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| [Mittelalter / Folk] Die Irrlichter - Zaubergarten (2015) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:55 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: irrlichter_cover.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/irrlichter_cover.jpg)
Tracklist
01. Sator arepo tenet opera rotas
02. Lorscher Bienensegen
03. Merseburger Zauberspruch
04. Die Nixen
05. Skebergslåten
06. Zaubergarten
07. Elfenflug
08. Thora und der Lindwurm
09. Bergtrollets frieri (Herr Mannelig)
10. Bourré Abière
11. Die Fee
12. Mittsommerreigen
5 Jahre nach "Rauhnächte" legen Die Irrlichter ihr nunmehr siebtes Album nach. "Zaubergarten" kommt dabei mit einem hochwertigen Artwork und Booklet an, die das Album nicht nur zu einem Hörerlebnis machen. Das Album hüllt Zaubersprüche in neue Klänge, die durch eine Vielzahl von Instrumenten ein abwechslungsreiches Gewand erhalten. Dabei kommen Harfe, Oboe, Nyckelharpa zum Einsatz, sowie Cister, Dudelsack und Davul, die je nach Lied eine eigene Stimmung erzeugen. Zu Gast im Zaubergarten sind "Die Streuner", die beim Titel "Die Fee" mitwirken. Stimmungsvolle Instrumentalstücke und die Umsetzung von zum Teil jahrhundertealten Textvorlagen runden das Album ab und erschaffen so einen musikalischen Zaubergarten, der zum Träumen und Tanzen einlädt.
Die Irrlichter sind:
Brigitta Jaroscheck: Gesang, Harfe, Cister, Gitarre, Laute
Stephanie Keup-Büser: Gesang, Nyckelharpa, Sopranino, Davul, Percussion
Jutta Simon-Alt: Gesang, Schäferpfeife, Oboe, Rauschpfeife, Sopranino, Altflöte
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In den Zeiten, in denen die Mittelalterszene von Musik überschwemmt wird, die mit Effekten gestreckt wird, damit die breite Masse sie kauft, ist es wirklich sehr erfrischend ein Album zu hören, das handgemacht klingt und trotzdem hochwertig produziert wurde. Die Irrlichter schaffen es vom ersten Lied an den Hörer zu fesseln und in den Zaubergarten zu ziehen. Der elfengleiche Gesang mischt sich dabei perfekt mit den Instrumenten, die ebenfalls wunderschön eingespielt sind und zum Träumen einladen. Selbst Klassiker, die bei anderen Bands totgespielt wirken, haben hier eine persönliche Note bekommen, so das man auch diese wieder gerne hört. "Zaubergarten" ist somit ein Album, an dem man als Folk- und Mittelalterfan nicht vorbeigehen sollte, ohne es einmal anzuhören und sich selbst vom Klang verzaubern zu lassen.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 25. Juni 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Irish Folk & Pub Music] Die Greenhorns - On the Bus to Galway Bay (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:52 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: galwaybay.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/galwaybay.jpg)
Tracklist:
01. Inisheer
02. Molly Malone
03. The Ferryman
04. I’ll Tell me Ma
05. Boulavogue
06. An Irish Blessing
07. A Pub With No Beer
08. The Wild Rover
09. Blarney Roses
10. Galway Bay
11. Master McGrath
12. The Bold O’Donaghue
13. Rocky Road to Dublin
14. Whisky in the Jar
15. The Parting Glass
16. On the Bus to Galway Bay
17. Embrace (Bonus Song) - Video
Nach 2 Jahren im Studio haben Die Greenhorns nun ihr Album "On the Bus to Galway Bay" veröffentlicht, auf dem sie sowohl traditionelle Stücke als auch Eigenkompositionen präsentieren. Dies schafft das Quintett auf eine persönliche Art und Weise, denn in den letzten Jahren haben sie ihren Stil konsequent weiterentwickelt. Durch das Hinzukommen des Schlagzeugs und die eigenen Arrangements bietet das Album für jeden Geschmack etwas. Paddy Peschke meint dazu: "Das Album setzt für mich einen gelungenen Punkt hinter meine Erlebnisse in Irland. Es befasst sich thematisch mit allen wichtigen Stationen, die ich mit den Öffentlichen abgereist bin. Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, meine Bilder musikalisch und auch gestalterisch in Form dieser CD gemeistert zu haben."
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Die Greenhorns sind:
Paddy: vocals, guitar, bohdrán
Taster: accordion, vocals, whistle
Herr Fiedler: fiddle, mandolin, vocals
Onkel F.: bass, vocals, harmonica
Baimuh: drums, percussion
Die Greenhorns haben mit "On the Bus to Galway Bay" ein Album abgeliefert, das die Herzen von Folk-Fans höher schlagen lässt. Die Songliste bietet schnelle Nummern wie "I'll Tell Me Ma" , aber auch Balladen wie das bekannte "Molly Malone". Ein weiteres Hauptthema des Albums sind Pub Songs, was sich zum Beispiel durch "A Pub With No Beer", "The Parting Glass" und "The Wild Rover" auszeichnet, die bei einem gemütlichem Abend in einem Pub nicht fehlen dürfen. Wer bei dieser Auswahl eine einfache Wiederholung von heruntergespielten traditionellen Liedern erwartet, wird positiv überrascht. Jedes Lied ist liebevoll arrangiert und hat eine eigene, persönliche Note bekommen, die das Album aus der Masse hervorhebt. Technisch ist das Album ebenfalls sehr gut geworden. Die Aufnahmen sind sauber, der Gesang harmoniert wunderbar zu den exzellent gespielten Instrumenten und so bleibt kein Grund zur Kritik übrig.
Mein Fazit: So muss Folk klingen. Spielfreude, Liebe zum Detail und eine Songmischung, die durch viel Abwechslung die Stärken von Die Greenhorns aufzeigt. Sowohl Einsteiger in die Folk-Szene, als auch langjährige Anhänger können hier zugreifen, denn Die Greenhorns schaffen es, jedes Lied auf ihre eigene Art zu spielen, wodurch auch die Szene-Klassiker überraschen können. Meine Anspieltipps sind: "I'll Tell Me Ma", "A Pub With No Beer" und "The Parting Glass".
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 24. November 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Musketier - Rock] dArtagnan - Seit an Seit (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:48 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: seitanseit.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/seitanseit.jpg)
Tracklist:
01. Seit an Seit
02. Ehre wem Ehre gebühret
03. Komm mit
04. Bis um letzten Atemzug
05. Meine Liebste, Jolie
06. En Garde
07. So wie du
08. Für immer dein
09. 7 Meilen
10. Freiheit
11. Tourdion
12. Rabenballade
13. Mann mit der eisernen Maske
13. Heldenlied
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Wenn sich 3 Freunde aus Nürnberg zusammentun, um gemeinsam Musik zu machen und sich dabei dArtagnan nennen, ist es nicht schwer zu erraten, welcher Thematik sich Ben, Tim und Felix widmen. Und so nennen sie ihre Musik auch folgerichtig Musketier-Rock. Verbunden mit alten Melodien, die unserer modernen Zeit angepasst wurden, gehen die 3 auf eine musikalische Reise, die sich nicht nur mit den Musketieren beschäftigt, sondern auch von Liebe und Freundschaft handelt.
dArtagnan sind:
Ben Metzner: Leadvocals, Dudelsack, Flöten
Tim Bernard: Vocals, Gitarre
Felix Fischer : Vocals, Gitarre, Bass
"Seit an Seit" ist wahrscheinlich das am meisten diskutierte Album der letzten Monate. Die Nähe zu Santiano wurde kritisiert und sogar von Musikerkollegen wie Lord of the Lost kamen Bemerkungen über die Besetzung und die Musik. Wer die Nähe zu Santiano hören will, wird tatsächlich fündig, allerdings muss man dann auch Vergleiche mit Schandmaul, Feuerschwanz und auch Versengold ziehen. Weitere Bestätigung werden Kritiker darin finden, dass viele traditionelle Stücke verarbeitet worden sind. Doch da muss man sagen, dass dArtagnan nicht die Ersten sind und das die aufkommende Szenepolizei vielleicht erst einmal bei den Großen der Szene genauer hinhören sollte, denn dort macht man es nicht anders. Ich habe ohne diese Vorurteile hineingehört und kam zu folgendem Ergebnis:
Mein Fazit: dArtagnan liefern mit "Seit an Seit" ein gelungenes Debüt ab, das sowohl vom Gesang als auch von den eingespielten Instrumenten überzeugt. Die Lieder machen Spaß und es sind einige Ohrwürmer drauf, wie zum Beispiel "Bis zum letzten Atemzug", "Seit an Seit" und "Ehre wem Ehre gebühret", die auch meine Anspieltipps sind. Dass französische Lieder und Melodien auftauchen, die man aus der Mittelalterszene kennt, macht bei der Thematik der Musketiere natürlich Sinn. Die Romantik der Musketiere spiegelt sich in den Texten wider und das Motto "Einer für alle, alle für einen", wird auch immer wieder besungen. Mein Fazit: dArtagnan wird die Szene spalten, aber sie werden ihren Weg gehen und dabei erfolgreich sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht dem Trend der "Second Edition" gefolgt wird, was den Marketinggegnern Öl ins Feuer gießen würde.
![[Bild: bewertung4_5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4_5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 17. Februar 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Mittelalter / Celtic / World Music] Corvus Corax - Live 2015 |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:42 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: corvus_2015.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/corvus_2015.jpg)
Tracklist:
01. Saltatio Mortis
02. Crenaid brain
03. Totus Floreo
04. Mille Anni Passi Sunt
05. Venus Vina Musica
06. Bacchus
07. Trinkt vom Met
08. In Taberna
09. Havfrue
10. Sverker
11. Béowulf is mín nama
12. Heidutzki Tanez
13. Saltarello
14. Spielmannstanz
Nach der Tour zum 25 jährigem Bestehen melden sich Corvus Corax mit einem neuen Live Album zurück. Aufgenommen vor 6000 Zuschauern auf dem "Trolls & Legends" Festival, dem größten Mittelalter- und Fantasyfestival der BeNeLux-Länder. 67 Minuten lang zeigen Corvus Corax, dass sie live ein Erlebnis der besonderen Art sind. Die Mischung der Lieder bietet Neueinsteigern eine gute Chance, die Formatio kennen zu lernen, während langjährige Fans sich mit diesem "Best of" eine Auswahl der besten Lieder anhören können, die viele Live -Erinnerungen hervorrufen wird.
Corvus Corax sind:
Castus Karsten Liehm: Dudelsack, Schalmei, Cister, Trumscheit, Busine - Gesang
Norri Drescher: Trommeln, Percussion, Gordon
Hatz: Trommeln, Percussion, Gesang
PanPeter: Dudelsack, Schalmei
Vit: Dudelsack, Schalmei
Steve the Machine: Drums, Perkussion
Jordon: Dudelsack
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Was soll man zu Corvus Corax selbst noch viel schreiben? Wer sich mit der Mittelalterszene beschäftigt, kommt an den "Königen der Spielleute" nicht vorbei. Das Album ist wieder ein Paradebeispiel dafür, wie eine Mittelalterband live klingen muß. Es ist kraftvoll, kommt ohne technische Effekte aus, lauter und klar eingemischter Gesang ist zu hören und eine Verbundenheit mit dem Publikum ist da. Dieses kommt leider ein wenig leise rüber und so stellt sich die Frage, wo die 6000 Zuschauer sind, die bei der Aufnahme dabei waren. Sicherlich kommt es Hörern, die Publikumsgeräusche nicht unbedingt mögen sehr entgegen, aber wo "Live" draufsteht, darf man das "Live" Erlebnis nicht durch leises Abmischen mindern.
![[Bild: bewertung4.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 14. September 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Mittelalter / Celtic /World Music] Corvus Corax - Ars Mystica - Selectio 1989 - 2016 |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:36 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: arsmystica.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/arsmystica.jpg)
Tracklist:
01. Impressiones
02. La i mBealtaine
03. Mille Anni Passi sunt
04. Corvus Corax Trioculi (Game of Thrones Theme)
05. Sverker
06. Cheiron
07. Hymnus Apollon
08. Qui Nous Demaine
09. Unicornis
10. Die Klage
11. Ballade de Mercy
12. Is Nomine Vacans (Gothic 3)
13. O Varium Fortune
14. Ergo Bibamus
15. Palästinalied
„Ars Mystica“ vereint in einer sorgfältigen Zusammenstellung die mannigfaltigen Stärken der Band. Ob wohlklingende Balladen mit eindrucksvollem Gesang und verzaubernden Melodien wie „Lá í mbeltane“, „Ballade de Mercy“ oder „Qui nous demaine“, die ferne Traumwelten erschaffen, oder heroische Lieder und Hymnen wie „Mille Anni Passi Sunt“, „Sverker“, „Die Klage“ oder „Is Nomine Vacans“ (bekannt aus dem Soundtrack zu dem Computerspiel „Gothic 3“), die durch eindrucksvolles Schlagwerk und getragene Instrumentenlinien die Schicksale großer Helden erzählen: Jeder der Songs dieses Albums entführt in seine eigene fantastische Menschen- und Weltenseele.Das Highlight und die besondere Überraschung dieser Platte ist die mittelalterliche Version des „Game of Thrones“ Main Themes, die Corvus Corax besonders am Herzen liegt. Zu den ersten Dreharbeiten der Pilotfolge damals eingeladen und als Live-Musiker vor Ort agierend war dieses Album schnell ohne die „GoT“-Bearbeitung nicht mehr denkbar. Bei diesen neuen Bearbeitungen und teils neuen Inszenierungen wurden Corvus Corax unterstützt von einigen Freunden und Wegbegleitern, die von Mystik & Phantastik ebenso eingenommen sind wie die Spielmänner selbst: Anke aus Siebenbürgen am Gesang, Julia Lindner an der Barockviola, Werner alias Tec als Magier der Klänge und Oliver s. Tyr von „Faun“ an der Harfe.
Corvus Corax sind:
Castus Karsten Liehm: Dudelsack, Schalmei, Cister, Trumscheit, Busine - Gesang
Norri Drescher: Trommeln, Percussion, Gordon
Hatz: Trommeln, Percussion, Gesang
PanPeter: Dudelsack, Schalmei
Vit: Dudelsack, Schalmei
Steve the Machine: Drums, Perkussion
Jordon: Dudelsack
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Auf den ersten Blick scheint ein Best of Album eine beliebte Sache zu sein, um schnelles Geld zu verdienen, indem man beliebte Lieder einfach neu zusammenwürfelt, die bereits auf anderen Alben genau so schon zu hören waren. Bei Corvus Corax ist dies zum Glück nicht der Fall, denn die Lieder sind nicht nur neu gemastert, sondern auch zum Teil neu inszeniert und das mit bekannten Gästen aus der Folk- und Mittelalterszene. Die Umsetzung des Game of Thrones Theme wird die Hörer noch zusätzlich begeistern und in ihren Bann ziehen. Wie immer wird es schwer werden, jeden Fan zu überzeugen, weil doch jeder eigene Lieblingslieder hat. Dazu muss man aber sagen, dass die Auswahl sehr gut getroffen worden ist und man auch über das Fehlen des einen oder anderen Liedes gut hinwegsehen kann.
Mein Fazit sieht daher folgendermaßen aus: Fans kommen an "Ars Mystica" nicht vorbei und für Neueinsteiger ist es das perfekte Album, um Corvus Corax, aber auch mittelalterliche Musik im Allgemeinen für sich zu entdecken. Von mir gibt es daher ein klare Kaufempfehlung für "Ars Mystica".
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 09. Juli 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Folk / Weihnachten] Cobblestones - KRIST'STOLLEN 13 (2014) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:32 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: kriststollen13.jpg]](http://durchgehoert.de/images//reviews/kriststollen13.jpg)
Tracklist:
1. Christmas In The Old Man's Hat
2. The Pace Egging Song
3. Jingle Bells
4. Seven Joys Of Mary
5. The Holy And The Ivy
6. Frosty The Snowman
7. The Wren Song
8. Fairytale Of New York feat. Bekki
Zum Jahresabschluss des Jahres 2014 wollten sich die Cobblestones bei ihren Fans für ein tolles Jahr und eine wunderbare Saison 2014 bedanken. Dafür haben sie mit "KRIST'STOLLEN 13" ein Weihnachtsalbum der eigenen Art produziert. Folkig, humorvoll und mit viel Spaß kommen die 8 Lieder daher und bescheren so ein Weihnachten, bei dem man tanzen und feiern möchte. Zum Abschluss gibt es dann noch den Klassiker "Fairytale in New York", dem Bekki mit ihrer Stimme ein ganz eigenes Gefühl verleiht.
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Die Cobblestones sind:
Andreas Macherauch: Gesang, Gitarre, Mandoline, Kazoo & Waschbrett
Andy Knappe: Gesang, Gitarre & Akkordeon
Martin Lendt: Gesang, Gitarre, Mandoline, Tinwhistle, Bassdrum, Bodhrán, Kontrabass & Waschbrett
Marcus Bernhardt: Gesang, Kontrabass, Mandoline, Bass-Mandola, Tinwhistle & Mundharmonika
Die Cobblestones verbinden Folk und Weihnachten auf ihre ganz eigene Art und Weise und gehen dabei mit einem Augenzwickern an die Thematik heran. So ist "Jingle Bells" nicht nur eine musikalische Eigeninterpretation, sondern auch vom Text her vielleicht nicht so, wie man es im Voraus erwartet. Aber gerade das macht dieses Album so einzigartig, denn es hebt sich ganz klar von den üblichen Weihnachtsalben ab, die eher ruhig und besinnlich sind. Wer Weihnachten also nicht ganz so ruhig feiern möchte, sollte dieses Album in seiner Sammlung haben. Mein Anspieltipp ist ganz klar "Frosty The Snowman", bei dem ich selbst immer wieder einen Lachflash bekomme.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 06. Dezember 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Folk] Clonmac Noise - Ordinary Pub Crawl (2017) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:28 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: clonmacnoise.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/clonmacnoise.jpg)
Tracklist:
01. Highland Paddy
02. Dancing Molly
03. Ballyfin Polkas Set
04. The Rattlin’bog
05. Johnny I Hardly Knew Ya
06. Leaving of Liverpool
07. Dat du min Leevsten bist
08. Widerror
09. Tell Me Ma
10. Drunken Lullabies
11. The Raggle Taggle Gypsy
12. Black Velvet Band
13. Bugger Off
Clonmac Noise ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus der kulturellen Landschaft des Großraums Gifhorn, Wolfsburg, Braunschweig. Mit ihrer authentischen und ganz individuellen Darbietung und Interpretation von Folk Music begeistern sie seit mehreren Jahren verschiedenste Zuhörer. Sänger Dan Mac Gabhann transportiert mit seiner Stimme den Rotz und Dreck manch’ irischer Stadt und gleichzeitig die Romantik und lieblichen Begebenheiten Irlands und anderer Gegenden. Ihre „Ordinary Pub Crawl Tour“ führte sie in den Jahren 2015/2016 durch viele Pubs und Konzerte der Gegend, aber auch darüber hinaus nach Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Clonmac Noise haben viele dieser Auftritte auf einer CD festgehalten und präsentieren mit ihrem zweiten Album „Ordinary Pub Crawl“ 13 Songs live von den Brettern, die die Welt bedeuten.
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Clonmac Noise sind:
Dan MacGabhann - Gesang, Gitarre, Bodhran, Bouzouki
Sean O`Pete - Irish Tenor Banjo, Gitarre
Johnny O`Pete - Tin Whistle, Low Whistle, Bass
Tim Galbraith - Akkordeon, Cajon, Drums
Malt "Whisky" MacBeard - Fiddle, Bass
Wer schon einmal in einem Pub war und dort Livemusik genießen durfte, wird sich bei "Ordinary Pub Crawl" sofort wohl fühlen. Clonmac Noise bieten eine Sammlung von Aufnahmen, die hier zu einem Gesamtwerk zusammengeführt worden sind und den Hörer durch viele bekannte Lieder führen. Sänger Dan MacGabhann wechselt dabei stimmlich von gefühlvoll zu einem frechen und leicht dreckigen Ton, der die Stimmung der Lieder sehr gut rüber bringt. Doch nicht nur der Gesang überzeugt, auch an den Instrumenten beweisen Clonmac Noise, was sie draufhaben. Das Publikum geht begeistert mit und trägt seinen Teil zum Livefeeling bei, wobei es hier und da etwas leise eingemischt worden ist. Ansonsten ist es eine technisch sehr gute Aufnahme, die Lust auf mehr macht und quasi zum Besuch eines Konzertes auffordert.
Mein Fazit: "Ordinary Pub Crawl" schafft es, die Stimmung eines Irish Folk Abends in die Abspielgeräte der Hörer zu übertragen. Die Band zeigt viel Spielfreude, macht gute Laune und klingt dabei auch sehr gut. Die Mischung der Lieder ist ebenfalls sehr gut und bietet für jeden etwas. Bei einigen Stücken ist das selbst gewählte Tempo meiner Meinung nach etwas zu hoch, was hier und da dazu führt, dass die englische Aussprache etwas verwaschen klingt. Im Gesamtbild ergibt sich so aber eine Liveaufnahme mit allen sympathischen Ecken und Kanten, die so ein Konzert eben ausmachen und die beim Anhören Spaß bereitet. Meine Anspieltipps sind "Highland Paddy", "Tell Me Ma", "Drunken Lullabies" und "Bugger Off".
![[Bild: bewertung4.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 21. März 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Songwriter / Lyric] Chapeau - Claque [klak] (2015) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:17 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: chapeau.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/chapeau.jpg)
Tracklist
1. Der hinterlistige Heinrich
2. Die Schnecken
3. Ein frohes Ereignis
4. Fipps, der Affe, am Klavier
5. Die Fliege
6. Der Maulwurf
7. Der Philosoph
8. Der Frosch
9. Hans Huckebein - Streiche und Tod
10. Fink und Frosch
11. Erster Streich
Chapeau präsentieren mit "Claque [klak]" ihr Debütalbum und widmen sich dabei ganz den Texten von Wilhelm Busch. Der Albumtitel ist eine lautmalerische Anspielung auf den Klappzylinder und zeigt so schon die Vorliebe der Band zu Wortspielereien. Musikalisch werden die Texte in einer Vielfalt verpackt, die von Pop bis Country reicht, sich aber in keinster Weise von Genregrenzen einengen lassen. Wer die Texte von Wilhelm Busch kennt, hat hier die Möglichkeit, diese auf eine neue und erfrischende Art zu genießen.
Chapeau sind:
Max Heckel: Gesang, Gitarre, Banjo, Violine, Perkussion
Tabi Harzer: Piano, Gesang
Aron Thalis: Schlagzeug, Perkussion
Gastmusiker auf "Claque [klak]:
Marcel Storjohann: Kontrabass, E-Bass
Nobody Knows: Refrain "Erster Streich"
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Von Beginn an schaffen es Chapeau, den Hörer zu begeistern, denn die Mischung der Texte zur musikalischen Umsetzung ist sehr gut gelungen und wenn man die Texte kennt, erwischt man sich sehr schnell beim Mitsingen. Die einzelnen Lieder sind jeweils ein Gesamtkunstwerk für sich und jedes hat einen eigenen Stil, wodurch man jeden Text auf eine ganz eigene Art erlebt. Sowohl der Gesang, als auch die Aufnahme der Instrumente sind sehr liebevoll und überzeugen auf ganzer Linie, was "Claque [klak]" zu einem wundervollen Hörgenuss macht.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 14. Juni 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Celtic Rock] Celtica Pipes Rock! - Steamphonia (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:14 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: steamphonia.jpg]](http://durchgehört.de/images/reviews/steamphonia.jpg)
Tracklist:
01. Steamphonia
02. Demon of Carbonium
03. Harbour in the Sky
04. Telegram fron Monsieur Verne
05. Carmina Celtica
06. The Iron Angel
07. Full Steam Ahead
08. Nautilus Descending
09. Antarctica
10. Victoria's Desire
11. Deus Ex Machina
12. A Sinister Romance
13. Megawatt
14. Gateway to Utopia
2016 ist das siebte Jahr in der Geschichte von Celtica Pipes Rock! Und dieses steht im Zeichen vieler Veränderungen. 2009 von Gajus Stappen gegründet, wurde zunächst traditionell klingender, schottischer Sound von Dudelsäcken mit Rockelementen kombiniert. Dies hatte der Band internationalen Erfolg gebracht, was die Reaktionen auf das erste Album "Rising" im Jahr 2010 bewiesen haben. Seit dem 2. Album "Oceans of Fire", welches 2012 erschien, gab es zudem erstmals eigene Kompositionen. 2014 gab es dann mit "Legends & Visions" Album Nummer 3, mit dem sie ihren internationalen Erfolg noch weiter ausbauen konnten. Seitdem hat sich einiges getan, so kam 2015 noch Aya Georgieva zur Band, die mit ihrer Violine das Spektrum der Musik erweitert hat. Mit "Steamphobia" geht die Band nun neue Wege. Zum bekannten Sound kommen nun Einflüsse von Bands wie Nightwish und Within Temptation dazu, wodurch neben hörbaren Steampunk Einflüssen auch mehr Klassik und Metal in die Musik einfließen, als es bisher der Fall gewesen ist. Die Lieder auf "Steamphonia" sind zudem alles Eigenkompositionen und entführen thematisch ins viktorianische Zeitalter.
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Celtica Pipes Rock! sind:
Gajus Stappen: Bandleader, Guitar, Percussion
Duncan Knight: Great Highland Bagpipe
Jane Espie: Great Highland Bagpipe
Aya Georgieva: Violin, Keyboard
Harald Weinkum: Bass, Percussion
Matthias Katzmair: Drums
Wie der Titel "Steamphonia" schon andeutet, finden mehr Einflüsse aus dem Steampunk ihren Weg auf dieses Album, als es bisher der Fall gewesen ist. Trotz dieser Elemente bleibt die Band ihrem Sound treu und erweitert ihn nur damit, was Fans sehr freuen wird. Ebenfalls mehr im Vordergrund steht Aya Geogieve, die mit ihrer Violine noch sehr viele Feinheiten in die Lieder einbringt. Alles in allem wirkt das Album sehr rund, denn die Instrumente, Effekte und eingespielten Chöre harmonieren sehr gut. Fans freuen sich zudem über die harten Gitarrenriffs in Verbindung mit den Great Highland Bagpipes, die in dieser Kombination das Markenzeichen von Celtica Pipes Rock! sind.
Mein Fazit: Das Album ist von vorne bis hinten gelungen! Die neuen Elemente passen super zur Band, die sich mit jedem Album weiterentwickelt und so immer mehr zu einer Größe in diesem Genre wird. Der Sound beschränkt sich dabei nicht nur auf das Album, denn Celtica Pipes Rock! überzeugen auch bei Konzerten und Fans brauchen keine Angst haben, dass die Musik live Abstriche machen muss. Wer die Band kennt greift zu, man wird es nicht bereuen und neue Hörer werden sich schnell für das Album begeistern können, wenn sie mit Celtic Rock nur ein wenig anfangen können. Meine Anspieltipps sind "Harbour in the Sky" und "Full Steam Ahead!", zudem es auch noch ein Video gibt.
![[Bild: bewertung4_5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung4_5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 04. November 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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| [Folk] BUBE DAME KÖNIG - Winterländlein (2016) |
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Geschrieben von: Tommy2Rock - 18.08.2017, 06:09 - Forum: Musik
- Keine Antworten
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![[Bild: winterländlein.jpg]](http://durchgehoert.de/images/reviews/winterländlein.jpg)
Tracklist:
01. Vom Himmel hoch, da komm ich her
02. Winterwind
03. Kaspar, Melchior, Balthasar
04. Trauervögelein
05. Maria durch ein Dornwald ging
06. Knecht Ruprecht
07. Bärenschlaf
08. Es ist für uns eine Zeit angekommen
09. Vom Himmel hoch, O Englein kommt
10. Stille Nacht im August (Zither-Reinhold-Lied)
11. Stehn zwei Stern am hohen Himmel
12. Stroh
13. Feinslieb
BUBE DAME KÖNIG heißen euch auf ihrer 2. CD im "Winterländlein" willkommen. Regionale Wintersagen verarbeitet das Trio aus der Kulturstadt Halle/Saale zu neuen Folksongs. Christmas Carols von den britischen Inseln liefern die Melodien für eigene, augenzwinkernd-sehnsuchtsvolle Songs in deutscher Sprache. Und natürlich dürfen auch frische Arrangements hiesiger Weihnachtslieder nicht fehlen - instrumentiert mit Querflöte, Geige, Akustikgitarre und der ursprünglich aus dem Mittelalter stammenden Drehleier.
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BUBE DAME KÖNIG sind:
Juliane Weinelt: Gesang, Querflöte
Till Uhlmann: Drehleier, Violine, Backgroundgesang
Jan Oelmann: Gesang, Akustikgitarre, Violine
BUBE DAME KÖNIG haben schon auf "Traumländlein" gezeigt, dass sie keine normale Folkband sind, sondern mit ihrem eigenem Stil frischen Wind in die Folk-Szene bringen möchten. Dies gelingt ihnen auch auf ihrem 2. Album, denn "Winterländlein" verzaubert den Hörer von der ersten Minute an. Das Klangbild, das durch die Mischung der Stimmen und Instrumenten erzeugt wird, sucht seinesgleichen. Musikalisch wie auch technisch bewegen sich BUBE DAME KÖNIG wieder auf dem höchsten Niveau und so ist die Reise ins "Winterländlein" ein wahres Vergnügen.
Mein Fazit: BUBE DAME KÖNIG schaffen es mit "Winterländlein" ein märchenhaft anmutendes Bild zu schaffen, das sich zwischen weihnachtlicher Stimmung und verträumter Winterlandschaft hin und her bewegt. Der hohe, elfengleiche Gesang von Juliane Weinelt verzaubert immer wieder aufs Neue. Jan Oelmann, als männliches Pendant im Gesang überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie und wirkt dabei wie ein Märchenerzähler, der euch winterliche Sagen überbringt. Zusammen mit den wirklich exzellent gespielten Instrumenten liegt hier der erste Anwärter für das Weihnachts- und Winteralbum des Jahres 2016 vor. Einen Anspieltipp zu geben fällt mir dieses Mal wirklich schwer, da alle Lieder sehr gut sind. Deshalb überlasse ich es den Hörern selbst, dieses Album für sich zu entdecken.
![[Bild: bewertung5.png]](http://durchgehoert.de/images/bewertung/bewertung5.png)
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 24. Oktober 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.
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