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  [Country / Folkmetal] Mandowar - Hellboys from Cow (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:52 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: Cover_Mandowar.jpg]


Tracklist
1. Alexander Strack
2. Engel
3. (Ghost) Riders In The Sky
4. Hellboys From Cow
5. Holy Diver
6. Kashmir
7. Master Of Puppets
8. Radar Love
9. Wish You Were Here


Mandowar sind wieder da und legen nach "Fistful of Bullets" und "Greatestits" nun ihr drittes Album "Hellboys from Cow" nach. Mit Mandoline, Gitarre und Ukulelenbass bewaffnet, nehmen sich die 3 "Gods of Folk" erneut bekannte Klassiker vor und kreieren dabei einen völlig neuen Sound, der die Klassiker frisch und unverbraucht klingen lässt. Die Lieder werden dabei auch im Stil verändert und mit bekannten Melodien bereichert, wodurch man nie weiß, was einen eigentlich erwartet, bis man die Lieder dann wirklich hört. Die Feinheiten und Details werden dabei erst bei mehrfachem durchhören wirklich entdeckt.


Mandowar sind:
Nils "Nailz" Hofman: Leadsänger, Gitarre
Joe Schulz: Bass, Backgroundgesang
Tom Laundhardt: Mandoline, Backgroundgesang


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Auch beim dritten Streich treffen Mandowar voll ins Schwarze. Der bandtypische Humor und die deutlich erkennbare Handschrift bei den Songs überzeugen Fans der Band sofort und auch wer die Band bisher nicht kannte, wird sicherlich Gefallen an "Hellboys from Cow" finden. Die Songs sind nicht nur runter gespielte Cover, wie man es von anderen Bands kennt, sondern Neuinterpretationen voller eigener Ideen und Zitaten aus anderen Songs. Bei ca. 38 Minuten Spielzeit hätte mit Sicherheit noch der ein oder andere Song Platz gefunden, was den Hörgenuss aber nicht mindert.

[Bild: bewertung4.png]

*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 12. Juni 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Dark Rock] Lord of the Lost - Swan Songs (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:48 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: lotl.jpg]


Tracklist:
CD1
1. Six Feet Underground (Swan Songs Version)
2. Dry The Rain (Swan Songs Version)
3. Beyond Beautiful (Swan Songs Version)
4. See You Soon (Swan Songs Version)
5. Go To Hell (Swan Songs Version)
6. Antagony (Swan Songs Version)
7. Love In A Time Of War (Swan Songs Version)
8. October 29 (Swan Songs Version)
9. Prison (Swan Songs Version)
10. Till Death Us Do Part (Swan Songs Version)
11. Afterlife (Swan Songs Version)
12. Sober (Swan Songs Version)
13. Credo (Swan Songs Version) 

CD2
1. Porcelain
2. Lost In A Heartbeat
3. Annabel Lee
4. So Good It Hurts
5. This Life Divided
6. The Sands Of Time
7. If Johnny Cash Was Here
8. Somewhere


Die Welle der akustischen Alben ist nun auch bei Lord of the Lost angekommen. Mit Orchester und 13 Klassikern ist das Album nicht nur ein Best of der besonderen Art, sondern es zeigt Lord of the Lost von einer ruhigen und sehr emotionalen Seite. Die 8 Tracks auf CD 2 bieten dann wieder den gewohnten, wenn auch da ruhigen Sound von Lord of the Lost, der auch die Fans anspricht, die mit dem Orchestersound nichts anfangen können.


Lord of the Lost sind:

Chris Harms: Gesang, Gitarre, Cello
Bo Six: Gitarre
Class Grenayde: Bass
Gared Dirge: Piano, Synthesizer, Percussion, Gitarre
Tobias Mertens: Drums


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Die Lieder sind allesamt sehr gut umgesetzt und das Orchester ist sehr gut gezielt eingesetzt worden. Die Auswahl ist auch sehr gut getroffen und wird jeden Fan begeistern. Leider steht im Kontrast zur Musik die Stimme von Chris Harms, die auf diesem Album immer wieder ihre Schwächen offenbart, wenn er zum Beispiel so in die Tiefe geht, so das man ihn kaum noch versteht. Bei den neuen Stücken klingen Lord of the Lost dann wieder wie gewohnt. Die "Swan Songs" klingen teilweise aber nicht wirklich neu, was gerade bei den Balladen auffällt. Neu erfunden haben sich Lord of the Lost auf diesem Album nicht.

[Bild: bewertung3_5.png]

*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 21. Juni 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Mittelalter- / Folkrock] Krayenzeit - Tenebra (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:40 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: tenebra.jpg]


Tracklist:
01 Intro - De Profundis
02 Tenebra
03 Ruf der Lamia
04 Noli Timere Messorem
05 Narrenschiff
06 2000 Jahre Einsamkeit
07 Ein Tänzchen (mit Strick-Jig)
08 Fegefeuer
09 Niemandsrose
10 Chimaera
11 In Vino Veritas
12 Fiat Lux
13 Alles von mir


Mit ihrem neuen Album Tenebra lässt es die 2011 gegründete süddeutsche Formation ordentlich krachen. Die siebenköpfige Band entwickelt ihren eigenen Stil konsequent weiter und dokumentiert unmissverständlich, dass sie ihre musikalischen Wurzeln zwar im Metal hat, andererseits aber auch an der Vielfalt der folkloristischen Einflüsse festhält. In Stücken wie ´Noli timere messorem` hört man treibende Doublebass-Passagen, in ´Ruf der Lamia` hartes, modernes Riffing. Demgegenüber stehen Stücke wie ´Narrenschiff` oder ´Chimaera`, die durch traditionelle Musikinstrumente wie Chalumeau, Rauschpfeife, Tin Whistle, Low Whistle, Concertina und Drehleier bestimmt werden. 


Krayenzeit sind:
Markus Engel: Gesang, Cister, Rauschpfeife 
Chris Zoschke: Gitarre 
Alex Reichert: Gitarre, Cister, Laute, Chor 
Julia Groth*: Flöten, Rauschpfeife, Chalumeau, Concertina, Chor 
Maike Katrin Stein: Geige, Chor
Joachim Lappel: Bass 
Martin Daniel: Schlagzeug
Jessi Kondermann*: Drehleier, Flöten, Chor
Gastmusiker:
Nik: Dudelsack, Flöten
Laui: Drehleier

*Nach den Aufnahmen kam es zu einem Wechsel. Für Julia Groth, die noch auf dem Album zu hören ist, kam Jessi Kondermann in die Band.


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Wie man in der Review zu "Auf dunklen Schwingen" lesen kann, war mein größtes Problem das Krayenzeit sich zu sehr an den Vorbildern der Szene orientieren. Dies ist nun anders, denn Krayenzeit klingen reifer, mutiger und haben ihren eigenen Charakter weiterentwickelt. Musikalisch macht "Tenebra" auch einen großen Schritt nach vorn, nur die Bässe hätten im finalen Mix etwas stärker sein können. Viel Mühe wurde hörbar ins Songwriting gelegt, denn die Texte sind sehr stark, die Melodien gehen ins Ohr und jeder aus der Band, darf seine Stärken zeigen. "Narrenschiff", "Alles von mir" und "2000 Jahre Einsamkeit" sind meine Anspieltipps, da alle 3 Songs aufzeigen, was "Tenebra" ausmacht.

Mein Fazit: Krayenzeit haben alles richtig gemacht und an den richtigen Stellen das Niveau höher geschraubt. "Tenebra" gehört in jede Mittelalter- und Folkrock Sammlung und ich bin gespannt, wie das Album im Allgemeinen ankommt und was wir noch von Krayenzeit erwarten dürfen. In den nächsten Monaten wird man "Tenebra" aber sicherlich wiederholt, in der eigenen Playlist wiederfinden.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 18. August 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Mittelalter-/ Folkrock] Krayenzeit - Auf dunklen Schwingen
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:34 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: krayenzeit.jpg]


Tracklist:
01. Intro
02. Krayenzeit
03. Nachtvogel
04. Von der Fahrt übers Meer
05. Feuertanz
06. Von deinen Lenden
07. Vogelfrey
08. Erntefest
09. Verschenkt
10. Himmlische Heere
11. Wir sind erwacht
12. Wüstenregen
13. Ein Abschied


Krayenzeit - ein aufsteigender Stern am Mittelalter-/ Folkrock Himmel Die Gruppe rund um den Sänger Markus Engel präsentieren ihr Debütalbum "Auf dunklen Schwingen" und versuchen neue Maßstäbe zu setzen, indem sie mit Kraft und Kreativität, die Ketten der Mittelalterszene sprengen. Die Mischung aus Rock und Metall gepaart mit Folk und Mittelalter lassen einem schnell zu Vergleichen mit anderen Größen hinziehen, aber genauso schnell stellt man auch fest, das Die Herren und Damen aus dem Raum Stuttgart ein Album geschaffen haben, dass schnell von diesen Vergleichen ablenkt und viel Neues offenbart.


Krayenzeit sind:
Markus Engel: Gesang, Cister, Rauschpfeife 
Chris Zoschke: Gitarre 
Alex Reichert: Gitarre, Cister, Laute, Chor 
Julia Groth: Flöten, Rauschpfeife, Chalumeau, Concertina, Chor 
Karin Bußmann: Geige 
Joachim Lappel: Bass 
Martin Daniel: Schlagzeug


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Ich habe mir das Album mehrfach durch gehört und mein größtes Problem war, dass ich vieles in der Art schon vorab gehört habe. Die Flöten klingen wie bei Ignis Fatuu, das Songwriting liegt irgendwo zwischen Spielbann und Saltatio Mortis und auch die Stimme klingt ähnlich, wie bei den vorher genannten Bands. Wenn man sich davon aber nicht abschrecken lässt und das Album wirklich mehrfach hört, erkennt man dennoch nach und nach den eigenen Charakter der Band. Das Album ist dazu solide eingespielt und hochwertig produziert, so das Fans von Mittelalter- und Folkrock auf ihre Kosten kommen werden. Die Band hat damit einen guten Start hingelegt und ich bin gespannt auf mehr.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 17. September 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk] Kilkenny Band - Roving (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:31 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: kkb.jpg]


Tracklist:
01. McApine's Fusiliers
02. Streams of Whiskey
03. Rambling Rover
04. Far Away
05. Caledonia
06. Shawn's Shuffle
07. Touch the Sky
08. Galway Girl
09. Rocky Road to Dublin
10. Tall Ships
11. Molly Maguires
12. Red is the Rose
13. The Dawn
14. Seldom Sober


Die Kilkenny Band ist eine Irish Folk Band aus Bohmte und Umgebung. Mit typisch irischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Gitarre und Bodhran bieten die jungen Musiker ein Programm aus Stimmungsliedern über Alkohol, aussagereichen Balladen und virtuosen Instrumentalstücken dar. Beeinflusst wurde die Musik stark durch The Blarney, Rapalje und natürlich durch die weltberühmten Dubliners. Aus dieser Grundlage heraus ist ein eigener, sehr humorvoller Stil entstanden, der die Heiterkeit der irischen Klänge bestens vermittelt. Auch einige moderne Songs (z.B. von den Dropkick Murphys, Amy MacDonald, Chris de Burgh) wurden in das Programm eingearbeitet und mit dem typischen Sound der Kilkenny Band versehen. Mit "Roving" wurde nun das dritte Studioalbum veröffentlicht, dass nach "No Maid I've Seen" (2013) und "We'll Find It Someday" (2015) erneut die Herzen der Folk-Fans höher schlagen lässt. 


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CD's 



Kilkenny Band sind:
Jascha Kemper: Vocals, Guitar, Mandolin, Banjo
Dennis Fehlauer: Vocals, Bass
Shawn Hellmann; Guitar, Banjo, Mandolin
Raphael Schmitt: Fiddle, Backing-Vocals


Anfangs noch als Geheimtipp gehandelt mit einem "Hör dir die mal an, die klingen gut.", haben sich die Jungs der Kilkenny Band zu einem bekannten Namen in der Folk-Szene hochgearbeitet, der sich hinter keinem anderen verstecken muss. "Roving" ist mittlerweile das dritte Album und die Entwicklung der Band hat noch einmal einen großen Schritt nach vorn gemacht. Besonders auffällig ist dabei natürlich Dennis, der mit seinem Gesang ein echter Gewinn ist und der Band so noch mehr Abwechslung verschafft. Aber auch an den Instrumenten merkt man sehr gut, dass die Jungs stetig an sich arbeiten und so kommen immer mehr Feinheiten dazu, die man erst nach und nach raushört. Die Songauswahl ist erneut sehr gut und so gibt zwischen klassischen Folksongs ein Cover des aus Merida bekannten Julie Fowlis Songs "Touch the Sky" und Lieder von den bekannten Szenegrößen, wie zum Beispiel Paddy goes to Holyhead. Wer die Lieder gern mitspielen möchte, sollte außerdem ins Booklet schauen, denn dort gibt es dieses Mal neben den Texten auch Akkorde für die Gitarre.

Mein Fazit: Da ich die beiden vorherigen Alben kenne und diese schon sehr gut finde, bin ich an "Roving" mit sehr hohen Erwartungen herangetreten. Um es kurz zu machen: Das Album reiht sich nicht nur perfekt in die Reihe ein, es ist wieder eine Steigerung zu seinen Vorgängern. Dazu weiß die Killkenny Band auch bei "Roving" noch für Überraschungen zu sorgen und die Mischung der Lieder macht einfach Spaß. Meine Anspieltipps sind "Touch the Sky", "Caledonia" und "Red is the Rose" und eine Kaufempfehlung an alle, die Irish Folk mögen kann ich hier bedenkenlos abgeben. 

[Bild: bewertung5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 06. Dezember 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Folk / Fantasy] Keltenstimme - Rosenkind (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:28 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: rosenkind.jpg]


Tracklist
01. Morgenrot
02. Frühling
03. Rosenkind
04. Schrey des Raben
05. Schlachtruf
06. Trinklied
07. Der gute Rat
08. Totennacht
09. Meine Flamme (Bonustrack)


Dawid Adler gründete Keltenstimme 2009 aus dem Wunsch heraus, etwas anderes und eigenes zu machen. Mystische Gesänge die Geschichten aus fremden Welten, fernen Ländern und von Magie erzählen, dass sollte Kelstenstimme werden. Die ersten Lieder waren schnell geschrieben und die ersten Bandmitglieder gefunden. So ging die Keltenstimme auf Reisen und durfte bei vielen Konzerten die Zuschauer verzaubern. Als Support von Szenegrößen wie Eric Fish und Faun wurden nicht nur Erfahrungen gesasmmelt, sondern auch die Bekanntheit gesteigert, die bis in die Benelux Länder gedrungen ist. Mit eigenen Liedern wurde eine erste CD produziert, die ein Jahr nach Release neu aufgelegt wurde. 2013 wurde pausiert, um sich neu zu formieren und anderen Interessen zu folgen, wodurch es etwas ruhiger um die Band wurde, was aber nur nach außen der Fall war, denn hinter den Kulissen wurde fleißig gearbeitet. Neue Songs, neue Kostüme und ein Bühnenprogramm wurden ausgearbeitet und 2016 wurde dann mit der Produktion an "Rosenkind" begonnen. Das "Rosenkind" hat mittlerweile das Licht der Welt erblickt und entführt den Hörer in eine eigene Welt. Folkelemente mischen sich mit mystischen Klängen und einem Gesang, der bis zum Ende fesselt.


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Keltenstimme sind:
Dawid Adler: Bandeitung, Gitarre, Organisation, Recording, Songwriting
Jana Deichsel: Geige und Gesang, Organisation
Dominic Gehring: Flöten
Monika Moser: Gesang und Gitarre, Percussions, Songtexte
Krzysztof Adler: Trommeln und Percussions, Gesang
Stefan Bergmann: Bass


Ferne Länder, mystische Klänge und tolle Stimmen, das ist die Welt in die man von Keltenstimme entführt wird und aus der man nicht entfliehen möchte. Keltenstimme singen nicht einfach wahllos über Schlachten, Könige und dem Trinkgelage nach der Schlacht, sondern erzählen geschickt die Geschichte des tragischen Titelhelden, ohne dabei die Voraussetzung zu schaffen, dass man sich auf diese konzentrieren muss, um Spaß an den Liedern zu haben. Spaß am Album hat auch Keltenstimme selbst, denn die Spielfreude ist den Liedern deutlich anzuhören, was sich ebenfalls auf die Hörer überträgt. Auch technisch gibt es keine Mängel und so bleibt nur der Wermutstropfen, dass "Rosenkind" mit knapp 34 Minuten gefühlt viel zu kurz erscheint.

Mein Fazit: Beim Anhören des Albums kam als erstes die Frage bei mir auf, wieso ich vorher noch nie etwas von Keltenstimme gehört habe. Keltenstimme bauen schon mit dem Intro eine mystische und traumhafte Stimmung auf, die sich bis zum letzten Lied hält und den Hörer so auf eine musikalische Reise führt, die viel Abwechslung bietet. Eine besondere Stärke liegt dabei im Gesang. Die Stimmen harmonieren sehr gut und bieten gleichzeitig einen sehr wohl klingenden Kontrast, wodurch die Lieder sehr an tiefe gewinnen und das spielerische Können an den Instrumenten, ist dabei ebenfalls auf hohem Niveau. Fans von Bands wie Die Irrlichter, Die Streuner und auch Faun, werden an "Rosenkind" sofort Freude haben. Für alle anderen empfehle ich "Frühling", "Schrey des Raben" und das "Trinklied", da man mit dieser Kombination schon sehr tief in die Welt von Keltenstimme eintaucht und sich so ein gutes Bild machen kann, was man musikalisch erwarten darf.

[Bild: bewertung4_5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 23. Juni 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk] Jack-in-the-Green - Gravel Walk (2011)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:25 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: gravelwalk.jpg]


Tracklist:
1. Lord of the Dance
2. The Ferryman
3. Night Visiting Song
4. Donegal Danny
5. Gravel Song
6. Kelvin Grove
7. Molly Malone
8. The Leaving of Liverpool
9. Road to Lisdoonvarna - Pull the Knife - Kid on the Mountain
10. Oh, Are you sleeping Maggie - Waiting for the Dawn
11. Ride On
12. I'll tell me Ma
13. The Foggy Dew
14. Dirty Old Town
15. Toss the Feathers - The Musical Priest
16. Wild Mountain Thyme


Jack-in-the-Green haben sich nach einem Fabelwesen benannt, das im Frühling dafür sorgt, dass die grünen Triebe der Pflanzen ans Tageslicht kommen. Seit 1995 bringt das Quintett mit Liedern, Tänzen und Tunes dieses Gefühl auf die Bühne und auch auf CD. Passend zum Namen kommen Jack-in-the-Green aus dem grünen Münsterland. Mit "Gravelwalk" präsentieren sie ihre vierte CD, die mit der Menge an Interpretationen bekannter Traditionals fast schon ein kleines "Best of Folk" ist, das jede Folksammlung bereichert.


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Jack-in-the-Green sind:
Meinhard Hünung: Vocals & Guitar
Ulla Pällmann: Fiddle, Accordion & Vocals
Peter Schneider: Banjo, Mandolin, Guitar, Harmonica & Vocals
Dorothee Stennecken: Flutes, Whistles & Vocals
Hermann Beeke: Vocals, Bass & Bodhran


Jack-in-the-Green bieten mit "Gravel Walk" einen kunterbunten Querschnitt der Folkszene und überzeugen mit handgemachter und liebevoll inszenierter Musik. Die meisten Stücke kennt man schon vom Namen her, aber vom Klang her haben Jack-in-the-Green überall ihre eigenen Ideen einfließen lassen. Gesang und Instrumente harmonieren wunderbar, nur hier und da hätte man am Feintuning etwas arbeiten können, so dass der Klang etwas klarer rüberkommen würde. Alles in allem aber eine CD, bei der jeder Folkfan zugreifen kann.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 26. November 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  Mittelalterrock] Impius Mundi - Decem (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:21 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: imdecem.jpg]


Tracklist:
1. Verdammt sein
2. Leb dein Leben
3. Feuertanz
4. Michael Kohlhaas
5. In ein grünes Land
6. Egal
7. Ihr habt den Göttern Mut gemacht
8. Augenblick
9. Am Ende
10. Wenn die Seele geht

Seit 2006 sind Impius Mundi nun schon in der Mittelalterrockszene unterwegs und haben sich schon direkt mit ihrem ersten Album "Feuerprobe", das 2009 erschien, einen Namen gemacht. Anstatt Lieder zu covern, haben sie bekannte Melodien in ein neues Gewand verpackt und in ihre eigenen Lieder eingebaut. 2013 folgte dann "Diese Nacht...", das diese Tradition fortgesetzt hat und den Sound der Band noch mehr in eine eigene Richtung steuern konnte. Mit "Decem" liegt nun das dritte Album vor, das von Anfang an mit harten Gitarren und eingängigen Melodien aufwartet.


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Impius Mundi sind:
Hannes Riedemann: Gitarre & Gesang
Lars Meyer: Gesang, Dudelsack & Schalmeien
Peter Heilen: Dudelsack, Schalmeien & Drehleier
Ralf Bruns: Drums
Jan-Hendrik Martin: Bass, Gesang & Gitarre
Jürgen Grimme: Booking, Office & Foto
Als Musiker noch auf diesem Album dabei:
Claas Rüscher: Bass (Ausstieg bekannt gegeben am 31.10.2015)


Zum dritten Mal rocken sich Impius Mundi in die Gehörgänge der Mittelalterrockszene. "Decem" führt den Stil der Band konsequent fort und hat doch seinen eigenen Klang, denn die Entwicklung der Band ist deutlich zu hören. Die Vorgänger waren schon sehr gut, doch hier merkt man noch mehr, dass sie nach sich selbst klingen möchten und nicht wie eine von vielen Mittelalterrockbands, die man kaum noch unterscheiden kann, außer vielleicht noch am Gesang. Dieser kommt übrigens klar und deutlich rüber und verbindet sich sehr gut mit Instrumenten und Melodien. Wer die Band kennt, kommt an diesem Album nicht vorbei, wer auf der Suche nach Abwechslung ist, sollte unbedingt reinhören. Meine Anspieltipps sind "Feuertanz" und "Ihr habt den Göttern Mut gemacht". 

[Bild: bewertung4_5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 28. November 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Hard Rock] I Prevail - Lifelines (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:17 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: lifelines.jpg]


Tracklist:
01. Scars
02. Stuck in Your Head
03. Lifelines
04. Come and get it
05. Chaos
06. Alone
07. Outcast
08. Rise
09. Already Dead
10. Pull the Plug
11. One More Time
12. My Heart I Surrender
13. Worst Part of Me


I Prevail, das sind Brian Burkheiser, Eric Vanlerberghe, Steve Menoian und Ree Runstad, die auf ihrem Debütalbum "Lifelines" (Fearless Records) das Phänomen I Prevail für sich und ihre Hörer neu entdecken. Nach dem Release ihrer ersten EP "Heart vs. Mind" 2014 hat sich für die Band alles verändert. Die EP hat sich über 60.000 mal verkauft und die Band aus Detroit tourte mit Bands wie Hollywood Undead und Crown the Empire. Währenddessen hat sich das Taylor Swift Cover "Blank Space" als Single über 300.000 mal verkauft und ist in die Top 20 bei Active Rock Radio aufgestiegen und wurde über 22 Millionen mal auf Youtube angeschaut und über 17 Millionen mal auf Spotify angeklickt, was sie in die Top 10 der Viral Charts gebracht hat. Die Band wurde außerdem als “Breakthrough Band” bei den 2016 Alternative Press Music Awards nominiert. Das alles hat die perfekte Ausgangssituation für den ersten Langspieler "Lifeline" gebildet. Anfang 2016 sind die Jungs in die Wall of Sound Studios in Riley, Michigan gegangen, um dort mit den Produzenten B.J. Perry and John Pregler zusammenzuarbeiten. Nach zwei Jahren auf Tour haben I Prevail nun ihren Stil entwickelt und entfalten diesen auf "Lifelines" zum ersten Mal in seiner vollen Bandbreite.


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I Prevail sind:
Brian Burkheiser: Clean Vocalist
Eric Vanlerberghe: Harsh Vocalist
Steve Menoian: Lead Guitar
Lee Runestad: Drums


Spiel, Satz und Sieg. Dieser sportliche Ausdruck beschreibt nicht nur die Karriere von I Previal, er trifft auch auf das Album zu. Die Weiterentwicklung nach "Heart vs. Mind" ist deutlich zu hören. Die Band hat an allen Stellen noch eins draufgelegt und ihren Stil verfeinert. Würde man nicht wissen, dass "Lifelines" das Debütalbum ist, würde man es bei dem Sound auf keinen Fall erwarten. Technisch und musikalisch arbeiten die Jungs auf höchstem Niveau und die Wahl, sich für B.J. Perry und John Pregler als Produzenten zu entscheiden, hätte passender nicht sein können. Es bleibt zu hoffen, dass der Erfolg für I Prevail nicht zu einem Damokleschwert wird, wie es zum Beispiel bei Papa Roach ist, die sich bei allen Veröffentlichungen an ihrem ersten Album messen lassen müssen.

Mein Fazit: I Previal haben es sofort geschafft, sich in meine Playlisten zu spielen, denn die Mischung aus harten Gitarren, den Stimmen von Brian und Eric und treibenden Rhythmen hat mich von Anfang an begeistert. Die Jungs mischen Elemente verschiedener Subgenre des Rocks und Metals, verbinden diese mit ihren eigenen Ideen und entwickeln so einen ganz eigenen Sound, den man sofort erkennt. Wer 2016 auf Rock und Metal steht, kommt hier ans Reinhören nicht vorbei, oder er verpasst einen Anwärter für das Rockalbum des Jahres. "Stuck in Your Head" als Single kann ich als Anspieltipp sehr empfehlen. Aber Vorsicht! Die Ohrwurmgefahr ist extrem hoch.

[Bild: bewertung5.png]

*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 25. November 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Hip Hop / Rock / Metal] Hollywood Undead - Day of the Dead (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 19.08.2017, 08:15 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: hollywoodundead.jpg]


Tracklist:
1. Usual Suspects
2. How we roll
3. Day of the Dead
4. War Child
5. Dark Places
6. Take me home
7. Gravity
8. Does everybody in the world have to die
9. Disease
10. Party by myself
11. Live forever
12. Save me
Deluxe Edition Bonus Tracks:
13. Guzzle, guzzle
14. I'll be there
15. Let go


Hollywood Undead sind:
Daniel "Danny" Murillo: Gesang, Bass
Jorel "J-Dog" Decker: Gesang, Rythmusgitarre, Synthesizer, Bass
George "Johnny 2 Tears" Ragan: Gesang, Bass
Jordon "Charlie Scene" Terell: Gesang, Leadgitarre
Dylan "Funny Man" Alvarez: Gesang
Matthew "Da Kurlzz" St. Claire: Gesang, Percussion, Schlagzeug


Hollywood Undead melden sich zurück! Nachdem sich das Lable A&M Octone Records 2014 aufgelöst hatte, standen Hollywood Undead ohne Plattenvertrag da. Eine Situation, die der Band nicht unbekannt war, schließlich waren sie lange auf der Suche, bis ein Label ihnen eine Chance gegeben hat. Die Band fühlte sich in die Anfangszeit zurückversetzt, daher sind sie laut J-Dog mit einer Art "Scheißegal" Haltung an das neue Album herangegangen. Die Freiheit, nur sich selbst gefallen zu müssen, hat die Band bei der Produktion ausgelebt und so hat sich der Sound von "Day of the Dead" frei entwickelt. Der Song "Day of the Dead" bezieht sich auf das in Mexico gefeierte Fest "Diia de Muertos", das jährlich drei Tage lang zwischen dem 31. Oktober und 02. November gefeiert wird.


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Hollywood Undead melden sich mit "Day of the Dead" zurück und machen einiges wett, dass die Fans beim Vorgänger stark kritisiert haben. Harte Riffs, eingehende Texte, tolle Melodien und Freude am Außergewöhnlichen. Bei "Notes from the Underground" wurde besonders der Mainstream Sound und die ruhigere Gangart nicht angenommen, das ist hier zum Glück vorbei. Schon auf der normalen Edition finden sich eine Menge toller Songs, die durch die Bonussongs noch erweitert werden. Hollywood Undead werden ja oft mit Linkin Park verglichen, was aber nur auf einen Teil der Songs zutrifft. Die Band lässt sich in kein Genre drängen und spielt zum einen mit starken Rockelementen, aber auch reine Hip Hop Songs sind vertreten, wodurch es nie langweilig wird. Dieser Wechsel führt aber sicherlich dazu, dass nicht jeder alles mag, aber das ist auch nicht das Ziel von Hollywood Undead, die einfach nur ihr Ding durchziehen und dadurch den Mainstream auch gewollt links liegen lassen. Meine Anspieltipps sind "Gravity", "Day of the Dead" und "Party by myself", durch die man schon sehr gut durch die Welt von Hollywood Undead geführt wird.

[Bild: bewertung5.png]

*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 25. September 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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