_5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 28. September 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Wikinger Rock] Forgotten North - As Dusend Düwels (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 08:01 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: forgottennorth.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/forgottennorth.jpg)
Tracklist
01. Kalt
02. 5 Finger
03. Seelenglut
04. Der Preis
05. Berserker
06. Fährmann
07. Drachenfest
08. Vogelfrei
09. As Dusend Düwels
Viele Monde sind vergangen, seit die wilden Nordmänner von Forgotten North die güldenen Dächer der mystischen Metropole Rungholt in den Fluten der Nordsee versinken sahen und mit ihrem stolzen Drachenboot Kurs nahmen in unbekannte Gefilde. Ihre stets von Erfolg gekrönten Beutezüge kosteten Kraft und so waren einige Verluste zu beklagen. Mit wilder Entschlossenheit jedoch brachten Stimme und Herzschlag die Horde wieder und wieder auf Kurs.
Neue Gesichter starren nun mit grimmigem Blick auf die ausgelassene Meute, wenn Börje Lokisson mit barbarischem Schrei Heimdall, den Torwächter an der Regenbogenbrücke gen Asgard beschwört und von der Heimkehr Odins wilder Krieger kündet. Da schwingen Thor Hestcreek und Oluf Johansson die Äxte und Ansgaar Lys Hårktåt füllt die Pulsschläge von Petter Thoresson mit tiefen Frequenzen. Lang schon besteht die Kumpanei dieser wagemutigen Männer.
Jetzt endlich stechen sie gemeinsam in die raue See und festigten ihren Ruf unbarmherzig ihrem musikalischen Kurs zu folgen. Mit dem „As Dusend Düwels“ Epos schrieben sie ihr eigenes Kapitel der Edda und ritzten mit spitzem Dolch ihre Namen in den Stamm Yggdrasils. Odin persönlich scheint ihr Gönner und der listenreiche Loki schenkt ihnen Inspiration zu neuen Schlachtenhymnen. Ihr nächster Eintrag in das Stammbuch Asgards wird gerade bedacht und drei neue Kapitel künden bereits vom Leben in den rauen Marschen Holsteins. Söhne und Töchter Midgards, folgt ihrem Ruf und lasst Euch verführen.
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Forgotten North sind:
Børje Lokisson: Gesang
Oluf Johansson: Gesang, Mandoline, Flöte
Thor Hestcreek: Gitarre
Ansgaar Lys Hårktåt: Bass
Petter Thoresson: Schlagzeug
Wer bei Wikinger Rock denkt, dass es sich einfach um thematisch veränderten Mittelalter Rock handelt, der wird bei Forgotten North einige positive Überraschungen erleben. Gewisse Einflüsse sind natürlich nicht zu verleugnen, die Musik konzentriert sich jedoch mehr auf den Rocksound, der auch eine der Stärken der Band ist. Forgotten North sind laut, haben aber das Talent, diese Lautstärke in sehr eingängige Melodien umzusetzen. Dadurch ist ein Album entstanden, das den ein oder anderen Ohrwurm bietet. Die Texte drehen sich wie das Genre schon sagt um Wikinger, deren Lebensart und natürlich auch um die Schlachten, die geschlagen wurden. Das Album bietet aber nicht nur musikalisch gute Unterhaltung, auch die technische Seite lässt nur Meckern auf höchstem Niveau zu.
Mein Fazit: Forgotten North liefern mit "As Dusend Düwels" eine echte Überraschung ab. Bei Wikinger Rock erwartet man eher sehr harte Töne, wie bei vielen anderen Bands, die sich den Wikingern verschrieben haben. Forgotten North hingegen klingen sehr melodisch und bieten klaren Gesang, der sich zu sehr harmonischen Chören vereint. Selbst wer mit den Wikingern nichts zu tun hat, kann sich auf "As Dusend Düwels" sehr wohl fühlen, denn die Thematik wirkt nie aufdringlich und bietet mehr als nur eine Gelegenheit zum lauten Mitsingen. Das Album macht eindeutig Lust auf mehr und so bin ich gespannt, was man von Forgotten North noch erwarten darf. Mein Favoriten und Anspieltipps sind "Drachenfest" und "Vogelfrei", zwei Lieder die mit Sicherheit in vielen Playlisten landen werden.
![[Bild: bewertung4.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 30. Juni 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Folk-Rock] Flannery - Happy Days (2015) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 07:58 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: flannery.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/flannery.jpg)
Tracklist:
01. Brossie
02. Flannery
03. Divided
04. Tell Me Ma
05. Standfast
06. The Reale Musicians
07. Happy Days
08. Whiskey Games
09. Uh Oh Goodbye
10. Epic Beer Song (Bonus Track)
Wenn auf einer CD "Celtic Folk Rock" zu lesen ist, denkt man als erstes "Oh nein, schon wieder eine Band, die alles runterspielt, was man schon kennt.". Zum Glück ist das bei "Happy Days" nur bedingt der Fall, denn Flannery konzentrieren sich größtenteils lieber auf eigene Lieder. Mit Spielfreude und ordentlich Druck durch Dudelsack und E-Gitarre wurde so ein Erstling erstellt, den man als Fan der Folkszene nicht ignorieren sollte. Die Lieder wechseln sich zwischen instrumentalen Stücken und Stücken mit Gesang ab, der bei "Divided" sogar als Folkrap präsentiert wird. Als Bonus Track ist noch der "Epic Beer Song" dabei, den man bei uns schon längere Zeit vor Release hören konnte und der es immer wieder in die Hörercharts geschafft hat.
Flannery sind:
Koos van der Goot: Gesang
Denny Myles: Bag pipe, Tin Whistle
Sebastiaan Hidding: Violine, Gesang
Steven Prins: Gitarre
Michiek Stelpstra: Bass
Peter Heerema Schlagzeug, Gesang
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Bevor ich bewerte, möchte ich mich bei Bert Hensema bedanken, durch den ich das Album überhaupt erst bekommen habe.
Nachdem ich "Epic Beer Song" schon einige Zeit kannte, war ich sehr gespannt, wie das erste Album der Band klingen würde. Schon beim ersten Durchhören war deutlich zu hören, dass Flannery mit viel Spaß an dieses Album rangegangen sind, gleichzeitig aber sehr hungrig wirken, um sich in der Szene einen Namen zu machen. Die neun Songs plus Bonustrack erinnern in ihrer Spielweise an Bands wie Dropkick Murphys oder Flogging Molly, klingen aber nie nach einer Kopie. Einen Minuspunkt gibt es nur bei der Aufnahmetechnik. Hier und da klingt es ein wenig zu dumpf und man hätte etwas besser abmischen können, ein typisches Erstlingsproblem eben. Trotzdem kann ich das Album jedem empfehlen, der Bands wie Celtica Pipes Rock, Red Hot Chilli Pipers, Bags of Rock und auch Rapalje mag.
![[Bild: bewertung4.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 23. September 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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