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  [Deutsch-Folk] Versengold - Funkenflug (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:44 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: funkenflug.jpg]


Tracklist:
01. Niemals sang- und klanglos
02. Funkenflug
03. Samhain
04. Haut mir kein' Stein
05. Feuergeist
06. Biikebrennen
07. Nebelfee
08. Solange jemand Geige spielt
09. Verliebt in eine Insel
10. O'Rileys Lichterfest
11. Herz durch die Wand
12. Schnee fällt
13. Das wär' ein Traum
14. In aller Ohr


Seit die 7-Köpfige Band Versengold 2015 der Einstieg auf Platz 22 der deutschen Albumcharts gelang, hat sich viel getan: Mit ihrem unverwechselbaren, temperamentvollen und treibenden Folksound, werden sie zu Recht als einer der heißesten Geheimtipps der deutschen Musikszene wahrgenommen. Handgemacht, ehrlich und virtuos an Gitarre, Violine, Nyckelharpa, Bouzouki, Bass & Drums bringt die Formation aus Bremen ihr Publikum zum Singen und Tanzen. Mit dem neuen Album „Funkenflug“, welches am 04.08. erscheint, knüpfen sie an ihren Erfolgen an. Mit „Funkenflug“ zeigt die Band unverkennbar den Anspruch, sich fest im deutschsprachigen Musikgeschehen zu etablieren. In den renommierten Principal Studios wurde in Zusammenarbeit mit Produzent Jörg Umbreit der bewährt erdige, akustische Folksound und die feinsinnigen Texte ergänzt durch hymnische Chöre, treibende Rhythmen und eingängige Refrains.


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Versengold sind:
Malte Hoyer: Gesang
Daniel Gregory: Gitarre
Thomas Pinto Heuer: Bodhrán, Bouzouki
Florian Janoske: Geige
Alexander Willms: Geige, Nyckelharpa
Eike Otten: Bass
Sean Lang: Schlagzeug, Klavier


Wer sich schon länger mit Versengold beschäftigt, wird von Album zu Album gemerkt haben, dass die Jungs sich immer weiter von dem rauen, ungeschliffenem Ton verabschiedet haben, der die früheren Alben bestimmt hat. An seine Stellen sind immer komplexere und harmonischere Kompositionen getreten, die auch die Entwicklung der Band und vor allem des Songwritings von Malte Hoyer aufzeigen. Schon "Zeitlos" richtete sich nicht mehr vordergründig an die Folk- und Mittelalterszene, sondern ging schon den ersten Schritt in Richtung eines größeren Publikums. Der Vorwurf sich verkauft zu haben, ließ auch nicht lange auf sich warten und nicht wenige Fans, haben "Funkenflug" schon sehr früh abgelehnt. Das Veränderungen bei langjährigen Fans auf Ablehnung stoßen ist nicht neu und im Fall von "Funkenflug" sollte man sein Urteil erst fällen, wenn man das Album gehört hat. Die Melodien laden zum Tanzen ein, die Texte sind eingängig und man singt schnell mit und das Album macht einfach Spaß. Spielerisch und technisch waren Versengold nie besser und das dies zu einem anderen Sound führt, ist eine logische Konsequenz.

Mein Fazit: Versengold zeigen sich auf "Funkenflug" spiel- und experimentierfreudig, denn die Jungs gehen neue Wege und das mit viel Gefühl. Sicherlich ist der Stil dadurch für eine breitere Masse an Hörern zugänglich, dennoch möchte ich nicht von Mainstream Musik sprechen, da Versengold nach wie vor viel Herzblut in die Musik zu stecken und dies auch hörbar machen. "Haut mir kein' Stein" ist schon seit dem Release der Single sehr erfolgreich und beliebt und Lieder wie "Niemals sang- und klanglos", "Verliebt in eine Insel", "Solange jemand Geige spielt" und "Schnee fällt", stehen diesem Lied in nichts nach. "Funkenflug" nimmt die Hörer dabei mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, denn von Partyliedern bis hin zu romantisch-traurigen Balladen ist wieder alles dabei. Fans von älteren Alben werden vielleicht bemängeln, dass der raue Charme der älteren Alben fehlt, da der Sound glatter wirkt. Von meiner Seite aus empfehle ich ganz klar in das Album reinzuhören und sich selbst ein Bild zu machen, deshalb gibt es von mir auch keinen Anspieltipp.

[Bild: bewertung5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 2. August 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Nu Metal] Too Sick To Use Guns - We made it up (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:42 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: tstug.jpg]


Tracklist:
1. It's Not The Time To Die
2. Rest In Peace
2. Snapshot Of Reality
4. Live Fast Die Young
5. Daddy
6. We Made It Up
7. Open Letter To The World
8. One Last Wish
9. Death Note
10. Generation Sick (Bonus)


Too Sick To Use Guns aus Berlin, wurden 2012 als 2 Mann Projekt gestartet und haben sich in der Zeit auf 5 Mitglieder gesteigert, die mit We Made it up ihr Debütalbum abliefern. Laut Facebook machen die 5 Nu Metal, was aber nur das Grundgerüst der Musik liefert. Viele andere Einflüsse, machen den Sound zu einem Ganzen und so sind Alternative Elemente mit eingearbeitet und an einigen Stellen, sind auch deutlich Metalcore Einflüsse zu hören. Die Band selbst möchte nicht viel zur Musik sagen und lieber die Songs für sich sprechen lassen und da sollte man die Ohren spitzen.

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Too Sick To Use Guns sind:
Reen: Vovals
DeSad: Leadguitar
Powl: Guitar
Jet: Bass
Chri: Drums


Ich habe Too Sick To Use Guns durch einen Tipp von Facebook entdeckt und bin bei den Hörproben sofort hängengeblieben und habe mir das Album noch vor der Promofreigabe besorgt, da "Snapshot of Reality" mir auf Anhieb gefallen hat. Bei jedem Durchhören kam dann ein Lied nach dem Anderem dazu. Too Sick To Use Guns, bewegen sich im Nu Metal Bereich, sind aber nicht an das Genre gebunden und so entdeckt man nach und nach mehr Musikstile, die in den Sound mit eingebracht worden sind. Eigentlich müsste ich die volle Punktzahl geben, da ich aber sehr viel Potential bei der Band sehe und gespannt bin, was man in Zukunft noch erwarten kann, lasse ich etwas Luft nach oben frei, die ich beim nächsten Album dann gern mit dem 5. Drachen auffülle.


[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 23. November 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk Rock] Tir Nan Og - Jack of Folk (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:38 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: jackoffolk.jpg]


Tracklist:
1. The Leprechaun Speaks
2. Johnny Pirate
3. Dicey Fucking Riley
4. Alive
5. House of Cards
6. To Hell
7. Raggle Taggle Gypsy
8. Raise Your Glass
9. Mrs. Mac Grath
10. The Storm
11. I'm Yours


Tir Nan Og bedeutet im Gälischen "Land der ewigen Jugend" und ist laut irischen Sagen die Heimat von Feen, Leprechauns und Elfen und wurde nach einem Jungbrunnen benannt. Die 5 Musiker von Tir Nan Og, touren seit über 14 Jahren gemeinsam und haben über 200 Konzerte gegeben, was die Band über ihre Heimat in Bayern hinaus, bekannt gemacht hat. Ihr Stil ist eine Mischung aus rockigen Beats, launigen Texten und typisch irischen Melodien. Mitsingen und mittanzen sind bei Konzerten ausdrücklich erwünscht! Immer mit dabei ist Kobold Ö, der als heimlicher Star der Band das Publikum verzaubert und auch den Titel der aktuellen CD „Jack of Folk“ ziert.


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Tir Nan Og sind:
Carina: Gesang, Flöten, Akkordeon, Löffel, Percussion und was ihr sonst noch in die Finger fällt
Matze: Fiddle
Joggel: Bass
Robert: Gitarre &Gesang
Volker: Schlagzeug, Bodhran & Gesang


Tir Nan Og liefern mit der 3. CD ein solides Album ab, das aber einige Schwächen aufweist. Die Band bezeichnet ihre Lieder selbst als "mitreißend" und genau da ist bei mir das Problem, dass der Funke nicht so recht überspringen mag. Die Lieder sind alle gut eingespielt, aber beim Gesang fehlt es an Emotionen und hörbarer Begeisterung für die Musik. So kommen die Stimmen selbst bei Partyliedern sehr kühl rüber, was der Stimmung nicht unbeding gut tut. Als Hintergrundmusik für zwischendurch nicht verkehrt, aber wer ein Album zum Feiern sucht, hat eindeutig bessere Alternativen in der Folkszene.

[Bild: bewertung3.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 30. November 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk Punk] The Rogues from County Hell (2015)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:31 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: rogues.jpg]


Tracklist
1. Irish Dervish
2. The Leaving Of Liverpool
3. Shane
4. The Greenland Whale Fisheries
5. The Star of the County Down
6. The Irish Rover


Irish Folk aus deutschen Landen ist heute keine Seltenheit mehr, doch wenn sich 8 Musiker zusammenschließen um Musik in der Tradition von The Pogues zu machen, dann ist hinhören angesagt. Mit dem Erstling "Irish Dervish" zeigen The Rogues from County Hell, dass sie dieses Ziel auch direkt angehen und bieten in 6 Liedern einen Vorgeschmack auf das, was man in den nächsten Jahren noch von ihnen erwarten kann. Neben bekannten Liedern gibt es auch eigene Stücke, die genau so stimmungsvoll zum Tanzen einladen, wie die traditionellen Stücke, die im hohen Tempo gespielt werden und für gute Laune sorgen.


The Rogues from County Hell sind:
Acci: Gesang
Patrick: Banjo, Mandoline, Gesang
Donny: E-Gitarre
Meykel: Bass, Gesang
Wulla: Akkordeon
Hotte: Akustikgitarre, Gesang
Tina: Tin Whistle, Flöte, Gesang
Udo: Schlagzeug


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Laut, schnell und dreckig. So könnte man das Album in 3 Worten beschreiben und es ist durchweg positiv gemeint. Die Lieder fliegen einem regelrecht um die Ohren, sind dabei aber nicht mit Schlagzeug und E-Gitarren überladen, so das man beim Hören einfach Spaß hat und schneller mitsingt und mittanzt, als man selbst bemerkt. Durchweg eine tolle Partyscheibe, die nur durch ein paar technische Mängel am Mastering an einer höheren Punktzahl vorbeifolkt.

[Bild: bewertung3_5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 20. Juni 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk Punk] The O'Reillys and The Paddyhats - Seven Hearts, One Soul (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:25 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: sevenhearts.jpg]


Tracklist:
01. Intro
02. Black Sails
03. We All Know
04. Black and White
05. Chief of the Sea
06. Barrels of Whiskey
07. Hey You
08. Fair Old Lady
09. What I am
10. Hang by the Neck
11. Black and Tans


The O'Reillys and The Paddyhats sind:
Sean O'Reilly: Acoustic Guitar, Tin Whistle, Low Whistle and Vocals
Dwight O'Reilly: Banjo, Accordeon, Acoustic Guitar and Vocals
Emily O'Farrell: Violin
Connor O'Sullivan: E-Guitar
Fitzgerald O'Brien: Bass Guitar
Dr. Bones: Drums
Ian Mc Flannigan "The Chief": Backing Vocals, Blues Harp, Chain, Dashboard
sowie:
Ryan O'Leary: Dancing Shoes
Duncan McNaughty: Roadie, Special Effects, Driver
Johnny McNaughty: Roadie, Special Effects
Billy McAnger: Merch
Angus The Orphan: Roadie
Dobby Fitzpatrick: Light
Tevin McKelly: Sound


4 Jahre nach ihrem ersten Album "Sounds of the narrow Streets", melden sich The O'Reillys and The Paddyhats aus Gevelsberg mit "Seven Hearts, One Soul" zurück. Die Band hat sich merkbar weiterentwickelt und das hört man den neuen Songs an. Wer die Band von Live Auftritten kennt, hört die gleiche Energie in den Songs, die auch bei Konzerten vorhanden ist auf der CD raus. Und mit "Seven Hearts, One Soul" werden The O'Reillys and The Paddyhats garantiert begeistern, selbst wenn man die Band vorher noch nicht kannte.


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The O'Reillys and The Paddyhats bieten mit "Seven Hearts One Soul" ein Folkrock Album, das die Herzen der Genrefans höher schlagen lassen wird. Die Songs gehen sofort ins Ohr, die Aufnahmen sind sehr gut und so bleibt der Spaß weder technisch, noch musikalisch auf der Strecke. Dazu bieten die Songs Feinheiten, die man erst nach und nach entdeckt und so wird auch das wiederholte Anhören nicht langweilig. Mit Songs wie"Barrels of Whiskey", "Black Sails" und "We all know", befördern sich The O'Reillys and The Paddyhats direkt in die Playlist meiner Folkshow und sollten auch in den privaten Playlisten, für die nächste Party, nicht fehlen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für Fans des Genres.

[Bild: bewertung5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 28. April 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Folk Pop Rock] The Kelly Family - We got love (2017)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:22 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: kellyfamily.jpg]


Tracklist:
01. Nanana
02. Fell In Love With An Alien
03. An Angel
04. Stand By Me
05. First Time
06. Good Neighbor
07. Brothers And Sisters
08. Why Why Why
09. I Can't Help Myself
10. Imagine
11. Come Back To Me
12. Keep On Singing
13. We Got Love
14. Who'll Come With Me (David's Song)
15. No Lies
16. Because It's Love
17. Miracles
18. Baby Smile
19. An Angel


Die Kelly Family ist ein musikalisches Phänomen, das seit mehreren Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt. 1980 schafften sie in Belgien und den Niederlanden ihren ersten Nummer 1 Hit mit "Who'll come with me (David's Song)", der in Deutschland Platz 15 der Charts erreicht hat. Bis 1994 machten sie als Straßenmusiker in ganz Europa Musik, bis mit "Over the Hump" der Durchbruch gelang, ein Album das über 3,5 Millionen Mal verkauft wurde. Es folgt ein Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle vor über 17000 Fans. Aufgrund dieses Erfolges kehrte die Kelly Family 1995 in die Westfalenhalle zurück und gaben dort insgesamt 9 ausverkaufte Konzerte, was einen Rekord aufgestellt hat. Auch die folgenden Alben waren sehr erfolgreich, doch nach dem Abklingen des großen Hypes um die Familie, wurde es in den Medien ruhiger, aber der Großteil der Familienmitglieder hat noch längere Zeit zusammen Musik gemacht. Gleichzeitig wurden eigene Wege eingeschlagen. Joey ist ein bekannter und erfolgreicher Sportler, Angelo macht nun mit seiner eigenen Familie Musik und Michael Patrick Kelly hat sich bis jetzt komplett auf seine eigene Musik konzentriert und unter anderem Schlagzeilen gemacht, weil er sich eine Zeit lang in die Ruhe eines Klosters zurückgezogen hatte. Nun hat sich ein Teil der Familie zu einem Comeback wiedervereint und mit "We got love" erneut Platz 1 der Albencharts erreicht. Eine Rückkehr in die Dortmunder Westfalenhalle steht im Mai an und wie früher, sind auch diese Konzerte ausverkauft.


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The Kelly Family sind:
Patricia Kelly
Joey Kelly
Kathy Kelly
Jimmy Kelly
John Kelly
Angelo Kelly
als Gäste:
Emma Kelly
Paul Kelly


20 Jahre nach dem letzten Nummer 1 Album meldet sich eine anders zusammengestellte Kelly Family zurück und schafft es mit "We got love" direkt wieder an die Spitze der deutschen Alben Charts. Die Lieder sind aufgefrischt, klingen etwas rockiger und durch die Änderungen in der Bandbesetzung mussten viele Lieder auch im Gesang neu geordnet werden. Angelos Tochter Emma übernimmt so zum Beispiel den Part ihres Vaters im Klassiker "An Angel" und macht dies mit ihrer klaren Kinderstimme auch sehr gut und ist gleichzeitig ein Highlight des Albums. Das fehlen von Michael Patrick Kelly ist allerdings sehr gut merkbar und so kommen einige Lieder nicht an frühere Versionen heran. Die Frage, warum man nicht mehr auf neue Stücke gesetzt hat, damit man eben nicht in diese Situation gerät, ist wahrscheinlich schnell damit beantwortet, dass man bei der Reunion erst einmal viele Fans von früher ansprechen wollte. Die Verkaufszahlen sprechen für den Erfolg dieser Idee und so wird man wohl nicht zum letzten Mal ein Album der Kelly Family in der Hand halten können.

Mein Fazit: Genau genommen hätte man auch einfach ein Best of Album zusammenstellen und damit eine Reunion Tour starten können, denn "We got love" ist im Grunde eben genau das, plus die obligatorischen neuen Lieder die so ein Album eben mit sich bringt. Mit der kompletten Neuaufnahme geht man zwar Problemen mit Familienmitgliedern aus dem Weg, die lieber ihren eigenen Weg gehen, aber genau das ist eine Schwäche die ins Auge oder besser ins Ohr sticht. Es ist nicht mehr die Kelly Family, die vor 20 Jahren so erfolgreich gewesen ist, sondern nur noch ein Teil davon. Eine der wichtigsten Stimmen fehlt und auch das Feeling einiger Songs ist nicht mehr dasselbe, was besonders bei "Nanana" auffällt. Da viele der Kellys außerdem noch eigenen Projekte haben und in diesen bis zuletzt betont haben, dass sie eine Reunion nicht wollen, ist der Beigeschmack einer rein geschäftlichen Zusammenarbeit nicht zu leugnen. Fans werden trotzdem Freude haben und durch die aktuelle Medienpräsenz, werden sich auch noch viele neue Fans dazugesellen, auch wenn der Funke (noch) nicht ganz überspringen möchte.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 13. April 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Pirate Folk-Rock] The Dolmen - Storm (2012)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:17 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: thestorm.jpg]


Tracklist CD 1:
1. Rebel Faery Fling
2. Bring Me That Horizon
3. Rip the Wreckage
4. Many a Night
5. Bunch of Ragged Pirates
6. Curse You Black Sails
7. Urchins of the Sea
8. The Islander
9. Shilling to the Scum
10. Look to the Sea
11. Riptide
12. Old Port
13. The Storm
Tracklist CD 2:
1. Execution Dock
2. Gods of the Sea
3. The Mermaid
4. Look Lively
5. We're Off to Go a Plundering
6. The Barmaid
7. Dead Cats Don't Meow
8. The Kraken
9. Funeral for a Pirate
10. Locker of Doom
11. Row Us Out


The Dolmen beweisen mit "Storm" einmal mehr, dass sie eine einzigartige Band sind. Die Mischung aus Folk und Rock ist nichts neues, aber The Dolmen setzen diese Verbindung um, wie keine andere Band und lassen dabei noch viele andere Einflüsse in ihrer Musik wirken. Bei "Storm" handelt es sich diesmal um ein Konzeptalbum, dass sich mit Piraten und der Seefahrt beschäftigt und während auf der 1. CD der typische Sound von The Dolmen erklingt, dreht sich die 2. CD um Sagen und Mythen und so mischen sich zwischen den Geschichten Lieder, die zwar eindeutig nach The Dolmen klingen, aber dem Album eine eigene Note verleihen. 


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The Dolmen sind:
Taloch Jameson: Acoustic Guitar & Lead Vocals
Chris Jones: Drums
Kayleigh Marchant : Bass & Vocals
Josh Elliott: Lead Guitar, Vocals, Harmonica, Accordion & Bouzouki
Auf dem Album mit dabei:
Keri Pinney: Flute, Whistle & Vocals
Ellie Goldsack: Flute & Vocals
Gäste:
John Fennell as The Judge
Dave Goulden as Peter Love
Außerdem:
Kirsty Brown: Sound
Mark Vine: Merchandise
Sem Vine: Artwork & Design
Marloes Visser: Management


The Dolmen gehören zu den kreativsten und produktivsten Bands die ich kenne und schaffen es, trotz der Menge an Alben die sie herausbringen, immer wieder neues zu schaffen und sich dabei selbst treu zu bleiben. "Storm" startet direkt energiegeladen mit "Rebel Fairy Fling" und bis man zum Titeltrack "The Storm" gelangt, nehmen The Dolmen den Hörer mit auf eine Reise, aus schnellen Songs und tollen Balladen. "Look to the Sea" ist neben den beiden genannten Tracks mein Anspieltipp auf CD 1, denn diese 2 Songs bieten einen tollen Querschnitt aus dem, was The Dolmen ausmacht. Auf CD 2 sind die Lieder in Geschichten verpackt, die Englischkenntnisse voraussetzen, damit man sie verstehen kann, die aber auch durch Lieder aufgelockert werden und mit "Dead Cats Dont Meow" einen Klassiker beinhalten, der auf Konzerten gefeiert wird. Mein Fazit: Ein weiteres sehr gelungenes Album, dass durch die Geschichten für den deutschen Markt vielleicht etwas schwerfällig wirkt auf der 2. CD. Wer damit klar kommt und die Musik genießt, wird mit The Dolmen viel Spaß haben.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 15. Dezember 2015 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Pirate, Celtic, Folk, Rock] The Dolmen - Live at Castlefest (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 09:00 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: castlefest.jpg]


Tracklist CD 1:
01. Gallows Tree
02. Captain Kidd
03. Dead Cats Don't Meow
04. Titanya
05. Twisted At The Seams
06. Storm
Tracklist CD 2:
01. Devil's Table - Video 
02. Old Port
03. The Islander
04. Go Laddie
05. Witches Woe


The Dolmen haben sich in den letzten Jahren immer weiter nach oben in der Folkrock-Szene hochgearbeitet und dabei eine große Fangemeinde aufgebaut. Die Mischung aus fesselnden Melodien, dem teilweise schon spirituellen Gesängen von Taloch Jameson und der unverwechselbaren Stimme von Kayleigh Marchant, vereinen sich zu einem ganz eigenem Klang, der hier beim Castlefest 2015 festgehalten worden ist. The Dolmen erfüllen damit einen schon lang geäußerten Wunsch der Fans, die hier mit 90 Minuten, voll auf ihre Kosten kommen. Einen Bonus erhält die Live-Aufnahme noch durch das Flötenspiel von Anja Novotny, die hier zum ersten Mal auf einem Album von The Dolmen zu hören ist und vielen noch durch Metusa bekannt sein wird.


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Review zum Album "The Storm" 


The Dolmen sind:
Taloch Jameson: Acoustic Guitar, Lead Vocals
Chris Jones: Drums
Kayleigh Marchant: Bass, Vocals
Josh Elliott: Lead Guitar, Vocals, Harmonica, Accordion, Bouzouki
Anja Novotny: Whistle, Flute, Bagpipes
Sowie:
Kirsty Brown: Sound
Mark Vine: Merchandise
Sem Vine: Artwork & Design
Marloes Visser: Management


Bei Live-Aufnahmen ist es ja bekanntlich so, dass die Meinungen der Hörer weit auseinander gehen. Die Einen finden es unnötig und wollen lieber den Sound einer Studioaufnahme genießen, andere fordern Live-Aufnahmen, weil so das Feeling und die Verbindung mit den Fans festgehalten werden kann. Bei The Dolmen wird man denken das es da nicht anders sein, wenn man die Band noch nie live erlebt hat. "Live at Castelfest" zeigt aber schnell, dass die Live-Performance von The Dolmen, die größte Stärke der Band ist. Die 11 Lieder sind alle voller Energie, Spielfreude und Leidenschaft, die so in einem Studio nur schwer festgehalten werden kann. Und eine weitere Stärke hört man hier auch und das ist große Familie vor der Bühne, die sich über die Jahre hinweg gebildet hat, nämlich die Fans. Jedes Lied wird gefeiert, mitgesungen und so entsteht aus der Band mit ihren Fans eine Einheit, die zusammen dieses Konzert gestaltet. Technisch bietet die Aufnahme auch eine Menge. Die Lieder sind sauber aufgenommen, die Lautstärke zwischen Band und Fans ist so abgestimme, dass es sehr angenehm klingt und die Instrumente sind auch so abgemischt, dass viele Feinheiten zu hören sind.

Mein Fazit: Fans kommen um diese Aufnahme nicht herum und können blind zugreifen, sie werden begeistert sein. Wer mit der Band durch Studioaufnahmen vielleicht nicht so viel anfangen konnte, sollte dennoch reinhören, da es ein ganz anderes Feeling bietet. Anspieltipps sind von mir "Devil's Table", "Captain Kidd" und "Dead Cats Don't Meow", allerdings mit dem Hinweis, das Konzert mindestens einmal in voller Länge zu genießen, damit es richtig wirken kann.

[Bild: bewertung5.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 10. Oktober 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Irish Folk] Strings & Spoons - A Spoonful
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 08:54 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: aspoonful.jpg]


Tracklist:
01. Crooked Jack
02. Farewell to the Rhonda
03. Dennis Murphy's Polka & John Ryan's Polka
04. The Hills of Connemara
05. Smugglers
06. Step it out Mary
07. Ye jacobites by name
08. Molly Malone
09. Bonnie ship the 'Diamond'
10. The drunken Sailor
11. The Blarney Pilgrim - Irish Washerwoman
12. Auld lang syne


Mit „A Spoonful“ präsentiert das Irish Folk-Quartett Strings & Spoons aus dem Hamburger Umland sein Debütalbum und gibt seinem Publikum damit mehr als nur eine Kostprobe. Bekannte Klassiker des Genres sind die Hauptzutat, besondere Arrangements geben dem Stil ihre Würze und mehrstimmiger Gesang rundet die Kreation zu einem bekömmlichen Ergebnis ab. Hoch die Tassen (und die Löffel)! "Das Album bietet einen Querschnitt durch unser Repertoire. Einige Songs auf dem Album begleiten uns schon einige Jahre, manche sind erst vor Kurzem dazu gekommen. Deutlich wird aber, dass wir uns einen ganz eigenen, unverfälschten Stil erarbeitet haben, dem wir über die Jahre treu geblieben sind." (Sven Erik Gondlach)


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Strings & Spoons sind:
Astrid: Leadstimme, Backgroundgesang, Gitarre und Löffel
Chris: Leadstimme, Backgroundgesang und Gitarre
Sven: Violine, Backgroundgesang und Bodhrán
Tobi: Bass, Leadstimme, Backgroundgesang und Gitarre


Es ist schon erstaunlich, wie viele Bands sich dem Irish Folk verschrieben haben und wie groß die Szene gerade in Deutschland mittlerweile ist. Die Gefahr in der Masse unterzugehen und die Erwartungen an die Bands, werden daher immer größer. Strings & Spoons liefern mit "A Spoonful" ihr Debütalbum ab, welches am 15. Februar bei Prosodia erschienen ist und stellen sich diesen Herausforderungen. Wer sich mit mit dem Genre auskennt, wird sich bei der Songauswahl des Albums sofort wohl fühlen, denn es bietet eine sehr gute Auswahl an bekannten Szeneliedern. Die Stärken des Quartetts werden dabei schnell deutlich, denn die Lieder sind alle mit viel Liebe arrangiert und sie beherrschen ihre Instrumente sehr gut. Bei den Chören gibt es ein paar Stellen die nicht ganz stimmig klingen vom Timing her, die aber durch gute Leistungen an anderen Stellen mehr als ausgeglichen werden. Ein Schwachpunkt, der nichts mit der Musik zu tun hat aber dennoch auffällt, ist das Artwork des Albums. Die Schrift wirkt unscharf und die Optik an sich etwas verwaschen. Dies sollte aber niemanden abschrecken ins Album reinzuhören, denn am Ende zählt nur die Musik.

Mein Fazit: Strings & Spoons haben hier ein Debütalbum herausgebracht, dass das Potential der Band schon erhören lässt, aber an vielen Stellen noch Luft nach oben hat. Die Chöre könnten ein wenig besser abgestimmt und vor allem kräftiger sein. Während Astrid alles in die Stimme legt und an einigen Stellen schon fast an Overacting grenzt, dürften die männlichen Kollegen ruhig etwas mehr an Elan in der Stimme zulegen. Diese Punkte werden aber durch die liebevoll und technisch sehr gut eingespielten Instrumente ausgeglichen, die dem Album das richtige Feeling für ein Irish Folk Album geben. In der Endsumme hat man hier ein wirklich schönes, handgemachtes Irish Folk Album vorliegen, dass jede Sammlung bereichert und durch das man schon gespannt auf zukünftige Alben wartet. Als Anspieltipps kann ich "Step it out Mary", "Molly Malone" und "The Hills of Connemara" sehr empfehlen.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 16. Februar 2017 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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  [Singer/Songwriter] Sören Vogelsang - Fernweh (2016)
Geschrieben von: Tommy2Rock - 20.08.2017, 08:50 - Forum: Musik - Keine Antworten

[Bild: fernweh.jpg]


Tracklist:
01. Ich bin ich 
02. Zwei 
03. Fernweh 
04. Abschiedslied 
05. Die Zeit 
06. Fick dich 
07. Beziehungswaise 
08. Gutmensch 
09. Yeti 
10. Kalsarikännit 
11. Mädchen aus Glas 


„Fernweh“ ist vor allem eines: ein sehr persönliches Album. Der Wahlberliner Sören Vogelsang erzählt darin von seinem unstillbaren Verlangen, die Welt zu entdecken, das ihn bisher durch Südamerika, Afrika und nach Asien geführt hat. Neben den dort gesammelten Eindrücken und Erlebnissen geht es aber auf dem Langspieler vor allem um die Reise nach innen, um das Bestreben, sich selbst zu erforschen. Vogelsang zeigt sein Herz, seine Verletzlichkeit, seinen Frust. Mal in leisen, fast zerbrechlichen Tönen wie im „Abschiedslied“, in dem er seiner großen Liebe Lebwohl sagt. Und mal benutzt er laute, explizite Worte wie in „Fick dich“, in dem er uns nur all zu bekannte alltägliche Situationen schildert, die einen zur Weißglut treiben. Musikalisch kommen zu seiner Gitarre fast immer Bass, Cajon und Streicher hinzu, zuweilen gibt es Akkordeon und Klavier und sogar Saxofon- oder E-Gitarren-Soli. Im Opener des Albums „Ich bin ich“ singt er: „Tief in mir drin bin ich Punker im Herzen.“ Im Refrain dann heißt es, er sei „nur ein Mensch wie jeder hier.“ Bei all der Kompromisslosigkeit, der Nähe, der Intimität, bei all der Poesie und all dem Herz auf „Fernweh“ aber ist klar: Sören Vogelsang ist mehr. Er ist einer, der sich herauswagt. Der Grenzen auslotet. Der in die Ferne schweift. Der nicht nur redet, sondern macht. Nicht nur erlebt, sondern
davon singt. Und das mit Herz, mit Berliner Schnauze – und meist mit einem gesunden Schuss Verschmitztheit. 
(Quelle: bangup bullet ) 


Sören Vogelsang: Gesang, Gitarre
Gastmusiker:
Tobias Alexander: Akustikgitarre, E-Gitarre 

Phileas Hohlweck: Bass
Friedrich Bassarak: Klavier, Akkordeon
Kai Prawitt: Cajon & Percussion
Natasha Jaffe: Cello,
Soheil Boroumand: Geige
Rainer Fox: Saxophon


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Mit Fernweh hat Sören ein Album aufgenommen, dass schwer mit seinen bisherigen Werken zu vergleichen ist und gleichzeitig alle Stärken der Alben vereint, an denen er bisher mitgearbeitet hat. 
Kommen wir zum 1. Punkt, dem Songwriting. "Fick dich" ist ein grundehrlicher Song, bei dem Sören offen Situationen besingt, die ihn aufregen und jeder wird sich dort selbst erkennen und mit einstimmen. "Abschiedslied" ist eine Ballade, die er gefühlvoll und authentisch singt und die zeigt, warum so viele Fans gerade diese Seite von Sören sehr mögen. "Die Zeit" ist ein Rückblick auf die Vergangenheit, ohne zu sentimental zu klingen und auch hier hört man wieder raus, dass das Songwriting sehr persönlich war und aus dem Leben gegriffen ist. Auch die anderen Songs sind sehr persönlich und geben einen Einblick in Sörens Welt. Auch musikalisch ist das Album sehr gut geworden und die Mischung der Gastmusiker, ist zu jedem Song sehr gut gewählt und spielerisch und technisch, einwandfrei eingespielt. Sörens Gesang ist ebenfalls sehr gut und wechselt von frech, zu emotional und wirkt nie aufgesetzt, was das Feeling der Songs noch bestärkt. 

Mein Fazit: Fans werden das Album lieben. Es ist 100 Prozent Sören und das ist auch gut so, denn der Spaß am Album ist rauszuhören. Auch wenn man bisher nichts mit Sören zu tun hatte, oder ihn nur durch "Das Niveau" kannte, wird man Freude an dem Album haben, denn die Abwechslung in den Stilrichtungen, bietet wirklich für jeden was. Anspiel Tipps gibt es an dieser Stelle nicht, denn dass Album sollte man mindestens beim ersten Mal im Ganzen hören, ohne sich einen Song entgehen zu lassen.

[Bild: bewertung4.png]
*Diese Rezension wurde aus dem Archiv des MFG Radios übernommen und wurde ursprünglich am 20. Juli 2016 von Tommy2Rock veröffentlicht.

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